Anders Eldebrink

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SchwedenSchweden Anders Eldebrink Eishockeyspieler
Anders Eldebrink
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 11. Dezember 1960
Geburtsort Morjärv, Schweden
Größe 180 cm
Gewicht 86 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Schusshand Rechts
Spielerkarriere
bis 1978 Södertälje SK
1981–1982 Vancouver Canucks
1982–1983 Québec Nordiques
Fredericton Express
1983–1990 Södertälje SK
1990–1995 EHC Kloten
1995–1998 Södertälje SK

Anders Eldebrink (* 11. Dezember 1960 in Morjärv) ist ein ehemaliger schwedischer Eishockeyspieler. Eldebrink absolvierte 165 Spiele für das schwedische Nationalteam.[1]

Karriere[Bearbeiten]

Seine Karriere begann Eldebrink, der jüngere Bruder von Leichtathlet Kenth Eldebrink[2], im Alter von 16 Jahren in der schwedischen Elitserien. Dort spielte er für Södertälje SK. Eldebrink gewann die Meisterschaft mit Södertälje im Jahre 1985. Im selben Jahr wurde er zum Spieler des Jahres gewählt und 1988 wie auch 1989 zum MVP. Nach einem zweijährigen Abstecher in die NHL mit den Vancouver Canucks und den Nordiques de Québec spielte Eldebrink in den Jahren 1990–1995 für den EHC Kloten, mit dem er 1993, 1994 und 1995 Schweizer Meister in der Nationalliga A wurde.

International[Bearbeiten]

International spielte er 1984 und 1987 beim Canada Cup für das schwedische Nationalteam und erreichte mit diesem 1984 das Finale des Wettbewerbs. Zudem war er 1987 bei der Eishockey-Weltmeisterschaft im Weltmeisterteam und 1988 beim Gewinn der Bronzemedaille an den Olympischen Spielen dabei. Eldebrink wurde 1989 ins World Championship All-Star Team gewählt.[3]

Als Trainer[Bearbeiten]

Nach seiner Karriere als Spieler wurde er 1998 Manager von Södertälje SK. Danach betreute er 2003 den Timrå IK, kehrte aber 2004 als Assistenztrainer zum Södertälje SK zurück. Nachdem Wladimir Jursinow im Oktober 2004 bei den Kloten Flyers entlassen wurde, übernahm Anders Eldebrink vor der Spielzeit 2005/06 den Trainerposten bei den Flyers. Als Assistenz-Trainer fungierte sein ehemaliger Teamkollege Felix Hollenstein. Während seiner siebenjährigen Amtszeit brachte er die Kloten Flyers stets in die Playoffs. 2009 und 2011 wurde das Team jeweils Vize-Meister. Parallel dazu war er 2005 Assistenztrainer der schwedischen Nationalmannschaft. Von Dezember 2012 bis März 2013 war er Trainer von AIK Ishockey und wechselte für die Playouts als Helfer in der Not zurück in die Schweiz, zu den von der Relegation bedrohten Rapperswil-Jona Lakers. Es gelang ihm, die Mannschaft vor dem Abstieg zu retten. Anders Eldebrink hat anschliessend einen Zwei-Jahres-Vertrag bis Saisonende 2014/15 unterschrieben, obschon die Mannschaft auch in der folgenden Spielzeit nicht über den letzten Qualifikationsrang hinaus kam, wurde dieser vorzeitig um ein weiteres Jahr bis Ende der Spielzeit 2015/16 verlängert.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Guldpucken 1984/85
  • Schwedisches All-Star-Team 1984, 1985, 1987, 1988, 1989
  • Schwedischer Meister 1985 mit Södertälje SK
  • Guldhjälmen 1987/88 und 1988/89
  • Ausländer-All-Star-Team der NLA 1991/92 und 1992/93
  • All-Star-Team der NLA 1992/93 und 1993/94
  • All-Star-Team der NLA Playoffs 1992/93 und 1993/94
  • Schweizer Meister 1993, 1994 und 1995 mit dem EHC Kloten

International[Bearbeiten]

  • 1981 Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft
  • 1986 Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft
  • Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 1987
  • Bronzemedaille bei Olympia 1988
  • All-Star-Team der Weltmeisterschaft 1989
  • Goldmedaille bei der Europameisterschaft 1990
  • 1990 Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. connect.in.com, Anders Eldebrink
  2. Anders Eldebrink in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch)
  3. hockeycanada.ca, IIHF WC All-Star teams

Weblinks[Bearbeiten]