Andy Murray

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Andy Murray (Tennisspieler))
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Tennisspieler. Zum Eishockeyspieler und -trainer siehe Andy Murray (Eishockeytrainer).
Andy Murray Tennisspieler
Andy Murray
Murray 2011 in Tokio mit dem Siegerpokal der Japan Open
Spitzname: Andy
Nationalität: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag: 15. Mai 1987
Größe: 190 cm
Gewicht: 84 kg
1. Profisaison: 2005
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Amélie Mauresmo
Preisgeld: 34.190.085 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 481:151
Karrieretitel: 31
Höchste Platzierung: 2 (17. August 2009)
Aktuelle Platzierung: 6
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 55:59
Karrieretitel: 2
Höchste Platzierung: 51 (17. Oktober 2011)
Aktuelle Platzierung: 329
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox: 17. November 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Andrew Barron „Andy“ Murray, OBE (* 15. Mai 1987 in Glasgow) ist ein britischer Tennisspieler aus Schottland. Seine bisher größten Erfolge sind der Gewinn der US Open 2012 und der Wimbledon Championships 2013 sowie der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2012 jeweils im Einzel.

Leben[Bearbeiten]

Andy Murray (rechts) gemeinsam mit seinem Bruder Jamie (2011)

Andy Murray wuchs im schottischen Dunblane zusammen mit seinem ein Jahr älteren Bruder James („Jamie“) auf. Seine Eltern trennten sich, als er noch ein Kind war. Murray besuchte die örtliche Grundschule, wo er im März 1996 ein Schulmassaker miterlebte, bei dem ein 43-jähriger Mann 16 Erstklässler und eine Lehrerin erschoss. Nach eigenen Angaben habe er mehrere Jahre gebraucht, um das Ereignis zu verarbeiten.[1]

Bereits im Alter von drei Jahren wurde Murray an den Tennissport herangeführt. Seine Mutter Judy Murray, Tochter des schottischen Profi-Fußballers Roy Erskine (Hibernian)[2] und spätere Teamchefin der britischen Fed-Cup-Mannschaft, war selbst Tennistrainerin für den schottischen Verband und begleitete anfangs die Karriere ihres Sohnes. Bis zum elften Lebensjahr spielte Murray parallel auch Fußball. Später ermöglichten die Eltern dem angehenden Profi-Tennisspieler Trainingsmöglichkeiten in Spanien.[1] Sein Bruder Jamie wurde ebenfalls Tennisprofi, in erster Linie trat dieser aber als Doppelspieler in Erscheinung. Die beiden Brüder spielten öfter zusammen Doppel und konnten bisher zwei gemeinsame Titel gewinnen.

2008 veröffentlichte er unter dem Titel Hitting Back (dt.: „Zurückschlagen“) seine Autobiografie.

Andy Murray ist seit mehreren Jahren mit der gleichaltrigen Kim Sears, der Tochter des englischen Tennistrainers Nigel Sears, liiert. Sie leben zusammen auf einem Anwesen in Surrey.[3] Im November 2014 wurde die Verlobung des Paares offiziell bestätigt.[4]

2013 wurde Murray wegen seiner Verdienste um den Tennissport zum Officer of the Most Excellent Order of the British Empire (OBE) ernannt.[5]

Karriere[Bearbeiten]

2004 gewann Murray die US Open bei den Junioren, 2005 wurde er Profi. Im selben Jahr gab er sein Debüt im Davis Cup.

2006−2008[Bearbeiten]

2006 gewann Murray das ATP-Turnier in San José, wo er im Finale Lleyton Hewitt bezwang. Im selben Jahr erreichte er in Wimbledon unter anderem mit einem Sieg gegen den zweimaligen Finalisten Andy Roddick erstmals das Achtelfinale, dort unterlag er in drei Sätzen dem Zyprioten Marcos Baghdatis. Im ATP-Masters-Series-Turnier von Cincinnati bezwang er in der zweiten Runde den Weltranglistenersten Roger Federer mit 7:5 und 6:4. Bei den US Open erreichte er das Achtelfinale.

Bei den Katar Open erreichte Murray 2007 das Finale, in dem er Ivan Ljubičić unterlag. Am 18. Februar 2007 gewann er den zweiten Titel seiner Karriere. Er verteidigte den 2006 gewonnenen Titel von San José mit einem Finalsieg über Ivo Karlović (6:7, 6:4, 7:6). Im Mai verletzte sich Murray am Handgelenk. In seinem ersten Turnier nach der verletzungsbedingten Pause schied er beim Rogers Cup (Montreal) in Runde zwei mit 2:6, 2:6 gegen Fabio Fognini aus. Im selben Jahr beendete Murray die Zusammenarbeit mit seinem Coach Brad Gilbert. Am Saisonende 2007 war er Weltranglistenelfter.

2008 gewann Murray die Katar Open. Er besiegte im Finale Stanislas Wawrinka mit 6:4, 4:6 und 6:2. Seinen fünften Titel holte er in Marseille, wo er das Finale gegen Mario Ančić mit 6:3, 6:4 gewann. Ab diesem Jahr betreute ihn Miles Maclagan. Auch sein erstes Turnier der ATP Masters Series in Cincinnati konnte Murray gewinnen. Im Endspiel besiegte er Novak Đoković mit 7:6 und 7:6.

Murray vertrat Großbritannien bei den Olympischen Spielen in Peking, wo er im Herreneinzel in der ersten Runde gegen Lu Yen-hsun ausschied. In der Doppelkonkurrenz gewann er an der Seite seines Bruders Jamie die Auftaktrunde gegen die Kanadier Daniel Nestor und Frédéric Niemeyer. Im Achtelfinale unterlagen sie Arnaud Clément und Michaël Llodra aus Frankreich deutlich mit 1:6 und 3:6.

Im September erreichte er zum ersten Mal das Finale eines Grand-Slam-Turniers. Bei den US Open besiegte er im Halbfinale den Weltranglistenersten Rafael Nadal mit 6:2, 7:6, 4:6 und 6:4. Das Finale verlor er gegen Roger Federer glatt mit 2:6, 5:7 und 2:6. Nach dem Turnier von Cincinnati war Madrid die nächste Station der ATP Masters Series. Auch dieses schloss Murray erfolgreich ab; den zweiten Titel in Folge sicherte er sich gegen den ungesetzten Franzosen Gilles Simon, den er mit 6:4 und 7:6 besiegte. Auch das folgende Turnier in Sankt Petersburg gewann er und holte sich damit seinen achten ATP-Titel.

2009−2011[Bearbeiten]

Murray 2009 bei den French Open

Beim Turnier in Doha verteidigte Murray 2009 seinen Titel. Im Halbfinale besiegte er Roger Federer und im Finale triumphierte er über Andy Roddick. Bei den Australian Open scheiterte er als Mitfavorit im Achtelfinale überraschend an Fernando Verdasco. Beim anschließenden Masters in Indian Wells unterlag er im Finale dem Weltranglistenersten Rafael Nadal, nachdem er im Halbfinale Federer geschlagen hatte. Das Miami Masters konnte er wiederum gewinnen, im Finale schlug er Novak Đoković. Durch den Sieg beim Canada Masters stand er am 17. August 2009 erstmals auf Platz zwei der ATP-Weltrangliste.

Bei den Australien Open erreichte Murray 2010 erstmals das Endspiel; er verlor es in drei Sätzen gegen Federer. In Wimbledon erreichte er zum zweiten Mal in Folge das Halbfinale, er scheiterte in drei Sätzen am späteren Titelgewinner Nadal. Im weiteren Jahresverlauf gewann Murray die Masters in Kanada und Shanghai, bei denen er jeweils Federer im Finale in zwei Sätzen besiegte.

2011 bei den Australian Open

Bei den Australian Open 2011 erreichte Murray zum zweiten Mal nach 2010 das Finale; dort verlor er in drei Sätzen gegen Novak Đoković. Dieser Finalniederlage folgten drei Erstrundenniederlagen in Folge bei den Turnieren in Rotterdam, Indian Wells und Miami. Daraufhin trennte sich Murray von seinem Trainer Àlex Corretja, der ihn seit April 2008 betreut hatte.[6] Bei den Masters-Turnieren in Monte Carlo und Rom erreichte Murray jeweils das Halbfinale. Während er in Monte Carlo in drei Sätzen am späteren Turniersieger Nadal scheiterte, war Murray in Rom nur zwei Punkte von einem Triumph über Đoković entfernt, was für diesen die erste Saisonniederlage bedeutet hätte. Schlussendlich gewann der spätere Turniersieger Đoković das Match im Tie-Break des dritten Satzes. Bei den ATP World Tour Finals gab er aufgrund einer Verletzung im Adduktorenbereich während der Gruppenphase auf, nachdem er sein erstes Match gegen David Ferrer verloren hatte. Ab dem 31. Dezember 2011 wurde Murray bis 2014 vom ehemaligen Weltklassespieler Ivan Lendl betreut.[7][8]

2012: Olympiasieg und erster Grand-Slam-Titel[Bearbeiten]

Anfang Januar 2012 gewann Murray das ATP-Turnier von Brisbane. Bei den folgenden Australian Open gelangte er bis ins Halbfinale, wo er jedoch trotz einer 2:1-Führung nach Sätzen wie im Vorjahr dem späteren Sieger Đoković unterlag. Nach Finalniederlagen bei den Dubai Duty Free Tennis Championships (März) und im Miami Masters (April) jeweils in zwei Sätzen gegen Federer und Đoković erreichte Murray bei den French Open das Viertelfinale, in dem er dem schwächer eingestuften David Ferrer in vier Sätzen unterlag.

Anfang Juli zog Murray in Wimbledon nach Siegen über Ferrer und Jo-Wilfried Tsonga ins Finale ein. Dort traf der seit den French Open 2011 stets bei Grand-Slam-Turnieren hinter Đoković, Nadal und Federer auf Platz vier Gesetzte auf Roger Federer. Es war Murrays erster Finaleinzug, nachdem er von 2009 bis 2011 jeweils im Halbfinale von Wimbledon gescheitert war. Gleichzeitig war er der erste britische Finalteilnehmer im Einzel seit Henry „Bunny“ Austin im Jahr 1938. Nach einer 1:0-Satzführung unterlag Murray Federer in vier Sätzen.

Wenige Wochen nach dem verlorenen Finale gewann Murray das in Wimbledon ausgetragene Endspiel des olympischen Tennisturniers, in dem er erneut auf Federer traf. Er besiegte als Nummer drei (Nadal fehlte wegen einer Verletzung) den Schweizer mit 6:2, 6:1 und 6:4; im Halbfinale hatte Murray Đoković in zwei Sätzen (7:5, 7:5) besiegt. In der Doppelkonkurrenz schied Murray bereits in der Auftaktrunde aus, er trat dort mit seinem Bruder Jamie an. Im Mixed startete er dank einer Wildcard mit Laura Robson, mit der er das Finale erreichte. Gegen Wiktoryja Asaranka und Max Mirny unterlagen sie knapp in drei Sätzen und gewannen damit die Silbermedaille.

Bei den folgenden US Open gelang Murray sein erster Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier. Im Finale bezwang er Novak Đoković in fünf Sätzen. Es war der erste Grand-Slam-Erfolg eines britischen Tennisspielers seit dem US-Open-Sieg von Fred Perry im Jahr 1936. Gleichzeitig egalisierte er mit 4:54 Stunden den Rekord des bis dahin längsten US-Open-Herren-Endspiels von 1988.[9]

Seit 2013: Sieg in Wimbledon[Bearbeiten]

Murray begann die Saison 2013 beim Turnier in Brisbane. Mit dem Finalsieg gegen Grigor Dimitrow verteidigte er seinen Titel aus dem Vorjahr. Bei den Australian Open erreichte er zum dritten Mal das Finale und verlor dort in vier Sätzen gegen den Weltranglistenersten Đoković. Einen weiteren Titel erspielte sich Murray beim Masters in Miami, bei dem er im Finale David Ferrer in drei Sätzen besiegte. An seinem 26. Geburtstag gab er das Zweitrundenspiel gegen Marcel Granollers beim Rom Masters aufgrund einer Hüftverletzung auf. Aufgrund von Rückenproblemen verzichtete er auch auf die Teilnahme an den French Open. Er kehrte aber bereits am 10. Juni zu den Aegon Championships in London zurück und gewann das Turnier. Im Endspiel bezwang er Marin Čilić in drei Sätzen. Am 7. Juli 2013 gewann Murray in Wimbledon das Einzelfinale gegen Novak Đoković in drei Sätzen. Er war damit der erste Brite seit Fred Perry 1936, dem dies gelungen war. Bei den US Open erreichte Murray das Viertelfinale, wo er an Stanislas Wawrinka scheiterte. Direkt nach der Playoff-Partie gegen Kroatien im Davis Cup im September 2013 unterzog er sich wegen anhaltender Verletzungsprobleme einer Rückenoperation.[10] Die Saison war damit vorzeitig beendet. Ende des Jahres wurde er zum Sportler des Jahres in Großbritannien gekürt.[11]

Bereits in Doha stieg Murray in die Saison 2014 ein. Bei den Australian Open schied er im Viertelfinale gegen Federer aus. Im Anschluss stand er bei verschiedenen Turnieren der Kategorie World Tour 500 und Masters im Achtel- oder Viertelfinale, in Acapulco erreichte er das Halbfinale. Dies gelang ihm auch bei den French Open, bei denen er Nadal in der Vorschlussrunde klar in drei Sätzen unterlag. In Wimbledon endete die Titelverteidigung im Viertelfinale, als Murray glatt in drei Sätzen gegen Grigor Dimitrow verlor. Bei den Masters-Turnieren von Toronto und Cincinnati zog er ebenfalls jeweils ins Viertelfinale ein, wie auch im Anschluss bei den US Open. Danach fiel er auf Rang 11 der Weltrangliste zurück und stand damit erstmals seit Juni 2008 nicht mehr in den Top Ten.

Auszeichnungen und Würdigungen[Bearbeiten]

Leistungsbilanz[Bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten]

