Andreas Lechner

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Andreas Lechner, 1996

Andreas Lechner (* 1959 in München) ist ein deutscher Autor, Regisseur, Produzent, Komponist und Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

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Andreas Lechner ist Autor, Regisseur, Produzent, Komponist und Schauspieler.

Während seines Musikstudiums am Richard-Strauß-Konservatorium in München und gründete er die (Volks-)Musikkabarettgruppe "Guglhupfa", die weit über die Grenzen Bayerns bekannt war, für die er die Texte und die Musik schrieb.

Als Schauspieler und Musiker hatte er verschiedene Engagements an Theatern u. a. zur Eröffnung des Münchner Volkstheater mit dem Stück "Glaube und Heimat" von Karl Schönherr in der Regie von Ruth Drexel, wo er mit seiner Gruppe Guglhupfa für die Bühnenmusik und Texte zuständig war, am Bayerisches Staatsschauspiel wieder Musik und Texte für die österreichische Erstaufführung des Stückes "Zwölfeläuten" von K. H. Unger in der Regie von Rüdiger Hacker (Intendant Günther Beeliitz), am Hamburger Schauspielhaus, Bühnenmusik und Schauspieler für die Bühnen-Adaption des Films "Keine Jobs, keine Freiheit, Stillstand, München" von Herbert Achternbusch in der Regie von Josef Bierbichler (Intendant Frank Baumbauer), am Thalia Theater als Schauspieler und Bühnenmusiker der Bühnenfassung des Opus Magnum "Auslöschung" von Thomas Bernhard in der Regie von Christiane Pohle und ebenso mit ihr am Theater Basel für "Zones of my Exclusion"; arbeitete aber auch in der freien Szene und inszenierte dort eigene Stücke ("Berber" - über Münchens Obdachlose in der Theaterhalle Feierwerk), "Der Dichter Johann" mit Otto Grünmandl im Münchner Theaterzelt "Das Schloss").

Durch die Begegnung mit Hans Werner Henze erhielt er für die Münchener Biennale Kompositions- und Libretto-Aufträge ("Der letzte Milkaner - Ein Bauernrequiem"; "Sünde.Fall.Beil - Königliche Oper in fünf Akte nach Alexandre Dumas d. Ä. (Musik: Gerhard Stäbler, Regie: Tobias Richter, Bremer Theater)). Sein Kammermusikstück „Kroatischer Tanz“ wurde ebenso im Rahmen der Münchener Biennale bei den Klangspuren uraufgeführt.

Er wirkte in mehreren Filmen mit (“Mix Wix” von Herbert Achternbusch, “Die,Scheinheiligen” von Thomas Kronthaler), produziert und entwickelt Filmstoffe. “Hot Dogs” - ein Jugendfilmprojekt im Münchner Stadtteil Hasenbergl (Eingeladen in die Deutsche Reihe Filmfestspiele Cannes), den Kinofilm “Schmetterlinge der Nacht”, den er im Eigenverleih deutschlandweit zeigt und führt dabei auch Regie.

2006 gründete er die Berg Film Produktions GmbH. Er arbeitet an der Realisierung mehrerer Projekte u.a. "Strassbergers Gold" und "Lina". 2007 seinen Monolog „Frieda“ - eine Münchner Lebens- und Sittengeschichte - in einem Hörbuchverlag heraus. 2009 ist er Stipendiat der Villa Aurora in Pacific Palisades (Los Angeles), die Lion Feuchtwanger mit seiner Frau Marta bewohnte. Im November 2009 eröffnet Andreas Lechner am Beethovenplatz in der Ludwigsvorstadt in München die Aurora-Bar, die er im Juni 2012 an den Barmann Stefan Gabanyi (früher Schumann´s) weitergibt. Seit dieser Zeit ist er wieder musikalisch aktiv und steht auf der Bühne mit Musikanten aus der neueren Volksmusikszene und begleitet z.B. Josef Bierbichler bei den Lesungen seines Romans “Mittelreich”. Andreas Lechner ist Gründungsmitglied der "Ersten Bayerischen Filmfoniker" in München und spielte dort den Kontrabass. Seit 2014 lebt und arbeitet er an seinen Projekten in Berlin und am Tegernsee. 2015 gibt es ein Guglhupfa Revival anlässlich von "10 Jahre Fraunhofer Theater" in München. Das Rottacher Label „Nasswetter Music Group“ bringt zu diesem Termin ein „digitales Album“ der beiden LP´s „Tohuwabohu“ und „Gegrüßet seiest Du München“, die bei Trikont erschienen, aber vergriffen sind, heraus.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]