Andreas Krag

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Andreas Krag (auch: Cragius; Kragius; * 1558 in Ripen; † 8. Juni 1600 in Kopenhagen) war ein dänischer Mathematiker, Physiker und Mediziner.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Nach dem frühen Tod seines Vaters, hatte Krag zunächst seine Ausbildung in seiner Heimatstadt absolviert. 1569 begibt er sich nach Kopenhagen, wo er nach weiterem Unterricht, als Lehrer der Unterstufen tätig wurde. 1580 bezieht er die Universität Wittenberg, wo er sich 1582 den akademischen Grad eines Magisters der Philosophie erwirbt.

In Wittenberg widmete er sich auch medizinischen Studien, besucht dann die Universitäten Tübingen, Basel, Straßburg, Genf und die Montpellier. In Frankreich promoviert er am 1. August 1585 zum Doktor der Medizin. Daraufhin kehrt er zurück nach Kopenhagen, wo er als Dozent an der Universität Kopenhagen tätig wurde. 1587 wurde er dort Professor am Pädagogium, 1589 übernimmt er die Professur für Mathematik und wird 1590 wird er Professor für Physik.

Seine Studien beschäftigten sich vor allem mit einer Chemie und der Arzneimittellehre. Bei seinen Versuchen beschädigte er seine Gesundheit und verstarb an den Folgen eines Brustleidens. Literarisch vertrat er die anti-aristotelische Richtung des Petrus Ramus.

[Bearbeiten] Werkauswahl

  1. Rameae scholae et defensio Petri Rami. 1582
  2. Aristotelica et Ramea de insidiosis sophistarum simulationibus institutiones breves. 1583
  3. Horatii ars poëtica iuxta Rami dialecticam resoluta. 1583
  4. Laurea Appolinea Monspeliensis. 1586
  5. Theses de artium principiis. 1593
  6. Epistolae de chymicis remediis. 1600

[Bearbeiten] Herausgeberschaften

  1. Doctrina de concionandi ratione. (Jacob Matthiae) 1589
  2. Praelectiones in Joëlis prophetiam. (Jacob Matthiae) 1589

[Bearbeiten] Literatur

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