Andrew Mondshein

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Andrew Steven Mondshein (* 28. Februar 1957)[1] ist ein US-amerikanischer Cutter.

Leben[Bearbeiten]

Mondshein wuchs an der Ostküste auf und lebte eine Zeit lang in Florida, wo er an der University of Florida seinen Bachelor machte. Während des Studiums interessierten ihn besonders die Filme der 60er und 70er von Stanley Kubrick und Sidney Lumet. Nach seinem Studium siedelte er nach New York über und assistierte Peter C. Frank beim Schnitt in einen Film von Sidney Lumet. Insgesamt schnitt er bis 1992 fünf Projekte für Lumet. So war er 1985 einer der ersten Cutter, der einen Film auf einem nicht-linearen System schnitt. Beim Filmschnitt zu Lumets Power stand man damals vor der Wahl entweder das System Montage oder das Schnittsystem Editdroid von George Lucas zu nutzen. Da ersteres verfügbar war, nutzte man Montage. In East Hampton, wo Lumet ein Sommerhaus besaß, wurde der Director’s Cut mit Hilfe eines Ingenieurs und dem gesamten Software-Team in Massachusetts geschnitten. Im Laufe seiner Karriere nutzte er unterschiedliche Systeme, darunter Moviola, Montage und Avid.[2]

Auch mit dem schwedischen Regisseur Lasse Hallström verbindet Mondshein eine langjährige Zusammenarbeit. So schnitt er für ihn sieben Projekte, darunter erfolgreiche Filme wie Casanova, Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa und Chocolat – Ein kleiner Biss genügt.

Andrew Mondshein ist Mitglied der American Cinema Editors.[3] Er lebt mit seiner Frau, der Produzentin Leslie Holleran und den gemeinsamen Kindern in Larchmont, New York.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Oscar
BAFTA Award
Satellite Awards
  • 1999: Bester Schnitt – The Sixt Sense

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. U.S. Public Records Index, abgerufen am 3. April 2011
  2. Damian Begley: Andrew Mondshein, Editing with a Sixth Sense auf editorsguild.com vom (englisch), abgerufen am 30. März 2011
  3. Mitgliedsliste der American Cinema Editors auf ace-filmeditors.org (englisch), abgerufen am 10. Mai 2011