American V: A Hundred Highways

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
American V: A Hundred Highways
Studioalbum von Johnny Cash
Veröffentlichung 2006
Label American Recordings / Universal
Format CD
Genre Country-Musik (Alternative Country)
Anzahl der Titel 12
Laufzeit 42:45

Besetzung

  • Johnny Cash – Gesang
  • Randy Scruggs – Gitarre
  • Marty Stuart – Gitarre
  • Smokey Hormel – Gitarre
  • Laura Cash – Geige
  • Benmont Tench – Orgel, Klavier, Keyboards
  • Dennis Crouch - Bassgitarre
  • Pat McLaughlin - Gitarre
  • Larry Perkins - Gitarre
  • Jonny Polonsky - Gitarre
  • Pete Wade - Gitarre
  • Mac Wiseman - Gitarre
Produktion Rick Rubin
John Carter Cash
Chronologie
Personal File
(2006)
American V: A Hundred Highways American VI: Ain't No Grave
(2010)

American V: A Hundred Highways ist ein posthum veröffentlichtes Studioalbum des US-amerikanischen Country-Sängers Johnny Cash, das von Rick Rubin produziert wurde und bei American Recordings erschien. Alle Songs wurden zwischen dem Tod seiner Frau June im Mai bis zu Cashs Tod im September 2003 aufgenommen, als er bereits schwer krank und fast blind war und im Rollstuhl saß. Das Album wurde am 4. Juli 2006 veröffentlicht.

Es ist nach American Recordings, Unchained, American III: Solitary Man und American IV: The Man Comes Around das fünfte Album der sogenannten American-Serie. 2010 folgte mit American VI: Ain't No Grave der letzte Teil.

Das Musikvideo von God's Gonna Cut You Down wurde mit einem Grammy Award als Bestes Musikvideo - Kurzform ausgezeichnet. Es handelt sich um ein Tribut an Cash, in dem zahlreiche Musiker-Kollegen auftreten.

Das Album erreichte sowohl in den Pop- als auch in den Country-Charts Platz eins und wurde von der RIAA mit Gold für 500.000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet.

Inhalte der Songs[Bearbeiten]

Zwei der Stücke stammen von Cash: Like the 309 ist der letzte Song, den er in seinem Leben schrieb. Er handelt vom Sterben und dem Sinnbild, dass man nach dem Tod mit dem Zug in die Heimat überführt würde. I Came to Believe thematisiert einen Alkoholiker, der sich einer Selbsthilfegruppe anschließt, weil er nicht mehr alleine zurechtkommt.

Die restlichen Stücke sind Cashs Versionen von Songs von Künstlern wie Gordon Lightfoot, Bruce Springsteen, Don Gibson und Hank Williams. On the Evening Train von Hank Williams handelt von einem Mann, der den Sarg seiner Frau mit dem Zug in die Heimat überführen lässt. Dabei nimmt er mit seinem Kind Abschied. If You Could Read My Mind handelt von einer Scheidung, und Rose of My Heart ist eine Liebeserklärung an eine Geliebte.

Der Titel A Hundred Highways leitet sich von einer Zeile aus Love's Been Good to Me ab; ein Song, der 1969 durch Frank Sinatra bekannt wurde.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. "Help Me" (Larry Gatlin) – 2:51
    Aufgenommen 1972 von Kris Kristofferson für Jesus Was a Capricorn
  2. "God's Gonna Cut You Down" (Traditional) – 2:38
    Unzählige Male aufgenommen, u. a. von Odetta und Elvis Presley
  3. "Like the 309" (Johnny Cash) – 4:35
  4. "If You Could Read My Mind" (Gordon Lightfoot) – 4:30
    Im Original von Lightfoot für Sit Down Young Stranger (1970)
  5. "Further on Up the Road" (Bruce Springsteen) – 3:25
    Im Original von Springsteen für The Rising (2002)
  6. "On the Evening Train" (Hank Williams) – 4:17
  7. "I Came to Believe" (Johnny Cash) – 3:44
  8. "Love's Been Good to Me" (Rod McKuen) – 3:18
    Im Original von Frank Sinatra für A Man Alone & Other Songs of Rod McKuen (1969)
  9. "A Legend in My Time" (Don Gibson) – 2:37
    Im Original von Gibson für Sweet Dreams und Roy Orbison für Lonely and Blue (beide 1960)
  10. "Rose of My Heart" von (Hugh Moffatt) – 3:18
    Im Original von Moffatt für Troubadour (1989).
  11. "Four Strong Winds" (Ian Tyson) – 4:34
    Im Original von Ian & Sylvia, auch von Neil Young aufgenommen.
  12. "I'm Free from the Chain Gang Now" (Lou Herscher, Saul Klein) – 3:00
    Im Original von Cash für The Sound of Johnny Cash (1962)

Weblinks[Bearbeiten]