Anderson Cooper

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Anderson Cooper

Anderson Hays Cooper (* 3. Juni 1967 in New York City) ist ein US-amerikanischer Journalist und Autor. Er moderiert die Fernsehsendung Anderson Cooper 360° auf CNN.

Leben[Bearbeiten]

Cooper wurde als jüngster Sohn von Wyatt Emory Cooper und der Millionenerbin Gloria Vanderbilt am 3. Juni 1967 in New York City geboren. Cooper ist Ur-Ur-Ur-Enkel von Cornelius Vanderbilt der in der Zeit von 1794-1877 im Schiffbau und Eisenbahn Geschäft 185 Milliarden US-Dollar (in heutiger Kaufkraft) anhäufen konnte. Über die Linie seiner Mutter ist er mit dem Unionsgeneral Hugh Judson Kilpatrick verwandt[1]. Bereits als Baby wurde er von Diane Arbus für die Zeitschrift Harper’s Bazaar fotografiert.[2][3] Mit drei Jahren war er Gast in der Tonight Show am 17. September 1970, wo er mit seiner Mutter Gloria Vanderbilt erschien.[4] Im Alter von zehn bis dreizehn Jahren war er als Modell für Ralph Lauren, Calvin Klein und Macy’s tätig. Nach seinem Schulabschluss mit 17 Jahren ging er nach Südafrika. Am 22. Juli 1988 beging Coopers älterer Bruder Carter Vanderbilt Cooper Selbstmord, indem er in New York City von der Dachterrasse seines Penthauses im 14. Stock sprang. Der Tod seines Bruders, den ihre Mutter mit der Einnahme von Salbutamol in Verbindung brachte, veranlasste Cooper, den Beruf des Journalisten zu ergreifen. Coopers Halbbrüder Leopold Stanislaus Stokowski (* 1950) und Christopher Stokowski (* 1952) stammen aus der ersten Ehe seiner Mutter mit Leopold Stokowski.

Nach seinem Aufenthalt in Südafrika studierte Cooper an der Yale University Politik und Internationale Beziehungen, schloss dieses 1989 ab und arbeitete danach als Journalist. Zwischenzeitlich lebte er in den 1990er Jahren ein Jahr in Vietnam, wo er an der University of Hanoi die vietnamesische Sprache studierte. 1995 wurde Cooper Korrespondent für ABC News und stieg am 21. September 1999 als Co-Moderator in die Sendung World News Now ein. 2000 moderierte er die Sendung The Mole auf ABC. 2001 verließ er den Sender ABC und begann für CNN zu arbeiten, wo er zunächst gemeinsam mit Paula Zahn die Nachrichtensendung American Morning moderierte. 2002 wurde er Nachrichtensprecher für Wochenendnachrichtensendungen auf CNN. Seit 2002 ist er Gastgeber des Silvesterspecials von CNN am Times Square und seit dem 8. September 2003 Hauptmoderator der Sendung Anderson Cooper 360°. Daneben ist er seit 2006 als Korrespondent für das Nachrichtenmagazin 60 Minutes tätig. Für die Daily Show moderierte er 2009 die Parodie eines Fernsehduells zur Wahl des First Dog.[5]

Cooper lebt mit seinem Partner Ben Maisani in New York City.[6][7]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2009 wie bereits im Vorjahr landet Cooper auf Platz 3 der jährlichen Liste der "50 Most Powerful Gay Men and Women in America" des Magazins "Out".[8]
  • 2005 National Headliners Award für seine Tsunami-Reportage [9]
  • Emmy Award für seinen Beitrag zur ABC-Berichterstattung über die Beerdigung von Prinzessin Diana und im Jahr 2006 ein Emmy Award in der Kategorie Outstanding Live Coverage of a Breaking News Story - Long Form für seine Reportage über die Hungersnot in Niger[10]
  • Silber Plakette vom Chicago International Film Festival für seine Reportage aus Sarajevo über den Bürgerkriegshintergrund
  • Bronze Telly für seine Reportage über die Hungersnot in Somalia
  • Bronze Award vom National Educational Film und Video Festival für seine Reportage über den politischen Islam
  • 2001 GLAAD Media Award for Outstanding TV Journalism für High School Hero, und für seinen 20/20 Downtown Report über den High-School-Schüler Corey Johnson.[11]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Anderson Cooper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. History.com (engl.)
  2. Patricia Bosworth: Diane Arbus. A Biography. NY: W.W. Norton, 1984.
  3. Tyler Green, MODERN ART NOTES: Name That Baby, ArtsJournal, Gefunden am 30. Juni 2007.
  4. The New York Times, 17. September 1970, Seite 95.
  5. Road to the Doghouse - Puppedential Debate
  6. What We Know (So Far) About Anderson Cooper’s Boyfriend (englisch). Abgerufen am 12. Februar 2011.
  7. Usborne, David: Pink List: Out in the USA: Film star Jodie Foster and TV presenter Anderson Cooper have made unsought appearances on a US version of the 'IoS' Pink List, The Independent
  8. 4th Annual Power 50. In: out.com. Abgerufen am 10. Februar 2011.
  9. 2005 National Headliner Award Winners: Broadcast television networks, cable networks, and syndicators. In: NationalHeadlinerAwards.com. Abgerufen am 10. November 2010.
  10. 27th Annual News & Documentary Emmy Awards. In: EmmyOnline.org. 25. September 2006. Abgerufen am 30. Juni 2007.
  11. 12th Annual GLAAD Media Awards ~ GLAAD.org 16. April 2001