Amir Hassanpour

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Amir Hassanpour (* 1943 in Mahabad, Iran) ist ein kurdischer Kulturwissenschaftler. Er erlangte seinen Bachelorabschluss im Fach Englische Sprache 1964 an der Universität Teheran. Er selbst unterrichtete von 1965 bis 1966 an Schulen in Mahabad.

1968 begann er mit dem Studium der Linguistik in Teheran und erhielt 1970 seinen Master. 1972 beendete er seine Doktorarbeit. Später ging er an die Universität von Illinois in den USA und studierte das Fach Kommunikation. 1989 erhielt er seinen Ph.D. in den Fächern Soziolinguistik und Gegenwärtige Geschichte des Nahen Ostens. Seine Doktorarbeit handelte über die Vereinheitlichung der kurdischen Sprache von 1918 bis 1985 ("The language factor in national development: The standardization of the Kurdish language, 1918–1985").

Seit 1986 lebt er in Kanada wo er an verschiedenen Universitäten lehrte. Gegenwärtig ist er als Dozent der Fakultät für Zivilisationen des Nahen und Mittleren Ostens an der Universität Toronto tätig. Seine Schwerpunkte sind die Einflüsse von Medien, Konflikten und Demokratie auf Nationalismus, ethnische Konflikte, Genozid und sozialen Bewegungen.

Amir Hassanpour ist mit Shahrzad Mojab, der Direktorin des Women and Gender Studies Institute der University of Toronto [1], verheiratet.

Werke[Bearbeiten]

Auswahl:

  • Nationalism and Language in Kurdistan 1918-1985, Mellen Research University Press, San Francisco 1992.
  • Witûwêjêk sebaret be zimanewanî w edebî Kurdewarî (Ein Interview über Linguistik und kurdische Literatur), erschienen im Gzing Journal Nr.1, Schweden 1993.
  • The Nationalist Movements in Azarbaijan and Kurdistan , 1941-1946, erschienen in A Century of Revolution, editiert von John Foran, Univ. of Minnesota Press, Minneapolis 1994.
  • The Creation of Kurdish Media Culture in Kurdish Culture and Identity, editiert von Philip Kreyenbroek und Christine Allison, Zed Books, 1996.
  • The Politics of A-political Linguistics: Linguists and Linguicide, erschienen in Rights to Language: equity, power, and education, editiert von Robert Phillipson, 2000.
  • The Making of Kurdish Identity: Pre-20th Century Historical and Literary Discourses, erschienen in Essays on the Origins of Kurdish Nationalism, editiert von Abbas Vali, Mazda Publishers, 2003.

Quellen[Bearbeiten]

  1. University of Toronto: OISE: Ontario Institute for Studies in Education of the University of Toronto

Weblinks[Bearbeiten]