Amt Gerswalde

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Wappen Deutschlandkarte
Das Amt Gerswalde führt kein Wappen
Amt Gerswalde
Deutschlandkarte, Position des Amtes Gerswalde hervorgehoben
53.11666666666713.733333333333Koordinaten: 53° 7′ N, 13° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Fläche: 292,29 km²
Einwohner: 4659 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Amtsschlüssel: 12 0 73 5305
Amtsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Dorfmitte 14a
17268 Gerswalde
Webpräsenz: www.amt-gerswalde.de
Amtsdirektor: Andreas Rutter
Lage des Amtes Gerswalde im Landkreis Uckermark
Angermünde Berkholz-Meyenburg Boitzenburger Land Brüssow Carmzow-Wallmow Casekow Flieth-Stegelitz Gartz (Oder) Gerswalde Göritz Gramzow Grünow Hohenselchow-Groß Pinnow Lychen Mark Landin Mescherin Milmersdorf Mittenwalde Nordwestuckermark Oberuckersee Passow Pinnow Prenzlau Randowtal Schenkenberg Schöneberg Schönfeld Schwedt/Oder Tantow Temmen-Ringenwalde Templin Uckerfelde Uckerland Zichow BrandenburgKarte
Über dieses Bild
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Im Amt Gerswalde mit Sitz in der Gemeinde Gerswalde wurden fünf Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Das Amt liegt im Süden des Landkreises Uckermark in Brandenburg (Deutschland), und grenzt an die Stadt Templin im Westen, im Norden an die Gemeinde Nordwestuckermark, an die Stadt Angermünde und das Amt Gramzow im Osten, sowie an den Landkreis Barnim im Süden.

Die Gemeinden mit ihren Ortsteilen[Bearbeiten]

  • Flieth-Stegelitz mit Flieth, Hessenhagen, Pfingstberg, Stegelitz, Suckow und Voßberg sowie den sonstigen Wohnplätzen Am Pfingstberger Damm, Försterei Neuland, Hessenhagener Mühle (Afrika) und Schifferhof
  • Gerswalde mit Arnimswalde, Berkenlatten, Böckenberg, Briesen, Buchholz, Fergitz, Friedenfelde, Friedenfelder Weg, Gerswalde, Groß Fredenwalde, Gustavsruh, Herrenstein, Kaakstedt, Klein Fredenwalde, Krohnhorst, Neudorf, Pinnow, Weiler und Willmine sowie den sonstigen Wohnplätzen Achimswalde, Gerswalder Siedlung, Haßlebener Siedlung und Stiern
  • Milmersdorf mit Ahlimbsmühle, Ahrensnest, Engelsburg, Götschendorf, Großer Eichwerder, Groß Kölpin, Haferkamp, Hahnwerder, Hintere Eichwerder, Hohenwalde, Kieferngrund, Kleiner Eichwerder, Milmersdorf, Petersdorf und Petersdorfer Siedlung sowie den sonstigen Wohnplätzen Berg, Luisenhof, Parkwiese, Siedlung am See, Siedlung Schönberg und Wilhelmshof
  • Mittenwalde mit Blankensee, Forsthaus, Kienwerder, Mittenwalde, Pappelwerder und Seeburg
  • Temmen-Ringenwalde mit Ahlimbswalde, Alt Temmen, Hessenhöhe, Julianenhof, Libbesicke, Luisenau, Neu Temmen, Poratz und Ringenwalde

Geschichte[Bearbeiten]

Am 27. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Gerswalde[2]. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 1. August 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Gerswalde und bestand zunächst aus 10 Gemeinden im damaligen Kreis Templin:

  1. Flieth
  2. Friedenfelde
  3. Gerswalde
  4. Groß Fredenwalde
  5. Milmersdorf
  6. Kaakstedt
  7. Kronhorst
  8. Mittenwalde
  9. Stegelitz
  10. Temmen

In der Änderung der Mitteilung wurde die Gemeinde Groß Köpin durch das Ministerium dem Amt Gerswalde zugeordnet.[3] Zum 31. Dezember 2001 schlossen sich Flieth und Stegelitz zur neuen Gemeinde Flieth-Stegelitz zusammen[4]. Ebenfalls zum 31. Dezember 2001 wurde Groß Kölpin in die Gemeinde Milmersdorf eingegliedert[5]. Die Gemeinden Friedenfelde, Gerswalde, Groß Fredenwalde, Kaakstedt und Krohnhorst schlossen sich mit demselben Datum zur neuen Gemeinde Gerswalde zusammen[6]. Und weiter wurde zum 31. Dezember 2001 aus der Gemeinde Ringenwalde des Amtes Templin-Land und der Gemeinde Temmen des Amtes Gerswalde die neue Gemeinde Temmen-Ringenwalde gebildet[7]. Die neue Gemeinde wurde dem Amt Gerswalde zugewiesen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung des Amtes Gerswalde in den heutigen Grenzen[8]
Jahr Einwohner
1875 6896
1890 6320
1925 6566
1933 6475
1939 6355
1946 9816
1950 9671
1964 8569
1971 8568
1981 7295
Jahr Einwohner
1985 7183
1989 7063
1990 7011
1991 6765
1992 6613
1993 6306
1994 6295
1995 6222
1996 6160
1997 6106
Jahr Einwohner
1998 6062
1999 6025
2000 5963
2001 5859
2002 5794
2003 5702
2004 5605
2005 5548
2006 5420
2007 5294
Jahr Einwohner
2008 5167
2009 5020
2010 4943
2011 4750
2012 4659

Die Quellen der Daten, die Grundlage der Darstellungen sind, finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[9].

Belege[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Bildung der Ämter Boitzenburg/Uckermark, Bad Wilsnack/Weisen, Gerswalde und Pritzwalk-Land. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 58, 12. August 1992, S.1018/9.
  3. Änderung der Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 27. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 82, 26. Oktober 1992, S.1918.
  4. Bildung der neuen Gemeinde Flieth-Stegelitz. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 30. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 51, Potsdam, den 19. Dezember 2001, S.879 PDF
  5. Eingliederung der Gemeinde Groß Kölpin in die Gemeinde Milmersdorf. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 14. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S.904 PDF
  6. Bildung der neuen Gemeinde Gerswalde. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 14. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S.904 PDF
  7. Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.82), geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr.10, S.187)
  8. 2013
  9. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons