André Parrot

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André Parrot (* 15. Februar 1901 in Désandans, Département Doubs, Frankreich; † 24. August 1980 in Paris) war ein französischer Vorderasiatischer Archäologe.

André Parrot studierte zunächst protestantische Theologie an der Sorbonne. Danach studierte er an der École du Louvre in Paris und der École biblique et archéologique française de Jérusalem Altertumswissenschaften. Von 1931 bis 1933 war er Ausgrabungsleiter in den alten mesopotamischen Städten von Lagasch, Girsu und Larsa. 1933 wurde er Grabungsleiter im syrisch-mesopotamischen Mari. Diese Position sollte er für etwa die nächsten 40 Jahre innehaben. 1937 wurde Parrot Professor an der École du Louvre, 1946 Hauptkonservator der Museen Frankreichs und schließlich von 1968 bis 1972 Direktor des Louvre.

Werke[Bearbeiten]

  • Mari, Reich, München 1953 (Terra magica Bildband)
  • Der Tempel von Jerusalem, Evangelischer Verlag, Zollikon-Zürich 1956 (Bibel und Archäologie, Bd. 2)
  • Samaria, die Hauptstadt des Reiches Israel, Evangelischer Verlag, Zollikon-Zürich 1957 (Bibel und Archäologie, Bd. 3)
  • Sumer. Die mesopotamische Kunst von den Anfängen bis zum 12. vorchristlichen Jahrhundert, C.H. Beck, München 1960 (Universum der Kunst)
    • 4., erneuerte Auflage als: Sumer und Akkad, C. H. Beck, München 1983 (Universum der Kunst, Bd. 1) ISBN 3-406-08999-2
  • Assur. Die mesopotamische Kunst vom 13. vorchristlichen Jahrhundert bis zum Tode Alexanders des Grossen, C. H. Beck, München 1961 (Universum der Kunst); 2. überarbeitete Auflage 1972 ISBN 3-406-03002-5

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