Anatole Taubman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Anatole Taubman (* 23. Dezember 1970 in Zürich) ist ein Schweizer Schauspieler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

[Bearbeiten] Herkunft

Sein Vater stammt aus Königsberg, seine Mutter ist eine geborene Wienerin. Anatoles Grosseltern kommen aus Russland, Polen und der Slowakei. Taubman spricht mehrere Sprachen fliessend (Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch). Er lebt mit der deutschen Schauspielerin Claudia Michelsen zusammen in Deutschland und hat einen britischen Pass.

[Bearbeiten] Karriere

Taubman besuchte eine Grundschule in Zürich und absolvierte die Matura am Gymnasium der Stiftsschule im Kloster Einsiedeln. Unmittelbar danach ging er in die Vereinigten Staaten und studierte von 1992 bis 1994 in New York an der renommierten Schauspielschule Circle in the Square.[1]

Er spielte bereits in mehr als 50 Kino- und Fernsehproduktionen, übernahm viele Haupt- und Nebenrollen.

Eine Hauptrolle für Taubman war die des Simon Caveng im Schweizer Kinofilm Marmorera unter der Regie von Markus Fischer. In diesem Film verkörpert er einen Psychiater, der an einer geheimnisvollen jungen Frau wahnsinnig wird. Der Film wurde auf dem Malaga-Filmfestival 2007 als bester Film und für die beste Kamera ausgezeichnet.

Im Jahr 2008 spielte er einen albanischen Bösewicht im Hollywoodfilm 96 Hours, einen französischen Scharfrichter in der US-Fernsehserie The Tudors, einen serbischen Kriegsverbrecher in der BBC-Serie Waking the Dead, einen venezulanischen Geheimagenten in der BBC-Serie Spooks und einen Gerichtsmediziner in der ZDF-Serie Ihr Auftrag, Pater Castell.

Im 22. James-Bond-Film Ein Quantum Trost ist er als Elvis in den Kinos zu sehen. In der Verfilmung des Romans Die Päpstin übernahm er die Rolle des Erzrivalen Anastasius. Auch verkörpert er 2009 Boy Capel, Coco Chanels erste grosse Liebe, in Jan Kounens Coco Chanel & Igor Stravinsky.

In der deutsch-kanadischen Fernsehproduktion Die Säulen der Erde ist Anatole Taubman als Bruder Remigius zu sehen.


[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

  • 1998: Die Männer vom K3 (Fernsehserie, Folge Liebestest)
  • 1998: Drei Tage Angst
  • 1998: Zwei allein (Fernsehserie)
  • 1999: Die Braut
  • 1999: Doppelter Einsatz (Fernsehserie, Folge Evas Tod)
  • 2000 und 2005: Wolffs Revier (Fernsehserie, zwei Folgen)
  • 2000: Donna Leon (Fernsehserie, Folge Venezianische Scharade)
  • 2000: Mein absolutes Lieblingslied
  • 2000: Monsignor Renard (Fernsehserie, vier Folgen)
  • 2001: Band of Brothers – Wir waren wie Brüder (Fernsehserie, Folge Why We Fight)
  • 2001: be.angeled
  • 2001: Todeslust
  • 2002: Die Cleveren (Fernsehserie, zwei Folgen)
  • 2002: Equilibrium – Killer of Emotions
  • 2002: Mask Under Mask (Planet B: Mask Under Mask)
  • 2003: Die Pfefferkörner (Fernsehserie, Folge Lampenfieber)
  • 2003: Luther
  • 2003: Mein Name ist Bach
  • 2003: Moritz (Schweizer Fernsehfilm)
  • 2003: P.O.W. (Fernsehserie, sechs Folgen)
  • 2003: Polizeiruf 110 (Fernsehserie, Folge Abseitsfalle)
  • 2003: Servants (Fernsehserie)
  • 2003: SOKO Leipzig (Fernsehserie, Folge Tod einer Diva)
  • 2004: Foyle’s War (Fernsehserie, Folge They Fought in the Fields)
  • 2004: Fremde im Paradies
  • 2004: Inspektor Rolle (Fernsehserie, Folge Tod eines Models)
  • 2004: Transport (Sci-Fi-Kurzfilm)
  • 2005: Anjas Engel
  • 2005: Hex (Fernsehserie, drei Folgen)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Anatole Taubman. Künstleragentur Schlag, abgerufen am 4. April 2011 (PDF, 123 KB).
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen