Andi Langenhan

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Andi Langenhan Rennrodeln
Andi Langenhan (Rechts) bei der Flowerzeremonie mit Felix Loch und David Möller bei der Rennrodel-Weltmeisterschaft 2008 in Oberhof
Nation deutsch
Geburtstag 1. Oktober 1984
Geburtsort Suhl, DDR
Beruf Polizeimeister (Landespolizei Thüringen)
Karriere
Disziplin Einsitzer
Verein RRC Zella -Mehlis
Nationalkader seit A-Kader
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Europameisterschaften 1 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
FIL Rennrodel-Weltmeisterschaften
Bronze Oberhof 2008 Einsitzer
Bronze Turin/Cesana 2011 Einsitzer
Silber 2013 Whistler Einsitzer
FIL Rennrodel-Europameisterschaften
Gold Paramonowo 2012 Einzel
Silber Paramonowo 2012 Team
Silber Oberhof 2013 Einzel
Platzierungen im Rennrodel-Weltcup
 Debüt im Weltcup 14. November 2004
 Weltcupsiege 6
letzte Änderung: 7. April 2013

Andi Langenhan (* 1. Oktober 1984 in Suhl) ist ein deutscher Rennrodler.

Inhaltsverzeichnis

Karriere [Bearbeiten]

Andi Langenhan startet für den RRC Zella-Mehlis. Das Mitglied der Sportfördergruppe der Thüringer Polizei[1] wurde am 4. Juli 2008 nach erfolgreicher Ausbildung zum Polizeimeister ernannt. Beim FIL Sommerrodelcup, der jährlich in Ilmenau stattfindet, wurde Langenhan bislang viermal Sieger sowie zweimal Zweiter. Er besuchte bis zum Sommer 2004 das Sportgymnasium in Oberhof und konnte zahlreiche Erfolge im Junioren-Weltcup feiern.

Gleich in seinem ersten Senioren-Jahr (Saison 2004/2005) durfte Andi Langenhan bei den Weltcups in Altenberg, Sigulda, Oberhof, Königssee, Igls und Winterberg starten. Er überzeugte mit guten Ergebnissen wie dem 7. Platz in Oberhof, dem 9. Platz in Königssee und dem 6. Platz in Winterberg im Weltcup. So durfte Andi Langenhan auch bei seiner ersten Weltmeisterschaft im Februar 2005 in Salt Lake City starten, wo er 14. wurde.

Nach guten Ergebnissen bei den Selektionsrennen im Oktober und November 2006 war Langenhan in der Saison 2006/07 wieder für einige Weltcuprennen nominiert. Sein bestes Weltcupergebnis in dieser Saison war Platz fünf bei seinem Heimweltcup am 13. Januar 2007 in Oberhof, wo er auch den Nationencup gewann. 2008 konnte er bei der Rennrodel-Weltmeisterschaft 2008 in Oberhof bereits den dritten Rang erreichen. Beim Auftakt zum Rennrodel-Weltcup 2008/2009 gewann Langenhan sein erstes Weltcuprennen in Igls vor David Möller und Armin Zöggeler. Nachdem er zwischenzeitlich fast 0,1 Sekunden Vorsprung hatte, verkleinerte sich dieser innerhalb des zweiten Durchgangs auf nur noch gut eine Hundertstelsekunde, dennoch reichte dies für den ersten Weltcupsieg bei den Senioren.

Bei seinen ersten Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver erreichte er den 5. Platz.

In der Saison 2010/2011 stand Andi Langenhan zwei Mal auf dem Weltcupodest. Auf seiner Heimbahn in Oberhof sicherte er sich Silber, im russischen Paramonovo wurde er Dritter. Zudem konnte er sich bei der Weltmeisterschaft in Cesana Pariol WM-Bronze sichern.

In der Saison 2011/2012 gewann Langenhan drei Weltcuprennen (Calgary, St. Moritz und Paramonowo). Der Sieg beim Saisonfinale in Paramonowo war zugleich der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere, da dieses Rennen in Paramonowo zugleich als Europameisterschaft 2012 gewertet wurde.

In der Weltcup-Gesamtwertung belegte Andi Langenhan den zweiten Platz (hinter Felix Loch). Er hat bisher insgesamt 6 Einzel-Weltcupsiege errungen.

Andi Langenhan zählt zu den besten und schnellsten Startern der Welt.

Erfolge [Bearbeiten]

Olympische Spiele [Bearbeiten]

Weltmeisterschaften [Bearbeiten]

  • 2008: Bronzemedaille
  • 2011: Bronzemedaille
  • 2013: Silbermedaille

Europameisterschaften [Bearbeiten]

Weltcuprennen [Bearbeiten]

  • 2008/2009 : 1.Platz Weltcup in Innsbruck/Igls
  • 2009/ 2010: 1. Platz Weltcup in Oberhof, 2. Platz Weltcup in Park City
  • 2010/ 2011: 2. Platz Weltcup in Oberhof, 3.Platz Weltcup in Paramonovo
  • 2011/ 2012: 1. Platz Weltcup in Calgary, 1. Platz Weltcup in Sankt Moritz, 3.Platz Weltcup in Oberhof, 1.Platz Weltcup in Paramonovo

Weltcuprennen / Staffel [Bearbeiten]

  • 2010/2011: 1. Platz Weltcup in Innsbruck/Igls
  • 2011/2012: 2. Platz Weltcup in Paramonovo

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Uwe Gerth: Schon weltmeisterlich im Rennschlitten und Ringen. (PDF; 573 kB) Meininger Tageblatt, 30. Januar 2008.

Weblinks [Bearbeiten]