American Head Charge

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American Head Charge
Allgemeine Informationen
Genre(s) Nu Metal, Alternative Metal[1]
Gründung 1996
Auflösung 2009[2][3]
Neugründung 2011
Website http://www.headcharge.com
Gründungsmitglieder
Martin Cock (Cameron Heacock)
Mr. H.C. Banks III (Chad Hanks)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Cameron Heacock
Karma Cheema
Gitarre
Ted Hallows
Bass
Chad Hanks
Chris Emery
Justin Fowler
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Bryan Ottoson
Gitarre
David Rogers
Gitarre
Wayne Kile
Gitarre
Benji Helberg
Schlagzeug
Peter Harmon
Keyboard
Aaron Zilch
Keyboard
Jamie White

American Head Charge ist eine US-amerikanische Metal-Band aus Minneapolis, Minnesota. Ihre Lieder spiegeln teils Einflüsse aus Nu Metal und Industrial Metal.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Cameron Heacock und Chad Hanks lernten sich Ende der 1990er in einer Rehabilitationsklinik für Drogenabhängige kennen. Sie beschließen unter den Pseudonymen Martin Cock und Mr. H.C. Banks gemeinsam Musik zu machen.[1] 1999 erschien ihr Debütalbum Trepanation im Eigenvertrieb. American Recordings wurde auf die Gruppe aufmerksam und veröffentlichte 2001 das Album War of Art. Label-Chef Rick Rubin übernahm die Produktion des Albums. Das Line-up wurde um Justin Fowler (Keyboards), Bryan Ottoson (Gitarre) und Christopher Emery (Schlagzeug) ergänzt. Im gleichen Jahr spielte American Head Charge auf der zweiten Bühne des Ozzfestes. Es folgte eine Tournee im Vorprogramm von Slipknot. Immer wieder kam es zu Drogenexzessen innerhalb der Band, einzelne Mitglieder mussten immer wieder Kliniken aufsuchen. Trotzdem gelingt es der Gruppe ihr drittes Album Feeding im Februar 2005 über Nitrus zu veröffentlichen.[1]

Am 20. April 2005 wurde Gitarrist Bryan Ottoson tot aufgefunden, er starb an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente. American Head Charge befand sich zu dieser Zeit auf einer Tour mit Mudvayne, Life of Agony und Bloodsimple. Die Band ist gezwungen ihre Tour abzubrechen.[4]Die Gruppe trat im gleichen Jahr auf dem Download-Festival auf. Benji Hellberg ersetzte das verstorbene Bandmitglied.

Nach der Veröffentlichung der Kompilation Can’t Stop the Machine und der anschließenden Tour machen sich Line-up Probleme bemerkbar. Die Band bröckelt immer wieder auseinander, bis sie sich im Sommer 2009 endgültig auflöste.[3]

Am 1. Juli 2011 verkündet die Band via offiziellem Facebook-Profil die Wiedervereinigung.[5]

Musikstil[Bearbeiten]

American Head Charge spielen eine Mischung aus Industrial Metal, Alternative Metal und Nu Metal. War the War of Art noch relativ hart, so präsentierte sich die Gruppe auf The Feeding wesentlich eingängiger und geradliniger.[6]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

  • 1999: Trepanation
  • 2001: The War of Art
  • 2005: The Feeding

EPs[Bearbeiten]

  • 2013: Shoot

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 2005: Demos & Rare Songs
  • 2007: Can’t Stop the Machine

Singles[Bearbeiten]

  • 2000: Just So You Know

Samplers[Bearbeiten]

  • 2000: Devilswork: A Tribute to Ministry
  • 2000: Anthems of Rust and Decay: A Tribute to Marilyn Manson
  • 2002: Pledge of Allegiance Tour (live)
  • 2002: Ozzfest 2001: Second Millennium (live)
  • 2004: UFC Ultimate Beatdowns Vol. 1: Metal

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Allmusic: American Head Charge > Overview, abgerufen am 7. September 2010
  2. blogs.myspace.com: American Head Charge Calls It Quits, abgerufen am 7. September 2010
  3. a b laut.de: Biografie, abgerufen am 7. September 2010
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAmerican Head Charge Guitarist Found Dead. Deathwatch, 23. April 2005, abgerufen am 14. Mai 2010.
  5. offizielles Facebook-Profil, abgerufen am 11. Juli 2011
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatReview zu The Feeding. Laut.de, abgerufen am 14. Mai 2010.

Weblinks[Bearbeiten]