Andrea Wolfmayr

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Andrea Wolfmayr (* 16. Juli 1953 als Andrea Kern in Gleisdorf/Steiermark) ist eine österreichische Schriftstellerin und Politikerin.

Leben[Bearbeiten]

Andrea Wolfmayr besuchte die Volksschule und das Realgymnasium in Gleisdorf, an dem sie 1971 ihre Matura ablegte. 1979 bis 1986 absolvierte sie die Ausbildung zur Buchhändlerin. In dieser Zeit begann sie zu schreiben. Sie studierte Musik an der Grazer Musikhochschule sowie Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Graz, wo sie 1994 den Magistergrad erlangte und 1998 mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit zum Doktor der Philosophie promovierte. Ab 1995 bis 1999 war sie wieder als Buchhändlerin tätig.

Seit Ende der Siebzigerjahre veröffentlicht sie literarische Texte; 1983 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Von 1999 bis 2006 war sie Abgeordnete der ÖVP im Österreichischen Nationalrat. Seit 2006 lebt sie als freie Schriftstellerin in Gleisdorf und arbeitet seit 2007 in Graz als Mitarbeiterin im Kulturamt des Magistrats Graz.

Andrea Wolfmayr ist Verfasserin von Romanen, Erzählungen, Kinderbüchern und Essays.

Andrea Wolfmayr war Mitglied der Grazer Autorenversammlung und ist seit 2008 Mitglied des PEN-Clubs.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1980 Steinhausen-Literaturpreis
  • 1982 und 1984 Preis des Wettbewerbs für Christliche Literatur der Wochenzeitung "Die Furche" und des "Styria"-Verlags
  • 1982 und 1987 Staatsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur
  • 1982 und 1985 Anerkennungspreis des Förderungspreises für Kinder- und Jugendliteratur des Landes Steiermark
  • 1985 Theodor-Körner-Preis
  • 1986 Dritter Preis des Paula-Grogger-Erzählpreises des Steirischen Schriftstellerbundes
  • 1986 und
  • 1991 Buchprämie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst
  • 1992 Otto-Stoessl-Preis
  • 1994 Preis des Literaturwettbewerbs "Heimat - was ist das" der Kulturabteilung der Steirischen Landesregierung

Werke[Bearbeiten]

  • Spielräume, München 1981
  • 1, 2, 3 wir sind dabei, Graz 1981 (zusammen mit Paul Mangold)
  • Die Farben der Jahreszeiten, Graz u.a. 1986
  • Die Schwalbe oder Minos auf Kreta, Gleisdorf 1987 (zusammen mit Micha Geyer)
  • Pechmarie, Graz u.a. 1989
  • Margots Männer, Wien 1990
  • Phoenix & Phoebe, Wies 1991
  • ... so brauch ich Gewalt, Wien 1995
  • Digitalis purpurea, Graz u.a. 1998
  • Farbsymbolik bei Ingeborg Bachmann und Paul Celan, Graz 1998
  • Die Grazgängerin, Gnas 2000
  • Damals, jetzt und überhaupt, Graz 2003
  • Über den Wechsel, Wien 2005 (zusammen mit Johannes Huber)
  • Im Zug. Aufzeichnungen einer Pendlerin. Graz 2011
  • Weiße Mischung: Ein Roman aus der Provinz, Graz 2012

Weblinks[Bearbeiten]