Andy Potts

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Andy Potts beim Eagleman Ironman 70.3, 2013

Andrew Robert „Andy“ Potts (* 28. Dezember 1976 in Hershey, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Triathlet und mehrfacher Ironman-Sieger (2010, 2012, 2013, 2014).

Werdegang[Bearbeiten]

Potts begann seine sportliche Laufbahn ursprünglich als Schwimmer. Von 1995 bis 1997 gehörte er der US-amerikanischen Schwimmnationalmannschaft an. Größter Erfolg war 1995 der Gewinn der Bronzemedaille über 400 Meter Lagen bei der Sommeruniversiade in Fukuoka. 1996 verfehlte er bei den landesinternen Ausscheidungskämpfen, den so genannten Trials, als Viertplatzierter über die gleiche Strecke knapp die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Atlanta. In den Jahren 1998/99 war er Kapitän der Schwimmmannschaft der University of Michigan, an der er Englisch studierte. Aus Altersgründen wandte er sich dann aber der Leichtathletik und schließlich 2003 mit dem Ziel, doch noch bei Olympischen Spielen an den Start gehen zu können, dem Triathlon zu.

Gleich in seiner ersten Saison schob er sich mit guten Platzierungen bei Weltcup-Veranstaltungen unter die ersten 100 der Weltrangliste der ITU. Mit einem 11. Platz bei der auf Madeira ausgetragenen Weltmeisterschaft qualifizierte er sich 2004 für die Olympischen Sommerspiele in Athen. Beim olympischen Wettkampf in Vouliagmeni lag er nach dem Schwimmen in Führung, fiel dann aber zurück und beendete ihn auf Rang 22. Das nacholympische Jahr schloss er auf dem neunten Rang der Weltcup-Wertung.

2006 wurde er als Mitglied der US-amerikanischen Triathlon-Nationalmannschaft Mannschaftsweltmeister und im gleichen Jahr in den USA zum „Triathleten des Jahres“ gewählt. Die Saison 2007 begann mit dem erstmaligen Gewinn der US-amerikanischen Meisterschaft. Im Juli 2007 gewann er den Wettbewerb bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro und war zwei Monate später bei der Weltmeisterschaft in Hamburg als Elftplatzierter bester US-Amerikaner. Die Saison beendete er mit dem Gewinn der Ironman 70.3-Weltmeisterschaft und er wurde 2007 erneut zum „Triathleten des Jahres“ gewählt.

Mit seinem Sieg bei den Panamerikanischen Spielen war Potts automatisch für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking qualifiziert. 2010 erzielte er beim Ironman in Idaho seinen ersten Sieg auf der Langdistanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen).

Potts ist seit dem 30. Januar 2004 mit der ehemaligen kanadischen Turnerin Lisa Simes verheiratet.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Weltcup[Bearbeiten]

  • 2005: Edmonton World Cup
  • 2006: New Plymouth World Cup
  • weitere drei Platzierungen unter den ersten drei

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. McQuaid überrascht, Start-Ziel-Sieg für Potts (2. April 2012)
  2. Potts and Rollison Take Vineman 70.3
  3. Escape from Alcatraz Triathlon: Leanda Cave und Hunter Kemper top
  4. Potts and Carfrae Sprint to Oceanside Titles
  5. Escape from Alcatraz Triathlon: Leanda Cave und Hunter Kemper top
  6. New Orleans 70.3: Potts bezwingt Bozzone
  7. 2006 ITU Team Triathlon World Championships - Cancun (Mexiko)
  8. Potts and Corbin win their first Ironman titles