Andreas von Graben zu Sommeregg

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Das Wappen von Andreas von Graben in der Lienzer Sankt Michaelskirche. Darstellung aus dem Jahre 1531.

Andreas von Graben zu Sommeregg (* im 15. Jahrhundert in Lienz (?); † 1463 auf Burg Sommeregg) war ein kärntnerischer Ritter und Edelmann, welcher auf Burg Sommeregg residierte. Von Graben war gleichfalls Burggraf (er erfüllte hier eine Position, welche mit der eines Statthalters vergleichbar war), Ritter und Burghauptmann der Grafen von Cilli von Ortenburg, sowie zwischen 1442 und 1463 Burggraf und Herr von Sommeregg.

[Bearbeiten] Biografisches

Andreas enstammte dem edelfreien Geschlecht der Von Graben von Stein welches von den Meinhardinern abstammend war. Im Jahre 1442 verlieh Friedrich II. von Cilli Sommeregg an Andreas von Graben. Von Graben, welcher für die Grafen von Cilli schon diverse andere Gebiete verwaltete, hatte auf Sommeregg den Rang eines Burggrafen (Kastellans) inne. Dies umfasste die Burghut sowie die militärische Unterstützung der Fürsten (Cilli), wofür Andreas die Abgaben der untertänigen Bauern im Umkreis der Burg und der Herrschaft Sommeregg bekam. Andreas von Graben machte in der Folge die Burg zu seinem Familiensitz. Gleichfalls baute er auch die Kirchen von Treffling (Gemeinde Seeboden) und Lieseregg repräsentativ aus. Ein von Thomas von Villach geschaffener Flügelaltar beinhaltet im Bild der Dornenkrönung die Wappen des im Jahre 1463 verstorbenen Andreas von Graben. In der Gegend um Lienz, Sommeregg und Ortenburg finden sich noch heutzutage diverse Wappensteine des Andreas und seiner Familie wieder.

Seine Schwester (?) Veronica von Graben († 1467) war mit Philipp Breuner († 1458) verheiratet, Elisabeth von Graben heiratete Georg von Auersperg († 1488).

Sein Sohn Virgil sollte die herausragenste Person seines Geschlechts werden; er folgte seinem Vater im Jahre 1463 als Burggraf und Herr von Sommeregg nach. Mit dessen einziger Tochter Rosina starb dieser (kärntnerische) Familienzweig im Jahre 1534 aus. Die Begräbnisstätte von Andreas von Graben befindet sich in der im 14. Jahrhundert erbauten Sankt Michaelskirche in der Lienzer Vorstadt Rindermarkt.

[Bearbeiten] Weblinks

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