Andreas Schmidt (Schauspieler)
Andreas M. Schmidt (* 23. November 1963 in Heggen (Finnentrop)) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur.
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Leben [Bearbeiten]
Schmidt wuchs im Märkischen Viertel in West-Berlin auf. Als Jugendlicher war er Sänger der Rockband Lillies große Liebe. Er studierte zunächst Germanistik und Philosophie. Später belegte er diverse Schauspiel- und Regieseminare. Es folgten Bühnenengagements in Mannheim, Dortmund, Bonn und Berlin. Schmidt schrieb und inszenierte eigene Theaterstücke und spielte daneben zahlreiche kleinere Rollen in Filmen. Sein Kinodebüt hatte er 1987 in Peng! Du bist tot!.[1] In drei Filmen des Regisseurs Eoin Moore erhielt er jeweils die Hauptrolle: plus-minus null (1999) als Alex, Conamara (2000) als Axel und Pigs will fly (2002) als Laxe. 2003 wurde er für Pigs will fly für den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller nominiert. Ende 2004 feierte Schmidts Regiearbeit Männerhort Premiere im Berliner Theater am Kurfürstendamm. Das Bühnenstück von Kristof Magnusson war in der Besetzung mit Bastian Pastewka, Christoph Maria Herbst, Michael Kessler und Jürgen Tonkel ein großer Erfolg.[2] 2006 spielte Schmidt in Andreas Dresens Komödie Sommer vorm Balkon und wurde für den Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller nominiert. Für seinen Auftritt im Spielfilm Fleisch ist mein Gemüse erhielt er den Deutschen Filmpreis 2009 für die beste männliche Nebenrolle.[3] Für den Fernsehfilm Ein guter Sommer wurde er 2012 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Schmidt lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Berlin.
Filmografie (Auswahl) [Bearbeiten]
- 1987: Peng! Du bist tot!
- 1988: Linie 1
- 1993: Schwarzfahrer
- 1999: plus-minus null
- 2000: Conamara
- 2001: Schutzengel gesucht
- 2002: Pigs will fly
- 2004: Männer wie wir
- 2004: Farland
- 2004: Bin ich sexy?
- 2005: Sommer vorm Balkon
- 2005: Im Schwitzkasten
- 2005: Stromberg (Nebenrolle)
- 2006: Beutolomäus und der geheime Weihnachtswunsch
- 2006: Tatort: Aus der Traum
- 2006: Gefangene
- 2006: Neandertal
- 2007: Die Fälscher
- 2007: Tatort: Roter Tod
- 2007: Krauses Fest
- 2007: Polizeiruf 110: Jenseits
- 2008: Tatort: Borowski und das Mädchen im Moor
- 2008: Fleisch ist mein Gemüse
- 2008: Der Mond und andere Liebhaber
- 2008: Zoogeflüster – Komm mir nicht ins Gehege!
- 2008: Tatort: Der tote Chinese
- 2009: Die Rebellin
- 2009: Joanna Trollope: In Boston liebt man doppelt
- 2009: Krauses Kur
- 2009: Liebling, weck die Hühner auf
- 2009: Tatort: Altlasten
- 2010: Im Spessart sind die Geister los
- 2010: Henri 4
- 2010: Aghet – Ein Völkermord
- 2011: Ein guter Sommer
- 2011: Tage die bleiben
- 2011: Das dunkle Nest
- 2011: Das Mädchen auf dem Meeresgrund
- 2011: Krauses Braut
- 2011: Die zertanzten Schuhe
- 2012: Die Abenteuer des Huck Finn
- 2012: Deckname Luna
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 2009: Deutscher Filmpreis, „Beste männliche Nebenrolle“ für Fleisch ist mein Gemüse
- 2011: Hessischer Fernsehpreis, Sonderpreis der Jury zusammen mit Jördis Triebel und Devid Striesow für ihre Ensembleleistung in Ein guter Sommer
- 2012: Grimme-Preis für Ein guter Sommer gemeinsam mit Edward Berger (Buch/Regie), Michael Schenk (Buch) sowie Jördis Triebel und Devid Striesow (Darstellung)
Weblinks [Bearbeiten]
- Andreas Schmidt bei filmportal.de
- Andreas Schmidt in der Internet Movie Database (englisch)
- Andreas Schmidt bei seiner Schauspielagentur
- Der Don Quijote aus Kreuzberg. Der Tagesspiegel vom 2. Dezember 2009
- Audio-Interview, September 2010
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Biographie Andreas Schmidts bei Barbarella Entertainment, abgerufen am 5. Dezember 2012
- ↑ Berliner Zeitung: Lampenfieber gehört dazu, abgerufen am 31. Januar 2012
- ↑ http://www.deutsche-filmakademie.de/uploads/media/Preistraeger_2009.pdf
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schmidt, Andreas |
| ALTERNATIVNAMEN | Schmidt, Andreas M. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler und Regisseur |
| GEBURTSDATUM | 23. November 1963 |
| GEBURTSORT | Heggen, Finnentrop, Nordrhein-Westfalen |