Amerikanisches Generalkonsulat in München

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Amerikanisches Generalkonsulat in München

Das US-amerikanische Generalkonsulat in München befindet sich in der Königinstraße 5. Architekt des in den 1950er Jahren entstandenen Baus ist Sep Ruf.

Allgemeines[Bearbeiten]

Das Generalkonsulat vertritt die Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika in Bayern und bietet seine Dienste allen in Bayern lebenden US-Amerikanern an. Der Schwerpunkt liegt auf der Intensivierung und Ausweitung der bayerisch-amerikanischen Beziehungen. Neben dem Generalkonsul als Leiter der gesamten Behörde, umfasst das Generalkonsulat München Abteilungen

  • des US-Außenhandelsdienstes
  • für Politik, Wirtschaft und Umwelt
  • für Öffentlichkeitsarbeit
  • für konsularische Dienste (welche für die in Bayern lebenden US-amerikanischen Staatsbürger sowie Nicht-Einwanderungs-Visa zuständig ist)
  • sowie für Verwaltungsangelegenheiten.

Das Generalkonsulat ist sowohl an US-amerikanischen als auch an deutschen bzw. bayerischen Feiertagen geschlossen.

Gebäude und Vorgängerbau[Bearbeiten]

Das Generalkonsulat München ist der drittgrößte diplomatische Standort der Vereinigten Staaten in Deutschland. Es befindet sich in einem speziell angefertigten, charakteristisch modernen Gebäude. Aus der Reihe so erbauter US-Konsulate in den 1950er Jahren ist dies das letzte seiner Art, welches noch in Betrieb ist. Das Gebäude, welches von dem renommierten bayerischen Architekten Sep Ruf von 1957 bis 1959 errichtet wurde, ist mittlerweile als Kulturdenkmal anerkannt.[1] Bis zu einem Bombenangriff im April 1944 stand hier das von August Endell gestaltete Gebäude des Atelier Elvira. Nach Kriegsende erwarb der Freistaat Bayern das Grundstück und überließ es den USA.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Consulate General of the United States in Munich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. H. Wichmann: Sep Ruf, Bauten und Projekte. Deutsche Verlags-Anstalt, 1986
  2. Edgard Haider: Verlorene Pracht – Geschichten von zerstörten Bauten. Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2006. ISBN 978-3-8067-2949-8 S. 148 ff

48.1451911.583608Koordinaten: 48° 8′ 43″ N, 11° 35′ 1″ O