Andreas Wank  |
 |
| Nation |
Deutschland Deutschland |
| Geburtstag |
18. Februar 1988 |
| Geburtsort |
Halle (Saale), DDR |
| Größe |
182 cm |
| Gewicht |
72 kg |
| Karriere |
| Verein |
WSV Oberhof 05 |
| Nationalkader |
seit 2002 |
| Debüt im Weltcup |
29. Dezember 2004 |
| Pers. Bestweite |
214 m (Vikersund 2012) |
| Status |
aktiv |
| Medaillenspiegel |
| Olympische Medaillen |
0 ×  |
1 ×  |
0 ×  |
| SFWM-Medaillen |
0 ×  |
1 ×  |
0 ×  |
| JWM-Medaillen |
2 ×  |
0 ×  |
0 ×  |
| DM-Medaillen |
2 ×  |
4 ×  |
3 ×  |
|
|
|
| Platzierungen |
|
|
| Weltcup-Podium |
1. |
2. |
3. |
| Skispringen |
0 |
1 |
0 |
| Team |
0 |
1 |
2 |
|
| letzte Änderung: 3. März 2012 |
Andreas Wank (* 18. Februar 1988 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Skispringer und Sportsoldat im Dienstgrad Unteroffizier in der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Oberhof.
Andreas Wank kommt ursprünglich aus Domnitz in Sachsen-Anhalt, lebt aber seit seinem 10. Lebensjahr in Oberhof, wo er das Sportgymnasium besucht hat und dieses 2007 mit dem Abitur abschloss. Wank startet deshalb für den WSV Oberhof 05. Ende März 2008 begann er an der Hochschule Ansbach das Bachelor-Studium International Management, einem Studiengang, der an der HS Ansbach angepasst und speziell für Spitzensportler konzipiert wurde.[1]
Andreas Wank begann bereits früh mit dem Skispringen. Mit nur 12 Jahren wurde er 2000 Deutscher Schülermeister. 2001 erreichte er im Schülercup den 3. Platz in der Gesamtwertung. Außerdem erreichte er den 3. Platz in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals. 2002 gehörte er daraufhin zum Team für die Deutschen Meisterschaften. Dabei gewann er im Teamwettbewerb die Silbermedaille. Ein Jahr später startete er erneut in der Junioren-Wertung und wurde am Ende Deutscher Vize-Juniorenmeister. Zudem erreichte er erneut den 3. Platz in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals. Ab 2004 startete Wank im Skisprung-Continentalcup und erreichte bereits in seinem zweiten Springen in Rovaniemi mit Platz 3 seine erste Podiumsplatzierung. Daraufhin gehörte Wank am 29. Dezember 2004 zur Nationalen Gruppe für das Weltcup-Springen in Oberstdorf im Rahmen der Vierschanzentournee 2004/05. In seinem ersten Springen in der höchsten Skisprung-Serie erreichte er den 45. Platz. 2005 wurde Wank Deutscher Jugendmeister im Einzel und auch im Team. Bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren wurde er am Ende Sechster. 2007 gewann er mit dem Team Thüringen I die Goldmedaille bei den Deutschen Meisterschaften.
Am 27. Februar 2008 wurde er im polnischen Zakopane Juniorenweltmeister im Einzel. Zwei Tage später gewann er ebenfalls den Titel im Teamspringen. In der Saison 2008/09 gehörte er erstmals zum A-Nationalkader für den Skisprung-Weltcup. Am Ende erreichte er den 59. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung.
Am 19. Juli 2009 gewann Andreas Wank die Einzelkonkurrenz der deutschen Meisterschaft im Skispringen in Garmisch-Partenkirchen völlig überraschend mit Sprüngen auf 135 Meter und 139 Meter vor Michael Neumayer und Michael Uhrmann. Seine bis dahin beste Platzierung in einem Einzelspringen erreichte er beim Sommer-Grand-Prix in Klingenthal am 3. Oktober 2009, als er den Wettkampf als 7. beendete.
In der Saison 2009/2010 gehörte er dann erstmals fest zum A-Kader der deutschen Mannschaft. Am 16. Januar 2010 schaffte Wank erstmals den Sprung auf das Podest, indem er in Sapporo den zweiten Platz hinter Thomas Morgenstern erreichte.[2] Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver kam er im Springen von der Großschanze auf den 28. Platz. [3] Im Olympischen Teamspringen gelang Wank der bis dato größte Erfolg seiner Karriere, er gewann zusammen mit Michael Neumayer, Martin Schmitt und Michael Uhrmann Silber. [4]
[Bearbeiten] Weltcupplatzierungen
| Saison |
Platz |
Punkte |
| 2006/07 |
87 |
003 |
| 2007/08 |
71 |
011 |
| 2008/09 |
59 |
018 |
| 2009/10 |
21 |
259 |
| 2010/11 |
64 |
009 |
[Bearbeiten] Sommer-Grand-Prix-Platzierungen
| Saison |
Platz |
Punkte |
| 2006 |
62 |
040 |
| 2008 |
22 |
092 |
| 2009 |
30 |
059 |
| 2010 |
61 |
014 |
| 2011 |
19 |
148 |
- ↑ FH begrüßt Jahrgang 2008. FH Ansbach (26. März 2008). Abgerufen am 16. Mai 2009.
- ↑ Ergebnisliste auf www.fis-ski.com, abgerufen am 1. Januar 2011.
- ↑ Resultat: Skispringen Olympische Spiele Vancouver (CAN) HS140, Finaldurchgang Herren. www.live-wintersport.de. Abgerufen am 21. Februar 2010.
- ↑ spiegel.de vom 22. Februar 2010: Olympische Winterspiele - DSV-Quartett springt zu Silber