Einzel (31)
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
Grand Slam (2) Hartplatz (25) Grand Slam (7) Hartplatz (38)
ATP World Tour Masters 1000 (9) Rasen (5) ATP World Tour Masters 1000 (12) Rasen (6)
Olympische Spiele (1) Teppich (1) Olympische Spiele (1) Teppich (1)
ATP World Tour 500 (4) ATP World Tour 500 (5)
ATP World Tour 250 (15) ATP World Tour 250 (20)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
01. 19. Februar 2006 San José Hartplatz (i) AustralienAustralien Lleyton Hewitt 2:6, 6:1, 7:63
02. 18. Februar 2007 San José Hartplatz (i) KroatienKroatien Ivo Karlović 6:73, 6:4, 7:62
03. 28. Oktober 2007 St. Petersburg Teppich (i) SpanienSpanien Fernando Verdasco 6:2, 6:3
04. 05. Januar 2008 Doha Hartplatz SchweizSchweiz Stanislas Wawrinka 6:4, 4:6, 6:2
05. 17. Februar 2008 Marseille Hartplatz (i) KroatienKroatien Mario Ančić 6:3, 6:4
06. 03. August 2008 Cincinnati Masters Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 7:64, 7:65
07. 19. Oktober 2008 Madrid Masters Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Gilles Simon 6:4, 7:66
08. 26. Oktober 2008 St. Petersburg Hartplatz (i) KasachstanKasachstan Andrei Golubew 6:1, 6:1
09. 10. Januar 2009 Doha Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick 6:4, 6:2
10. 15. Februar 2009 Rotterdam Hartplatz (i) SpanienSpanien Rafael Nadal 6:3, 4:6, 6:0
11. 05. April 2009 Miami Masters Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 6:2, 7:5
12. 14. Juni 2009 Queen’s Club Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Blake 7:5, 6:4
13. 16. August 2009 Kanada Masters Hartplatz ArgentinienArgentinien Juan Martín del Potro 6:74, 7:63, 6:1
14. 08. November 2009 Valencia Hartplatz (i) RusslandRussland Michail Juschny 6:3, 6:2
15. 15. August 2010 Kanada Masters Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 7:5, 7:5
16. 17. Oktober 2010 Shanghai Masters Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 6:3, 6:2
17. 13. Juni 2011 Queen’s Club Rasen FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 3:6, 7:62, 6:4
18. 21. August 2011 Cincinnati Masters Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 6:4, 3:0, aufg.
19. 02. Oktober 2011 Bangkok Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Donald Young 6:2, 6:0
20. 09. Oktober 2011 Tokio Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 3:6, 6:2, 6:0
21. 16. Oktober 2011 Shanghai Masters Hartplatz SpanienSpanien David Ferrer 7:5, 6:4
22. 08. Januar 2012 Brisbane Hartplatz UkraineUkraine Alexander Dolgopolow 6:1, 6:3
23. 05. August 2012 Olympische Spiele, London Rasen SchweizSchweiz Roger Federer 6:2, 6:1, 6:4
24. 10. September 2012 US Open Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 7:610, 7:5, 2:6, 3:6, 6:2
25. 06. Januar 2013 Brisbane Hartplatz BulgarienBulgarien Grigor Dimitrow 7:60, 6:4
26. 31. März 2013 Miami Masters Hartplatz SpanienSpanien David Ferrer 2:6, 6:4, 7:61
27. 16. Juni 2013 Queen’s Club Rasen KroatienKroatien Marin Čilić 5:7, 7:5, 6:3
28. 07. Juli 2013 Wimbledon Rasen SerbienSerbien Novak Đoković 6:4, 7:5, 6:4
29. 28. September 2014 Shenzhen Hartplatz SpanienSpanien Tommy Robredo 5:7, 7:69, 6:1
30. 19. Oktober 2014 Wien Hartplatz (i) SpanienSpanien David Ferrer 5:7, 6:2, 7:5
31. 26. Oktober 2014 Valencia Hartplatz (i) SpanienSpanien Tommy Robredo 3:6, 7:67, 7:68
Detaillierte Darstellung der verlorenen Finals
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
01. 01. Oktober 2005 Bangkok Hartplatz (i) SchweizSchweiz Roger Federer 3:6, 5:7
02. 06. August 2006 Washington Hartplatz FrankreichFrankreich Arnaud Clément 6:74, 2:6
03. 06. Januar 2007 Doha Hartplatz KroatienKroatien Ivan Ljubičić 4:6, 4:6
04. 07. Oktober 2007 Metz Hartplatz (i) SpanienSpanien Tommy Robredo 6:0, 2:6, 3:6
05. 08. September 2008 US Open Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 2:6, 5:7, 2:6
06. 22. März 2009 Indian Wells Masters Hartplatz SpanienSpanien Rafael Nadal 1:6, 2:6
07. 31. Januar 2010 Australian Open Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 3:6, 4:6, 6:711
08. 01. August 2010 Los Angeles Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey 7:5, 6:72, 3:6
09. 30. Januar 2011 Australian Open Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 4:6, 2:6, 3:6
10. 03. März 2012 Dubai Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 5:7, 4:6
11. 01. April 2012 Miami Masters Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 1:6, 6:74
12. 08. Juli 2012 Wimbledon Rasen SchweizSchweiz Roger Federer 6:4, 5:7, 3:6, 4:6
13. 14. Oktober 2012 Shanghai Masters Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 7:5, 6:711, 3:6
14. 27. Januar 2013 Australian Open Hartplatz SerbienSerbien Novak Đoković 7:62, 6:73, 3:6, 2:6

