André Nendza

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André Nendza (* 1. November 1968 in Hemer) ist ein deutscher Jazzmusiker (Instrumente: Kontrabass, Blekete, Bass-slit-drum, E-Bass, Komposition).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nendza absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik Köln und der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. Als Jazzmusiker arbeitet er sowohl mit eigenen Projekten, als auch als Sideman. 1998 erschien die CD Songs from a Red Notebook des André Nendza Septetts, welche von Paul Austers Literatur inspiriert wurde. Im Jahr 2000 gründet Nendza das Label Crecycle. music (seit 2007 Sub-Label von Jazzsick Records), auf dem CDs des André Nendza Quartet (The invention of rooms, Wild open rooms), seines Duos mit Angelika Niescier (Holzlinienspiel), seinem elektro-akustischen Projekt A.tronic (Lichtblau), dem Kollektiv Tria Lingvo (auch als Lemke-Nendza-Hillmann, El Arte, Kyrillis mit Dominique Pifarély), Tria Lingvo, verstärkt um Zoltan Lantos und Marc Bassey (At Its Purest), der Band Matucana oder von Andreas Wildenhain erscheinen. Im Jahre 2007 erweiterte das Duo Niescier & Nendza sein stilistisches Spektrum durch die Zusammenarbeit mit dem klassischen Streichquartett kaj: kaj (CD The Poetry of Rhythm). Dieses Projekt wurde 2009 für das Finale des Neuen Deutschen Jazzpreis nominiert. Darüber hinaus ging das André Nendza Quartett mit dem Trompeter Paolo Fresu als Gast auf Tournee.

Nendza arbeitete mit Musikern wie Dave Liebman, Kenny Wheeler, Charlie Mariano, Christoph Spendel, Rob van den Broeck, Alex Acuña, Stefan Bauer, Philipp van Endert, Torsten de Winkel, Gabriele Hasler, Céline Rudolph, Dave Pike, Olaf Kübler, Thomas Heberer, Ramesh Shotham, Michael Küttner, Tom van der Geld und Rick Margitza.

Als Leiter des Vorstudium Jazz der Offenen Jazz Haus Schule, Köln ist Nendza auch als Pädagoge präsent. Zudem unterrichtete er als Gastdozent u.a. an der Musikhochschule Frankfurt am Main, der Musikhochschule Dresden und an der Summer Jazz School in Edinburgh. Darüber hinaus gehört Nendza zum festen Dozenteam des Workshops jazzemble in der Akademie Remscheid.

Seit 2007 ist Nendza zudem als Autor für den Blog der Zeitschrift Jazzthing tätig.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nendza erhielt 1997 den Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland (Förderpreis). Im Jahr 2012 wurde er als „Bassist des Jahres, national“ mit dem ECHO Jazz für das Album Rooms Restored. 2014 erhielt das Tria Lingvo den Neuen Deutschen Jazzpreis.

Weblinks[Bearbeiten]