Andlau
| Andlau | ||
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| Region | Elsass | |
| Département | Bas-Rhin | |
| Arrondissement | Sélestat-Erstein | |
| Kanton | Barr | |
| Koordinaten | 48° 23′ N, 7° 25′ O48.3863888888897.4177777777778224Koordinaten: 48° 23′ N, 7° 25′ O | |
| Höhe | 224 m (205–795 m) | |
| Fläche | 23,69 km² | |
| Einwohner | 1.833 (1. Jan. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 77 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 67140 | |
| INSEE-Code | 67010 | |
| Website | http://www.andlau.fr/ | |
Blick auf Andlau und in die Rheinebene |
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Andlau ist eine Gemeinde in der französischen Region Alsace (Elsass) im Département Bas-Rhin. Sie gehört zum Arrondissement Sélestat-Erstein und dort zum Kanton Barr. Andlau ist Mitglied des Gemeindeverbandes Communauté de communes du Piémont de Barr (CCPB).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Andlau liegt am Fuß der Vogesen am westlichen Rand der Oberrheinebene. Durch den Ort fließt ein gleichnamiges Gewässer.
Die Nachbarkommunen von Andlau sind (von Norden im Uhrzeigersinn): Barr, Mittelbergheim, Eichhoffen, Bernardvillé, Reichsfeld, Albé und Le Hohwald. Bis auf Albé (Kanton Villé) liegen alle anderen im Kanton Barr.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Kloster Andlau wurde 880 von der Kaiserin Richardis gegründet. Der Legende zufolge, wurde ihr der geeignete Platz dafür von einer wilden Bärin gezeigt. Das Benediktinerinnenstift wurde im 14. Jahrhundert ein adliges Damenstift und 1791, während der Französischen Revolution, aufgehoben. Um das Kloster herum entwickelte sich der Ort. Für die weitere Ortsgeschichte war das Adelsgeschlecht Andlau von einiger Bedeutung. Deren Wappen wurde in umgekehrter Farbstellung zum Gemeindewappen.
| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||
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| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2008 | |
| Einwohner | 1529 | 1584 | 1919 | 1744 | 1632 | 1654 | 1838 | |
[Bearbeiten] Wirtschaft
Der Ort lebt überwiegend vom Weinanbau und Weinhandel (siehe auch Elsass (Weinbaugebiet)). Er liegt an der Elsässer Weinstraße. Auf dem Gemeindegebiet befinden sich die drei Alsace Grand Cru-Lagen Kastelberg, Moenchberg und Wiebelsberg.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Die ehemalige Abteikirche Sankt Peter und Paul des von der Heiligen Richardis gegründeten Klosters aus dem 11./12. Jahrhundert wurde Ende des 17. Jahrhunderts umgestaltet. Die romanische Krypta wurde um 1080 errichtet, Westfassade und Vorhalle 1130 bis 1140.
- Auf der Gemarkung der Gemeinde befinden sich die Ruinen der Burgen Hohandlau (Château du Haut-Andlau) und Spesburg, beide im 13. Jahrhundert erbaut.
[Bearbeiten] Ansichten der Kirche
[Bearbeiten] Partnerschaft
Seit 1961 ist Andlau mit der deutschen Gemeinde Sexau im südbadischen Landkreis Emmendingen partnerschaftlich verbunden.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Georg von Andlau († 1466),Basler Dompropst, erster Rektor der Universität Basel
- Peter von Andlau (etwa 1420–1480), humanistischer Rechtsgelehrter
- Das Wappen von Andlau ziert auch das Epitaph von Anton Benedikt Friedrich Graf von Andlau, ehemaliger Fürst und Abt von Gebweiler, † 1839 als Domherr in Eichstätt.
- Marie-Madeleine de Rebstock, Reichsgräfin von Wangenbourg und Marlenheim ect (1570–1609), Fürstäbtissin des Klosters Andlau
[Bearbeiten] Weblinks
Andlau | Barr | Bernardvillé | Blienschwiller | Dambach-la-Ville | Eichhoffen | Epfig | Gertwiller | Heiligenstein | Itterswiller | Le Hohwald | Mittelbergheim | Nothalten | Reichsfeld | Saint-Pierre | Stotzheim