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Doppel (2)
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien Platzbeläge Turnierkategorien Platzbeläge
ATP World Tour Masters 1000 (0) Hartplatz (2) ATP World Tour Masters 1000 (1) Hartplatz (4)
ATP World Tour 500 (2) ATP World Tour 500 (2)
ATP World Tour 250 (0) ATP World Tour 250 (1)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
01. 07. November 2010 Valencia Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray IndienIndien Mahesh Bhupathi
WeissrusslandWeißrussland Max Mirny
7:68, 5:7, [10:7]
02. 09. Oktober 2011 Tokio Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray TschechienTschechien František Čermák
SlowakeiSlowakei Filip Polášek
6:1, 6:4
Detaillierte Darstellung der verlorenen Finals
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
01. 01. Oktober 2006 Bangkok Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray IsraelIsrael Jonathan Erlich
IsraelIsrael Andy Ram
2:6, 6:2, [4:10]
02. 11. August 2013 Kanada Masters Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Fleming OsterreichÖsterreich Alexander Peya
BrasilienBrasilien Bruno Soares
4:6, 6:74
Mixed (0)
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien Platzbeläge Turnierkategorien Platzbeläge
Olympische Spiele (0) Rasen (0) Olympische Spiele (1) Rasen (1)
Detaillierte Darstellung der verlorenen Finals
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
01. 05. August 2012 Olympische Spiele, London Rasen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Laura Robson WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka
WeissrusslandWeißrussland Max Mirny
6:2, 3:6, [8:10]


Leistungsbilanz bei den wichtigsten Turnieren[Bearbeiten]

Turnier1 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Gesamt
Australian Open 1R AF 1R AF F F HF F VF 0
French Open 1R 3R VF AF HF VF HF 0
Wimbledon 3R AF VF HF HF HF F S VF 1
US Open 2R AF 3R F AF 3R HF S VF VF 1
ATP World Tour Finals2 HF RR HF RR HF RR 0
Indian Wells Masters 2R HF AF F VF 2R 2R VF AF 0
Miami Masters 1R HF 2R S 2R 2R F S VF 2
Monte Carlo Masters 1R AF HF 2R HF VF AF 0
Madrid Masters3 AF AF S VF VF AF VF AF 1
Rom Masters 1R 1R 2R 2R AF HF AF 2R VF 0
Hamburg Masters 2R 1R AF nicht Teil der Serie 0
Kanada Masters HF 2R HF S S 2R AF AF VF 2
Cincinnati Masters 2R VF 1R S HF VF S AF VF VF 2
Shanghai Masters nicht ausgetragen S S F AF 2
Paris Masters AF VF VF AF VF VF AF VF 0
Olympische Spiele n.a. nicht ausgetragen 1R nicht ausgetragen S n.a. 1
Davis Cup4 PO K1 PO PO K1 K2 PO VF 0
Turnierteilnahmen 0 0 9 26 16 22 18 19 18 19 12 21 180
Erreichte Finals 0 0 1 2 4 6 7 4 6 7 5 3 45
Gewonnene Titel 0 0 0 1 2 5 6 2 5 3 4 3 31
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 7:4 26:14 36:12 43:10 47:6 34:12 35:8 35:10 26:5 43:14 332:95
Sand-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:2 4:5 0:2 7:5 9:4 6:4 12:4 9:4 5:3 11:4 63:37
Rasen-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 5:3 9:4 2:0 8:1 10:1 6:2 9:1 12:2 12:0 5:2 78:16
Teppich-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 2:1 1:2 5:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 8:3
Gesamt-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 14:10 40:25 43:14 58:16 66:11 46:18 56:13 56:16 43:8 59:20 481:151
Position am Jahresende 540 411 63 17 11 4 4 4 4 3 4 6 N/A

