American Chemical Society

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Die American Chemical Society mit Sitz in Washington, D.C. ist eine 1876 gegründete wissenschaftliche Fachgesellschaft in den USA, die die Forschung im Bereich der Chemie fördert.

ACS hat über 158 000 Mitglieder. Offizielle Treffen zum gesamten Gebiet der Chemie finden zweimal im Jahr statt, dazu viele kleinere Konferenzen zu Spezialthemen.

Darüber hinaus gibt die ACS mehrere Fachzeitschriften heraus, die älteste von ihnen ist das Journal of the American Chemical Society, auch JACS abgekürzt. Neuere Publikationen , spezifisch ACS Chemical Biology haben auch auf den Online-Bereich beschränkte Inhalte und sogar ein Wiki und ChemBioGlossar.

Die ACS ist auch Träger der US-amerikanischen Chemieolympiade, ihre Abteilung für Bildung gibt außerdem standardisierte Multiple-Choice-Tests für verschiedene Bereiche der Chemie heraus.

Die ACS und ihre Fachsektionen vergeben zahlreiche Wissenschaftspreise, darunter den Eli Lilly Award in Biological Chemistry , den Ernest Guenther Award, die Willard Gibbs Medal, den American Chemical Society Award in Pure Chemistry und den Pfizer Award in Enzyme Chemistry. Als höchste Auszeichnung der ACS gilt die Priestley-Medaille.

In den letzten Jahren mehren sich in Europa kritische Stimmen, die auf die stark gestiegenen Kosten für die Konsortialverträge der großen Verlage mit den Universitäten aufmerksam machen. Die ACS, obwohl offiziell eine "non-profit" Organisation, stellt hier keine Ausnahme dar und ist eine treibende Kraft der Zeitschriftenkrise. Die Mehrjahresverträge enthalten in der Regel hohe, profitorientierte, Preissteigerungen, die viele Universitäten zwingen andere Verträgen mit Verlagen zu kündigen. Ein Parlamentsausschuss des "House of Commons" hat dies schon 2004 beklagt und Änderungen angeregt. [1]

Auch das Jahresgehalt der Direktion (weit über 800.000 US Dollar pro Jahr) hat in den letzte Jahren für Diskussion gesorgt.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. publications.parliament.uk, (englisch)
  2. idontcare.com, (englisch)