American Israel Public Affairs Committee
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Das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC, dt.: „Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) ist eine pro-israelische Lobby in den USA mit über 100.000 Mitgliedern. Es wurde 1953 durch Isaiah L. Kenen als American Zionist Committee for Public Affairs gegründet und später in American Israel Public Affairs Committee umbenannt. In den USA gilt es als die mächtigste unter den pro-israelischen Lobbys und als eine der mächtigsten Lobbys der USA überhaupt.[1] Der Hauptsitz der Organisation ist Washington, D.C..
Mitglieder [Bearbeiten]
Mitglieder sind oder waren neben anderen die folgenden amerikanischen Politiker:
- George W. Bush, ehemaliger Präsident der USA, Republikaner
- George H. W. Bush, ehemaliger Präsident der USA, Republikaner
- Dick Cheney, ehemaliger Vizepräsident der USA, Republikaner
- Nancy Pelosi, ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Demokratin
- Bill Clinton, ehemaliger Präsident der USA, Demokrat
- Hillary Clinton, US-Außenministerin, Demokratin
- Condoleezza Rice, ehemalige US-Außenministerin, Republikanerin
- John Kerry, Senator, war Kandidat der Demokratischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl 2004
- John McCain, Senator, war Kandidat der Republikanischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl 2008
Israelische Politiker:
- Ehud Olmert, Kadima, früher Likud
- Jitzchak Rabin, Awoda
- Schimon Peres, parteilos, ehemaliges Mitglied der Awoda
- Benjamin Netanjahu, Likud
- Ehud Barak, ehemaliges Mitglied der Awoda
- Ariel Sharon, Kadima, früher Likud
Mitglied können auch Organisationen sein, wie z.B. die Anti-Defamation League.
Siehe auch [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- James Petras: The Power of Israel in the United States. Clarity Press, 2006, ISBN 0-932863-51-5
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Webseite (englisch)
Fußnoten [Bearbeiten]
- ↑ John J. Mearsheimer & Stephen M. Walt: The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy (= HKS Faculty Research Working Paper Series. No. 06‐011). Harvard Kennedy School, 13. März 2006 (PDF; 1,201 MB)