Amt Gerswalde

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Das Amt Gerswalde führt kein Wappen
Amt Gerswalde
Deutschlandkarte, Position des Amtes Gerswalde hervorgehoben
53.11666666666713.733333333333Koordinaten: 53° 7′ N, 13° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Fläche: 293,97 km²
Einwohner: 4570 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Amtsschlüssel: 12 0 73 5305
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Dorfmitte 14a
17268 Gerswalde
Webpräsenz: www.amt-gerswalde.de
Amtsdirektor: Andreas Rutter
Lage des Amtes Gerswalde im Landkreis Uckermark
Angermünde Berkholz-Meyenburg Boitzenburger Land Brüssow Carmzow-Wallmow Casekow Flieth-Stegelitz Gartz (Oder) Gerswalde Göritz Gramzow Grünow Hohenselchow-Groß Pinnow Lychen Mark Landin Mescherin Milmersdorf Mittenwalde Nordwestuckermark Oberuckersee Passow Pinnow Prenzlau Randowtal Schenkenberg Schöneberg Schönfeld Schwedt/Oder Tantow Temmen-Ringenwalde Templin Uckerfelde Uckerland Zichow BrandenburgKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Im Amt Gerswalde mit Sitz in der Gemeinde Gerswalde wurden fünf Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Das Amt liegt im Süden des Landkreises Uckermark in Brandenburg (Deutschland), und grenzt an die Stadt Templin im Westen, im Norden an die Gemeinde Nordwestuckermark, an die Stadt Angermünde und das Amt Gramzow im Osten, sowie an den Landkreis Barnim im Süden.

Die Gemeinden mit ihren Ortsteilen[Bearbeiten]

  • Flieth-Stegelitz mit Flieth, Hessenhagen, Pfingstberg, Stegelitz, Suckow und Voßberg sowie den sonstigen Wohnplätzen Am Pfingstberger Damm, Försterei Neuland, Hessenhagener Mühle (Afrika) und Schifferhof
  • Gerswalde mit Arnimswalde, Berkenlatten, Böckenberg, Briesen, Buchholz, Fergitz, Friedenfelde, Friedenfelder Weg, Gerswalde, Groß Fredenwalde, Gustavsruh, Herrenstein, Kaakstedt, Klein Fredenwalde, Krohnhorst, Neudorf, Pinnow, Weiler und Willmine sowie den sonstigen Wohnplätzen Achimswalde, Gerswalder Siedlung, Haßlebener Siedlung und Stiern
  • Milmersdorf mit Ahlimbsmühle, Ahrensnest, Engelsburg, Götschendorf, Großer Eichwerder, Groß Kölpin, Haferkamp, Hahnwerder, Hintere Eichwerder, Hohenwalde, Kieferngrund, Kleiner Eichwerder, Milmersdorf, Petersdorf und Petersdorfer Siedlung sowie den sonstigen Wohnplätzen Berg, Luisenhof, Parkwiese, Siedlung am See, Siedlung Schönberg und Wilhelmshof
  • Mittenwalde mit Blankensee, Forsthaus, Kienwerder, Mittenwalde, Pappelwerder und Seeburg
  • Temmen-Ringenwalde mit Ahlimbswalde, Alt Temmen, Hessenhöhe, Julianenhof, Libbesicke, Luisenau, Neu Temmen, Poratz und Ringenwalde

Geschichte[Bearbeiten]

Am 27. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Gerswalde[2]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 1. August 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Gerswalde und bestand zunächst aus 10 Gemeinden im damaligen Kreis Templin:

  1. Flieth
  2. Friedenfelde
  3. Gerswalde
  4. Groß Fredenwalde
  5. Milmersdorf
  6. Kaakstedt
  7. Kronhorst
  8. Mittenwalde
  9. Stegelitz
  10. Temmen

In der Änderung der Mitteilung wurde die Gemeinde Groß Köpin durch das Ministerium dem Amt Gerswalde zugeordnet.[3] Zum 31. Dezember 2001 schlossen sich Flieth und Stegelitz zur neuen Gemeinde Flieth-Stegelitz zusammen[4]. Ebenfalls zum 31. Dezember 2001 wurde Groß Kölpin in die Gemeinde Milmersdorf eingegliedert[5]. Die Gemeinden Friedenfelde, Gerswalde, Groß Fredenwalde, Kaakstedt und Krohnhorst schlossen sich mit demselben Datum zur neuen Gemeinde Gerswalde zusammen[6]. Und weiter wurde zum 31. Dezember 2001 aus der Gemeinde Ringenwalde des Amtes Templin-Land und der Gemeinde Temmen des Amtes Gerswalde die neue Gemeinde Temmen-Ringenwalde gebildet[7]. Die neue Gemeinde wurde dem Amt Gerswalde zugewiesen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Amt Gerswalde:
Bevölkerungsentwicklung in den Grenzen von 2013 [8]
Jahr Einwohner
1875 6 896
1890 6 320
1910 6 326
1925 6 566
1933 6 475
1939 6 355
1946 9 816
1950 9 671
1964 8 569
1971 8 568
Jahr Einwohner
1981 7 295
1985 7 183
1989 7 063
1990 7 011
1991 6 765
1992 6 613
1993 6 306
1994 6 295
1995 6 222
1996 6 160
Jahr Einwohner
1997 6 106
1998 6 062
1999 6 025
2000 5 963
2001 5 859
2002 5 794
2003 5 702
2004 5 605
2005 5 548
2006 5 420
Jahr Einwohner
2007 5 294
2008 5 167
2009 5 020
2010 4 943
2011 4 750
2012 4 659
2013 4 570

Belege[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Bildung der Ämter Boitzenburg/Uckermark, Bad Wilsnack/Weisen, Gerswalde und Pritzwalk-Land. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 58, 12. August 1992, S.1018/9.
  3. Änderung der Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 82, 26. Oktober 1992, S.1918.
  4. Bildung der neuen Gemeinde Flieth-Stegelitz. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 30. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 51, Potsdam, den 19. Dezember 2001, S.879 PDF
  5. Eingliederung der Gemeinde Groß Kölpin in die Gemeinde Milmersdorf. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 14. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S.904 PDF
  6. Bildung der neuen Gemeinde Gerswalde. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 14. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S.904 PDF
  7. Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.82), geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr.10, S.187)
  8. Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons