Andreas Schmidt (Schauspieler)

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Andreas Schmidt 2011
Andreas Schmidt 2012

Andreas M. Schmidt (* 23. November 1963 in Heggen (Finnentrop)) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur.

Leben[Bearbeiten]

Schmidt wuchs im Märkischen Viertel in West-Berlin auf. Als Jugendlicher war er Sänger der Rockband Lillies große Liebe. Er studierte zunächst Germanistik und Philosophie. Später belegte er diverse Schauspiel- und Regieseminare. Es folgten Bühnenengagements in Mannheim, Dortmund, Bonn und Berlin. Schmidt schrieb und inszenierte eigene Theaterstücke und spielte daneben zahlreiche kleinere Rollen in Filmen. Sein Kinodebüt hatte er 1987 in Peng! Du bist tot!.[1] In drei Filmen des Regisseurs Eoin Moore erhielt er jeweils die Hauptrolle: plus-minus null (1999) als Alex, Conamara (2000) als Axel und Pigs will fly (2002) als Laxe. 2003 wurde er für Pigs will fly für den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller nominiert. Ende 2004 feierte Schmidts Regiearbeit Männerhort Premiere im Berliner Theater am Kurfürstendamm. Das Bühnenstück von Kristof Magnusson war in der Besetzung mit Bastian Pastewka, Christoph Maria Herbst, Michael Kessler und Jürgen Tonkel ein großer Erfolg.[2] 2006 spielte Schmidt in Andreas Dresens Komödie Sommer vorm Balkon und wurde für den Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller nominiert. Für seinen Auftritt im Spielfilm Fleisch ist mein Gemüse erhielt er den Deutschen Filmpreis 2009 für die beste männliche Nebenrolle.[3] Für den Fernsehfilm Ein guter Sommer wurde er 2012 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Schmidt lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Andreas Schmidt als Hofmeister in Die zertanzten Schuhe 2011

Hörspiele[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biographie Andreas Schmidts bei Barbarella Entertainment, abgerufen am 5. Dezember 2012
  2. Berliner Zeitung: Lampenfieber gehört dazu, abgerufen am 31. Januar 2012
  3. http://www.deutsche-filmakademie.de/uploads/media/Preistraeger_2009.pdf