Anmerkung: Die Statistik berücksichtigt nur Ergebnisse im Einzel. Eine Ausnahme bildet der Davis Cup, wo eine erreichte Runde auch dann angegeben wird, wenn der Spieler nur im Doppel eingesetzt worden ist.
Stand: 17. November 2014.
Legende: S = Turniersieg; F = unterlegener Finalist; HF, VF, AF = ausgeschieden im Halb-, Viertel-, Achtelfinale; 3R, 2R, 1R = ausgeschieden in der 3., 2., 1. Runde; RR (Round Robin) = ausgeschieden in der Gruppenphase; B = Bronzemedaille; KF (Kleines Finale) = unterlegen im Spiel um Platz drei; PO (Playoff) = Auf- und Abstiegsrunde im Davis Cup; K1, K2, K3, K4 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III, IV im Davis Cup.

1 Turnierresultat in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat, und zeigt seinen aktuellen Turnierstatus an.
2 Vor 2009 Tennis Masters Cup.
3 Im Jahr 2009 erfolgte ein Spielbelagswechsel von Hartplatz zu Sand und eine Verlegung von der Halle zum Freiplatz. Zudem wird das Turnier seitdem vor den French Open statt wie zuvor im Oktober ausgetragen.
4 Erreichte Runden werden nur bei Teilnahme in der Weltgruppe angegeben. Angegeben ist dabei die letzte erreichte Runde des Davis-Cup-Teams, sofern der Spieler im jeweiligen Jahr in irgendeiner Runde einen Einsatz im Team hatte. Als Mannschaftswettbewerb wird der Davis Cup unter Turnierteilnahmen, Erreichte Finals und Gewonnene Titel nicht berücksichtigt.

Grand-Slam-Bilanz (Doppel)[Bearbeiten]

Turnier 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 Karriere
Australian Open - - - - - 1R - 0
French Open - - - - - 2R - 0
Wimbledon - - - - - - 1R 0
US Open - - - 2R - 1R - 0
Gesamt 0 0 0 0 0 0 0 0
Spielbilanz 0:0 0:0 0:0 1:1 0:0 1:3 0:1 2:5

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Andy Murray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Andy Murray. In: Internationales Sportarchiv 12/2012 vom 20. März 2012, ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 14/2012
  2. Viner, Brian: More than a tennis mum. In: The Independent, 30. Juni 2012, S. 42
  3. Carpenter, Julie: Murray’s dream team. In: The Express, 2. Juli 2012, S. 21
  4. tz.de: Tennisspieler Andy Murray hat sich verlobt, abgerufen am 27. November 2014
  5. guardian.co.uk: New Year honours 2013: the full list
  6. Murray trennt sich von Coach Corretja
  7. Legende Lendl trainiert Murray auf Spiegel-online vom 31. Dezember 2011, abgerufen am 1. Januar 2012
  8. http://www.sport1.de/de/tennis/tennis_atp/newspage_861165.html Sport1
  9. US Open: Murray feiert ersten Grand-Slam-TitelVorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter bei ftd.de, 11. September 2012 (abgerufen am 11. September 2012)
  10. Andy Murray to undergo minor surgery in bid to solve back problem, theguardian.com, abgerufen am 11. September 2014
  11. a b Andy Murray wins BBC Sports Personality of the Year 2013, bbc.co.uk (abgerufen am 26. Oktober 2014)
  12. BBC Sports Personality: The winners, bbc.co.uk (abgerufen am 26. Oktober 2014)
  13. a b Honorary degree and freedom of Stirling for Andy Murray, bbc.co.uk (abgerufen am 26. Oktober 2014)
  14. Murray Given Freedom of Merton, Association of Tennis Professionals. 20. Juni 2014. Abgerufen am 26. Oktober 2014.