Andreas Ibertsberger

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Andreas Ibertsberger
Spielerinformationen
Geburtstag 27. Juli 1982
Geburtsort SeekirchenÖsterreich
Größe 177 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
1989–1997
1997–2000
SV Seekirchen 1945
BNZ Salzburg
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2000–2005
2005–2008
2008–2012
2011–2012
2013
SV Austria Salzburg
SC Freiburg
TSG 1899 Hoffenheim
TSG 1899 Hoffenheim II
MSV Duisburg
85 (4)
82 (1)
83 (1)
3 (0)
7 (0)
Nationalmannschaft2
2001
2002–2003
2004–
Österreich U-18
Österreich U-21
Österreich
1 (0)
12 (0)
15 (1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2012/13
2 Stand: 12. Februar 2009

Andreas Ibertsberger (* 27. Juli 1982 in Seekirchen am Wallersee) ist ein derzeit vereinsloser österreichischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Der dynamische und zweikampfstarke Abwehrspieler begann seine Karriere als Jugendspieler bei seinem Stammverein SV Seekirchen 1945. Über das Bundesnachwuchszentrum kam der 1,77 m große Ibertsberger im Jahr 2001 zum SV Austria Salzburg und spielte sich in den folgenden Jahren sowohl im Verein als auch in der U-21-Mannschaft des ÖFB in den Vordergrund. Seit Januar 2005 spielte der Bruder des einstigen Nationalspielers Robert Ibertsberger beim SC Freiburg und kam dort, obwohl eher ein Rechtsfuß, genauso wie in Salzburg meist auf der linken Seite der defensiven Viererkette zum Einsatz. Von seinem früheren Trainer beim SC Freiburg, Volker Finke, wurde der Seekirchener als großes Verteidigertalent mit guter Perspektive beurteilt.

Am 29. Januar 2008 wechselte er zur TSG 1899 Hoffenheim, nachdem er bereits einen Vertrag zur Saison 2008/09 unterschrieben hatte. Mit der TSG schaffte er den Aufstieg in die Bundesliga und wurde zudem 2008 Herbstmeister.

Sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft feierte Andreas Ibertsberger am 13. Oktober 2004 unter Teamchef Hans Krankl im Qualifikationsspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gegen Nordirland. International für Aufsehen sorgte er mit seiner hervorragenden Deckungsarbeit gegen Superstar David Beckham im Länderspiel gegen England am 8. Oktober 2005. Beckham sah sich durch die gute Leistung von Ibertsberger zu zwei Fouls an dem jungen Österreicher genötigt und wurde daraufhin vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen.

Am 7. Februar 2009 erschienen Ibertsberger und sein Mannschaftskollege Christoph Janker nach einem Spiel bei Borussia Mönchengladbach zehn Minuten zu spät zu einer Dopingkontrolle, da sie zunächst an einer Mannschaftssitzung teilgenommen hatten. Laut Medienberichten drohte den beiden Fußballspielern deshalb eine jahrelange Sperre.[1] Das Verfahren gegen die Spieler wurde jedoch schließlich eingestellt, da „kein klassisches Dopingvergehen“ vorgelegen, sondern „es sich um einen fahrlässig begangenen Verstoß gegen die Anti-Doping-Richtlinien des DFB“ gehandelt habe. Daher wurde die TSG 1899 Hoffenheim zu einer Geldstrafe von 75.000 € und der Physiotherapeut zu 2.500 € verurteilt.[2]

Am 26. April 2012 gab die TSG 1899 Hoffenheim bekannt, dass der zum 30. Juni 2012 auslaufende Vertrag nicht verlängert werde. So verließ Ibertsberger die Kraichgauer nach viereinhalb Jahren.[3]

Erst Ende Januar 2013 fand Ibertsberger im Zweitligisten MSV Duisburg einen neuen Verein. Er unterschrieb einen bis zum Saisonende befristeten Vertrag mit der Option, diesen um ein weiteres Jahr zu verlängern.[4] Diese Option wurde jedoch nicht gezogen, so dass das Gastspiel von Ibertsberger in Duisburg bereits nach einem halben Jahr wieder endete.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Janker und Ibertsberger im Visier (kicker online), 21. Februar 2009
  2. 75.000 Euro Strafe für 1899 (kicker online), 16. März 2009
  3. Andreas Ibertsberger – Abschied nach viereinhalb Jahren
  4. msv-duisburg.de: MSV verpflichtet Sascha Dum und Andreas Ibertsberger, 31. Januar 2013, abgerufen am 1. Februar 2013
  5. Transfermarkt.de: Transferhistorie von Andreas Ibertsberger, abgerufen am 13. August 2013