Amused to Death

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Amused to Death
Studioalbum von Roger Waters
Veröffentlichung 1. September 1992
Label Columbia Records
Genre Rock
Anzahl der Titel 14
Laufzeit 72 Min 45 Sek

Besetzung

  • Roger Waters - Gesang, Gitarre, 12-saitige Gitarre, Bass und EMU Synthesizer
  • Jeff Beck - Gitarre
  • Andy Fairweather-Low - Elektrische und akustische Rhythmusgitarre
  • Tim Pierce - Gitarre
  • B.J. Cole - Steel Gitarre
  • Geoff Whitehorn - Arpeggio Gitarre
  • Steve Lukather - Gitarre
  • Rick DiFonzo - Gitarre
  • Bruce Gaitsch - Akustische Gitarre
  • Randy Jackson - Bass
  • James Johnson - Bass
  • John Pierce - Bass
  • John Patitucci - Akustischer und elektrischer Bass
  • John 'Rabbit' Brundrick - Hammond Orgel
  • Graham Broad - Schlagzeug
  • Denny Fongheiser - Schlagzeug
  • Jeff Porcaro - Schlagzeug
  • Luis Conte - Percussion
  • Steve Sidwell - Cornet
  • Brian Macleod - Snare, Hi Hat
  • Katie Kissoon - Gesang
  • P. P. Arnold - Gesang
  • Rita Coolidge - Gesang
  • Doreen Chanter - Gesang
  • Natalie Jackson - Gesang
  • N'Dea Davenport - Gesang
  • Lynn Fiddmont-Linsey - Gesang
  • The National Philharmonic Orchestra Limited
  • The London Welsh Chorale
Produktion Roger Waters, Nick Griffiths, Patrick Leonard
Chronologie
Radio K.A.O.S
(1987)
Amused to Death In the Flesh Live
(2000)

Amused to Death (engl. für: „Zu Tode amüsiert“) ist ein Rockalbum von Roger Waters aus dem Jahr 1992. Der Titel ist inspiriert von einem Buch namens Amusing Ourselves to Death von Neil Postman, das Roger Waters gelesen hatte.

Einige der hierauf veröffentlichten Songs waren eigentlich als Bestandteil des Projekts Radio K.A.O.S. II., das Waters unmittelbar nach der Radio K.A.O.S. Tour 1987 in Angriff nahm, gedacht.

Widmung[Bearbeiten]

Im ersten Song, der Ballade des Bill Hubbard, ist die Stimme des Alf Razzell, eines britischen Soldaten, zu hören, der beschreibt, wie er den schwer verwundeten neunundzwanzigjährigen Bill Hubbard 1917 im Niemandsland auffindet und ihn sterbend zurücklassen muss, da es ihm wegen Bills unermesslichen Schmerzen nicht gelingt, diesen vom Schlachtfeld wegzutransportieren.

Alf Razzell erläutert ganz am Ende des Albums (Song Amused to Death) weiterhin, dass auf dem Arras Memorial Cemetery bei der Stadt Arras im französischen Département Pas-de-Calais Bill Hubbards gedacht wird und er die Gedenkstätte 1984 besuchte.

Auf dem Album ist folgende Widmung vermerkt:

Dedicated to Private William Hubbard (1888-1917), Eighth Battalion of the Royal Fusiliers, City of London Regiment.

Zum Album[Bearbeiten]

Roger Waters versteht das Konzeptalbum als konsequente Fortsetzung seiner Arbeit mit The Wall und The Final Cut. Es enthält Waters' Kritik am ersten Golfkrieg sowie an den Massenmedien und beschreibt, wie sich die TV-Gesellschaft selbst zu Tode amüsiert.

Das Lied „Watching TV“ (im Duett mit Don Henley) erkundet den Einfluss der Massenmedien auf die chinesischen Proteste auf dem Platz des himmlischen Friedens 1989 während des Tian’anmen-Massakers.

Das Album wurde nach seiner Veröffentlichung von den Musikkritikern vergleichsweise positiv aufgenommen und wird oftmals als Roger Waters' beste Arbeit seit The Wall bezeichnet. Live-Ausschnitte waren auf der Welttournee In the Flesh zu hören.

Technik[Bearbeiten]

Amused to Death wurde im Q-Sound-Verfahren abgemischt, um ein natürlicheres, weiteres Soundfeld abzudecken. Q-Sound ermöglicht ein Semi-Raumklang-Hörerlebnis mit nur zwei Lautsprechern.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. The Ballad of Bill Hubbard
  2. What God Wants, part 1
  3. Perfect Sense, part 1
  4. Perfect Sense, part 2
  5. The Bravery of Being Out of Range
  6. Late Home Tonight, part 1
  7. Late Home Tonight, part 2
  8. Too Much Rope
  9. What God Wants, part 2
  10. What God Wants, part 3
  11. Watching TV
  12. Three Wishes
  13. It’s a Miracle
  14. Amused to Death

Spieldauer: 72:45 Minuten

Beteiligte Musiker[Bearbeiten]

  • Roger Waters - Gesang, Gitarre, 12-saitige Gitarre, Bass und EMU Synthesizer
  • Jeff Beck - Lead-Gitarre
  • Andy Fairweather-Low - Elektrische und akustische Rhythmusgitarre
  • Tim Pierce - Gitarre
  • B.J. Cole - Steel Gitarre
  • Geoff Whitehorn - Arpeggio Gitarre
  • Steve Lukather - Gitarre
  • Rick DiFonzo - Gitarre
  • Bruce Gaitsch - Akustische Gitarre
  • Randy Jackson - Bass
  • James Johnson - Bass
  • John Pierce - Bass
  • John Patitucci - Akustischer und elektrischer Bass
  • John 'Rabbit' Brundrick - Hammond Orgel
  • Graham Broad - Schlagzeug
  • Denny Fongheiser - Schlagzeug
  • Jeff Porcaro - Schlagzeug
  • Luis Conte - Percussion
  • Steve Sidwell - Cornet
  • Brian Macleod - Snare, Hi Hat
  • Katie Kissoon - Gesang
  • P. P. Arnold - Gesang
  • Rita Coolidge - Gesang
  • Doreen Chanter - Gesang
  • Natalie Jackson - Gesang
  • N'Dea Davenport - Gesang
  • Lynn Fiddmont-Linsey - Gesang
  • The National Philharmonic Orchestra Limited
  • The London Welsh Chorale

Literatur[Bearbeiten]

Postman, N.: Amusing Ourselves to Death: Public Discourse in the Age of Show Business. Penguin Books (1986). ISBN 0-14-009438-5

Weblinks[Bearbeiten]