Amour fou

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Dieser Artikel beschreibt eine Form der Liebesbeziehung. Für die gleichnamige österreichische Filmproduktionsgesellschaft siehe Amour Fou Filmproduktion.

Amour fou (französisch für leidenschaftliche, verrückte Liebe) ist die Bezeichnung für eine Liebesbeziehung, die aufgrund ihrer Intensität als unnormal empfunden wird.

Weitere Interpretation: Eine Liebe, die nach gewöhnlichen Maßstäben nicht vernünftig ist, da sie entweder keine Aussicht auf Bestand hat, oder nicht erkennbar ist, was die Verliebten auf Grund ihrer Gegensätzlichkeit (zum Beispiel Altersunterschied oder unterschiedlicher sozialer Status) miteinander verbindet.

[Bearbeiten] Film

[Bearbeiten] Serien

  • El cor de la ciutat (Katalanische Fernsehserie, 2007- heute) über die Beziehung zwischen den homosexuellen Teenagern Max und Enric

[Bearbeiten] Literatur

Beispiele aus der Welt der Kunst und Literatur sind zahlreich. Hier seien einige amour fou genannt, die von Biografen als solche betrachtet werden:

  • Die Beziehung zwischen Eduard und Ottilie, der Nichte seiner Gattin in Goethes "Wahlverwandtschaften" (1809).
  • Eduard Mörike und Maria Meyer (Quelle: Erich Kläger: Mörike in seinen Brautbriefen. Mit einer Erzählung zu Peregrina und nachgetragenen Briefen der Braut. Verlag: Ameles Verlag, Böblingen, 2004)
  • Die Beziehung des literarischen Paares Tristan und Isolde wird vielfach als amour fou gesehen.
  • L’Amour fou ist der Romantitel eines Werkes von André Breton von 1937.
  • Amour Fou ist der Titel eines Romanes von Marek van der Jagt (Pseudonym von Arnon Grünberg), erschienen 2002 bei Diogenes.
  • Hannes Anderer: Begegnung mit Melusine. Roman 2. Sonnenberg, Annweiler 2007
  • Carneval der Affekte. Eine Genretheorie des amour fou Films, von Katrin Bornemann, 2010
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