Andělská Hora ve Slezsku

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Andělská Hora
Wappen von Andělská Hora
Andělská Hora ve Slezsku (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Bruntál
Fläche: 1607 ha
Geographische Lage: 50° 4′ N, 17° 23′ O50.05972222222217.388333333333640Koordinaten: 50° 3′ 35″ N, 17° 23′ 18″ O
Höhe: 640 m n.m.
Einwohner: 386 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 793 32
Kfz-Kennzeichen: T
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Dušan Vavřík (Stand: 2008)
Adresse: Andělská Hora 197
793 32 Andělská hora
Gemeindenummer: 551929
Website: www.andelskahora.info

Andělská Hora (deutsch Engelsberg) ist eine Stadt im Nordosten der Tschechischen Republik und gehört zum Okres Bruntál in der Mährisch-Schlesischen Region (Moravskoslezský kraj).

Geographie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Ludvíkov (Ludwigsthal) im Nordwesten,Vrbno pod Pradědem (Würbenthal) im Nordosten, und Světlá Hora (Lichtewerden) im Süden. Alle genannten Gemeinden gehören zum Okres Brúntal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

  • Andělská Hora (Engelsberg)
  • Pustá Rudná (Lauterseifen)

Geschichte[Bearbeiten]

Engelsberg wurde 1540 gegründet und 1553 als Bergstadt registriert. Johann d. Ä. von Würben und Freudenthal erteilte Engelsberg 1556 das Bergrecht. Nach dem Dreißigjährigen Krieg kam Engelsberg an den Deutschen Ritterorden, in dessen Besitz es bis 1939 blieb.

Am 12. Juni 1960 wurden die Gemeinden Andělská Hora mit Pustá Rudná (Engelsberg mit Lauterseifen) und Světlá (Lichtewerden) zu einer Gemeinde Světlá Hora vereinigt, in der Světlá den Ortsteil Světlá Hora I und Andělská Hora den Ortsteil Světlá Hora II bildeten. Diese amtlichen Ortsteilnamen konnten sich bei der Bevölkerung nicht durchsetzen und wurden seit 1971 nicht mehr verwendet. Nach der Samtenen Revolution löste sich 1991 Andělská Hora (Engelsberg) und Pustá Rudná (Lauterseifen) wieder los und bildeten die Gemeinden Andělská Hora (Engelsberg). Im April 2008 erhielt Andělská Hora die Stadtrechte zurück.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Stadt Engelsberg hatte am 1. Dezember 1930 1417 Einwohner, am 17. Mai 1939 1410 und am 22. Mai 1947 noch 409 Bewohner. Die deutschen Bewohner wurden 1945 enteignet und vertrieben.


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Gnadenkapelle auf dem Annaberg
  • Die Pfarrkirche Mariä Geburt wurde 1672 errichtet und 1734 nach einem Brand wiederaufgebaut.
  • Statue des Hl. Johannes Nepomuk von 1724.
  • Empire-Kreuz aus Sandstein am Marktplatz von 1815
  • Die Gnadenkapelle auf dem Annaberg wurde 1767 erbaut.


Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]


Literatur[Bearbeiten]

  • Kühnel, Adolf: Meine Heimatstadt Engelsberg. Memmingen 1962.
  • Gottwald, Adolf, Helmut Rössler: Freudenthal und seine Kreisgemeinde. Esslingen/N.: Bruno Langer Verlag 1990.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)