Andravida

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Gemeindebezirk Andravida
Δημοτική Ενότητα Ανδραβίδας
(Ανδραβίδα)
Andravida (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Westgriechenland

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Regionalbezirk: Elis
Gemeinde: Andravida-Kyllini
Geographische Koordinaten: 37° 54′ N, 21° 16′ O37.90583333333321.266666666667Koordinaten: 37° 54′ N, 21° 16′ O
Höhe ü. d. M.: 4–6 m
Fläche: 40,728 km²
Einwohner: 4.716 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 115,8 Ew./km²
Code-Nr.: 390302
Gliederung: f121 Stadtbezirk
2 Ortsgemeinschaften
Website: www.andravida.gr
Lage in der Gemeinde Andravida-Kyllini und im Regionalbezirk Elis
Datei:DE Andravidas.svg

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Andravida ist eine Kleinstadt auf dem Peloponnes in der griechischen Region Westgriechenland. Sie liegt rund 63 km südwestlich von Patras und 33 km nordwestlich von Pyrgos. Im Osten der Stadt liegt eine Militärbasis. Im Nordosten erstrecken sich auf den Hügeln östlich von Tragano Wälder. Im Nordwesten liegt die Ebene Andravidaiko. Im Süden erstreckt sich eine Ebene. Die Entfernung zum Meer beträgt 7 km.

Andravida wurde 1912 als Landgemeinde (kinotita) anerkannt und 1948 zur Stadtgemeinde (dimos) erhoben. Mit der Verwaltungsreform 2010 wurde es mit drei weiteren Gemeinden zur neu geschaffenen Gemeinde Andravida-Kyllini fusioniert, wo es seither einen Gemeindebezirk bildet.

Geschichte[Bearbeiten]

Andravida (in fränkischer Zeit Andréville) war von 1295 bis 1460 die Hauptstadt des fränkischen Fürstentums Achaia, anschließend kam die Stadt bis zur griechischen Unabhängigkeit zum Osmanischen Reich. In fränkischer Zeit wurde die Stadt zum Sitz des Bischofs von Olena.

Bauten[Bearbeiten]

Andravida besaß mehrere Gebäude aus fränkischer Zeit, darunter die einst zu einem Dominikanerkloster gehörende Sophienkirche (Hagia Sophia), deren kreuzrippengewölbter Ostchor erhalten ist, weiter eine Stephanskirche (Minoriten) und eine dem Hl. Jakob geweihte Kirche (Templer), die nicht erhalten sind.

Gliederung[Bearbeiten]

Der Gemeindebezirk Andravida gliedert sich in drei Ortschaften:

  • Stadtbezirk Andravida (Δημοτική Κοινότητα Ανδραβίδας) – 4.058 Einwohner
    • Andravida – 3.981 Einwohner
    • Agios Giorgios – 77 Einwohner
  • Ortsgemeinschaft Stafidokambos (Τοπική Κοινότητα Σταφιδοκάμπου) – 334 Einwohner
  • Ortsgemeinschaft Strousi (Τοπική Κοινότητα Στρουσίου) – 324 Einwohner

Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr[Bearbeiten]

In der Nähe der Stadt liegt der landwirtschaftliche Betrieb (Asteris). Angebaut werden in erster Linie Tomaten, Kartoffeln, Wassermelonen, Mais und andere landwirtschaftliche Produkte. Auf den Hügeln im Osten gedeihen Oliven und Zitronen.

Andravida liegt an der griechischen Nationalstraße 9, zugleich Europastraße 55. Die 1860 eröffnete Schmalspur-Eisenbahnlinie von Patras nach Pyrgos verlief ebenfalls durch die Stadt.

Militärflugplatz[Bearbeiten]

Die Luftwaffenbasis, die rund 2,5 km östlich von Andravida liegt, wurde nach 1950 errichtet. Die Startbahn ist 2 km lang.

Literatur[Bearbeiten]

  • Friederike Kyrieeleis: Bildhandbuch der Kunstdenkmäler – Griechenland II: Peloponnes und die Inseln. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1984, ISBN 3-422-00376-3 (formal falsche ISBN), S. 371.
  • Beata Kitsiki Panagopoulos: Cistercian and Mendicant Monasteries in Medieval Grece. The University of Chicago Press, Chicago/London 1979, ISBN 0-226-64544-4, S. 65 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)