Andreas Zuber

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Andreas „Andi“ Zuber (* 9. Oktober 1983 in Judenburg) ist ein österreichischer Automobilrennfahrer. Er startet seit 2006 in der GP2-Serie und fährt derzeit für die Scuderia Coloni. Zuber ist mit einer Rennlizenz seiner Wahlheimat Vereinigte Arabische Emirate unterwegs und lebt in Dubai.

Karriere[Bearbeiten]

Andreas Zuber in der GP2

Wie die meisten Motorsportler begann auch Zuber seine Karriere im Kartsport, in dem er von 1998 bis 1999 aktiv war. 2000 wechselte Zuber in den Formelsport und ging in der Formel König an den Start. In den folgenden zwei Jahren war Zuber in der deutschen Formel Renault aktiv. Nachdem er 2001 Platz sechs in der Gesamtwertung belebte, wurde er eine Saison später Elfter. Außerdem war Zuber in dieser Zeit bei einigen Rennen des Formel Renault 2.0 Eurocups aktiv. Danach wechselte Zuber in die Formel-3-Euroserie, in der er 2003 und 2004 mit mäßigem Erfolg aktiv war. 2005 verbesserte sich Zuber und gewann in der World Series by Renault sein erstes Rennen im Formelsport. Mit weiteren guten Leistungen sicherte sich der Steirer den sechsten Platz in der Gesamtwertung.

Seit 2006 ist Zuber in der GP2-Serie aktiv. In seiner ersten Saison ging er für Trident Racing an den Start. Als Teamkollege des ehemaligen Formel-1-Piloten Gianmaria Bruni gelang ihm beim Sprintrennen in Istanbul sein erster Sieg in der GP2-Serie und belegte am Saisonende den 14. Gesamtrang. In der Saison 2007 wechselte Zuber zu iSport International und wurde Teamkollege des Deutschen Timo Glock. Während Glock den Meistertitel gewann, gelang Zuber nur ein Sieg und zwei weitere Podest-Platzierungen. In den Blickpunkt gerieten die beiden iSport-Piloten in Magny-Cours: Aus der ersten Reihe startend kollidierten die beiden noch vor der ersten Kurve. Nach Ende der GP2-Saison, in der der Steirer den neunten Gesamtrang belegte, durfte er für Honda an Formel-1-Testfahrten teilnehmen. Allerdings erhielt Zuber weder einen Testvertrag, noch einen Fördervertrag des japanischen Rennstalls. Anschließend machte sich Zuber Hoffnungen auf ein Testfahrer Engagement bei Super Aguri, welches aber nie Zustande kam.

So startete der Steirer auch 2008 in der GP2-Serie und bestritt seine dritte Saison für Piquet Sports. Obwohl Zuber kein Rennsieg gelang, wurde er erneut Neunter in der Gesamtwertung. Nach Abschluss der Saison gab Zuber seinen Wechsel zu FMS International, dem Team des Formel-1-Piloten Giancarlo Fisichella, bekannt, für das er außerdem bei drei Rennen in der GP2-Asia-Serie-Saison 2008/2009 aktiv war. In der europäischen Hauptserie der GP2 fuhr der Steirer in der ersten Saisonhälfte konstant vorne mit und stand dreimal auf dem Podest. In Spa-Francorchamps konnte Zuber nicht starten, da die Rennwagen seines Teams, das inzwischen in Scuderia Coloni umbenannt wurde, beschlagnahmt wurden.[1] Am Saisonende belegte er den 13. Gesamtrang. Beim letzten Saisonrennen in Portimão verpasste Zuber die Chance auf einen Sieg, nachdem er als Führender beim Neustart des Rennens das Safety-Car zu früh überholt hatte.[2]

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Karrierestationen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Beschlagnahmt: Coloni in Spa nicht am Start“ (Motorsport-total.com am 28. August 2009)
  2. „Filippi gewinnt chaotisches GP2-Saisonfinale“ (Motorsport-total.com am 20. September 2009)

Weblinks[Bearbeiten]