Amphoe Suan Phueng

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Suan Phueng
สวนผึ้ง
Provinz: Ratchaburi
Fläche: 1005,08 km²
Einwohner: 40.297 (2013)
Bev.dichte: 30,1 E./km²
PLZ: 70180
Geocode: 7003
Karte
Karte von Ratchaburi, Thailand mit Suan Phueng

Amphoe Suan Phueng (Thai: อำเภอสวนผึ้ง) ist ein Landkreis (Amphoe – Verwaltungs-Distrikt) in der Provinz Ratchaburi. Die Provinz Ratchaburi liegt in der Zentralregion von Thailand.

Etymologie[Bearbeiten]

Der Name Suan Phueng (wörtl. Bienen-Garten) stammt von einem Vorkommen von Phueng-Bäumen (Liang Phueng, Thai: เลียงผึ้ง, Ficus albipila), die in diesem Gebiet an vielen Stellen wachsen. In diesen Bäumen bauen die Bienen gerne ihre Nester.

Geographie[Bearbeiten]

„Canyon“ von Pong Yup

Benachbarte Bezirke (von Norden im Uhrzeigersinn): Amphoe Mueang Kanchanaburi und Dan Makham Tia der Provinz Kanchanaburi, Amphoe Chom Bueng und Ban Kha der Provinz Ratchaburi. Im Westen liegt die Tanintharyi-Division von Myanmar.

Die wichtigste Wasser-Ressource ist der Maenam Phachi (Phachi-Fluss).

In Pong Yup (Tambon Tha Khoei) gibt es ein Gelände mit zerklüfteten, kraterartigen Bodenformationen, die an einen kleinen Canyon erinnern.

Geschichte[Bearbeiten]

Suan Phueng war ein ländliches Gebiet im Landkreis (Amphoe) Chom Bueng. In den Jahren 1968-1971 sandte die Regierung eine Gruppe Soldaten hierher, um die Entwicklung voranzutreiben. Später, am 15. November 1974, wurde hier ein „Zweigkreis“ (King Amphoe) eingerichtet, der au den drei Tambon Suan Phueng, Pa Wai und Ban Bueng bestand.[1] Am 1. April 1983 erfolgte dann die Aufwertung zu einem vollberechtigten Amphoe.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Im Jahr 1901 wurde von der siamesischen Regierung die erste Schürf-Erlaubnis für den Zinn-Abbau in Suan Phueng erteilt. Während des Ersten Weltkriegs wurden aufgrund der weltweiten Depression die meisten Minen geschlossen. In den 1950er Jahren wurde der Abbau wieder aufgenommen, bis 1991 die letzte Schürf-Konzession wieder eingezogen wurde.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Nordwesten des Landkreises in der Nähe der Grenze zu Myanmar befindet sich ein langgezogenes Tal, hierin befinden sich einige Sehenswürdigkeiten:

  • Der Bo Khlueng Hot Stream (Thai: ธารน้ำร้อนบ่อคลึง) befindet sich etwa 15 km von der Kreisstadt entfernt. Ein schmaler Wasserlauf von heißem, mineralhaltigem Wasser entspringt in den Tanaosri-Bergen (เทือกเขาตะนาวศรี). Er hat ganzjährig eine Temperatur von etwa 50-68 °C.
  • Kao-Chan-Wasserfall (Thai: น้ำตกเก้าชั้น) – nicht weit vom Bo Khlung befindet sich der Neun-Stufen-Wasserfall.

Verwaltung[Bearbeiten]

Provinzverwaltung[Bearbeiten]

Der Landkreis Suan Phueng ist in vier Tambon („Unterbezirke“ oder „Gemeinden“) eingeteilt, die sich weiter in 37 Muban („Dörfer“) unterteilen.

Nr. Name Thai Muban Einw.[4]
01. Suan Phueng สวนผึ้ง 08 14.567
02. Pa Wai ป่าหวาย 09 06.719
04. Tha Khoei ท่าเคย 13 09.212
07. Tanao Si ตะนาวศรี 07 09.799

Hinweis: Die fehlenden Nummern (Geocodes) beziehen sich auf die Tambon, aus denen Amphoe Ban Kha besteht.

Lokalverwaltung[Bearbeiten]

Es gibt zwei Kommunen mit „Kleinstadt“-Status (Thesaban Tambon) im Landkreis:

  • Ban Chat Pa Wai (Thai: เทศบาลตำบลบ้านชัฏป่าหวาย) bestehend aus den Teilen der Tambon Pa Wai, Tha Khoei.
  • Suan Phueng (Thai: เทศบาลตำบลสวนผึ้ง) bestehend aus Teilen des Tambon Suan Phueng.

Außerdem gibt es vier „Tambon-Verwaltungsorganisationen“ (องค์การบริหารส่วนตำบล – Tambon Administrative Organizations, TAO)

  • Suan Phueng (Thai: องค์การบริหารส่วนตำบลสวนผึ้ง) bestehend aus Teilen des Tambon Suan Phueng.
  • Pa Wai (Thai: องค์การบริหารส่วนตำบลป่าหวาย) bestehend aus Teilen des Tambon Pa Wai.
  • Tha Khoei (Thai: องค์การบริหารส่วนตำบลท่าเคย) bestehend aus Teilen des Tambon Tha Khoei.
  • Tanao Si (Thai: องค์การบริหารส่วนตำบลตะนาวศรี) bestehend aus dem kompletten Tambon Tanao Si.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ประกาศกระทรวงมหาดไทย เรื่อง แบ่งท้องที่อำเภอจอมบึง จังหวัดราชบุรี ตั้งเป็นกิ่งอำเภอสวนผึ้ง Royal Gazette, Band 91, Ausg. 185 ง vom 5. November 1974, S. 3972 (in Thai)
  2. พระราชกฤษฎีกาตั้งอำเภอเทพสถิต อำเภอวังน้ำเย็น อำเภอเนินมะปราง อำเภอสวนผึ้ง และอำเภอเสนางคนิคม พ.ศ. ๒๕๒๖ Royal Gazette, Band 100, Ausg. 50 ก spezial (ฉบับพิเศษ) vom 31. März 1983, S. 10-12 (in Thai)
  3. MuangBoran-Journal: The Boom and Bust of Suan Phung’s Tin Mines (in Englisch)
  4. Einwohnerstatistik 2013 (Thai) Department of Provincial Administration. Abgerufen am 12. September 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

13.54333333333399.34Koordinaten: 13° 33′ N, 99° 20′ O