Angelika Express
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| Angelika Express | |
|---|---|
| Gründung | 2002 |
| Auflösung | 2005 |
| Wiedervereinigung | 2008 |
| Genre | Punk, Pop |
| Website | www.angelika-express.de |
| Gründungsmitglieder | |
| Gesang, Gitarre | Robert Drakogiannakis |
| E-Bass, Gesang | Jens Bachmann |
| Schlagzeug, Gesang | Alex Jezdinsky |
| Aktuelle Besetzung | |
| Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug | Robert Drakogiannakis |
| Live-Mitglieder | |
| Bass | Dani "das Bassmädchen" Hilterhaus |
| Schlagzeug | Mirco "Caddy" Cardeneo |
| Schlagzeug | Valentin Mayr |
Angelika Express ist ehemals der Name einer Band aus Köln, und seit April 2008 eines Soloprojektes des Sängers der Band, Robert Drakogiannakis, der Songs im selben Stil veröffentlicht.
Den definierte die Gruppe einst mit den Worten: "Wir haben Diskoterror und lärmendes Massaker mit dem Zuckerguss des ewigen Popsongs überzogen." Dabei werden Popmelodien mit Gitarre, Bass und Schlagzeug sehr hart und laut im Punkstil gespielt, die Texte umreißen meist fragmentarisch Alltagssituationen und Erlebniswelten im Leben junger Erwachsener.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bandgeschichte
[Bearbeiten] Zeit als Trio (2002-2005)
Das Trio machte seit 2002 über eine eigene Website auf sich aufmerksam, auf der sie einige Songs anbot. Darüber wurde das Wuppertaler Musiklabel Paul auf die Gruppe aufmerksam und veröffentlichte das Debüt-Album, das einfach wie die Band Angelika Express hieß. Die Gruppe übernahm hierbei von Produktion bis zur Gestaltung des Artworks so viele Aufgaben wie möglich selbst. Das Album erhielt vor allem in der Independent-Szene einige Anerkennung und konnte in Musikzeitschriften auf zum Teil sehr positive Besprechungen verweisen, verfehlte jedoch die Aufmerksamkeit der breiteren Öffentlichkeit.
Für die thematisch sehr politische EP Ich bin kein Amerikaner (2003) und das zweite Album Alltag für Alle (2004) holte sich die Gruppe Unterstützung vom renommierten Musikproduzenten Jem und ließ auch das Design von Profis machen. Auch diese Platten wurden von einem kleinen Publikum sehr positiv aufgenommen. Ende 2004 erschien noch eine EP unter dem Titel Phantome, die sich im Stil deutlich von seinen Vorgängern abwandte und langsamere Melodien mit vielseitigeren Arrangements einsetzte. Die letzte Veröffentlichung als Band war 2005 das Livealbum "Pornographie" (benannt nach einem Stück auf dem Debütalbum).
[Bearbeiten] Trennung (2005-2008)
Im August 2005 gaben Angelika Express ihre vorläufige Auflösung in der Musiksendung Newcomer TV (hr-Fernsehen und WDR Fernsehen, Moderation: Raffaela Jungbauer) bekannt, in der sie zu Anfangszeiten ihr erstes TV-Interview gegeben hatten und im Sommer 2005 ihren letzten TV-Auftritt hatten. Sänger Robert Drakogiannakis setzte seine Karriere als eine Hälfte des Elektropop-Duos Planetakis fort, Jens Bachmann und Alex Jezdinsky machen als Overschmidt weiterhin gemeinsam Musik. Beide spielen auch in anderen Bands, Bachmann zum Beispiel kurzzeitig bei Neuser, Jezdinsky bei Klee.
[Bearbeiten] Rückkehr als Soloprojekt (seit 2008)
Im April 2008 kündigte Drakogiannakis im Planetakis-Newsletter an, dass er wieder unter dem Namen Angelika Express Musik macht, jedoch ohne (Zitat) “die althergebrachte Routine von Plattenvertrag, Albumrelease und Promokarussell“. Auf dem Angelika Express Blog veröffentlichte er von da an bis Ende August 2008 im Wochenrythmus neue Songs zum freien Download. Live wird Drakogiannakis von Dani Hilterhaus von der Punkband LiLi am Bass unterstützt, ein Schlagzeuger war in Martell Beigang gefunden, der jedoch wegen anderer Verpflichtungen wieder aus der Gruppe austreten musste und durch Mirco "Caddy" Cardeneo, der schon bei Casanovas Schwule Seite, The Wohlstandskinder sowie Schrottgrenze gespielt hat, ersetzt wurde. Cardeneo wird wegen seiner vielen Nebenprojekte seit Mai 2009 gelegentlich durch Valentin Mayr (Kinzki) vertreten.
Zur Finanzierung eines neuen Albums werden nach dem Vorbild von Aktiengesellschaften Anteile an dem Projekt vorher an Fans verkauft, die damit zu 80% direkt an den Einnahmen beteiligt sind. Die 500 Anteile waren bereits nach einem Tag zu ungefähr 70% verkauft[1]. Der Titel des geplanten Albums stand mit "Goldener Trash" schon früh fest, im Vorfeld erschien eine EP mit dem Titel "Was wollt ihr alle?".
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Alben
- Angelika Express (LP/CD, 10. März 2003)
- Alltag für alle (LP/CD, 29. März 2004)
- Pornographie: Eine Nacht mit Angelika Express im Gleis 22 (Live-Album CD, 4. April 2005)
- Goldener Trash (Rohversion zum Download auf der Homepage, 29. August 2008)
- Goldener Trash (13. Februar 2009)
[Bearbeiten] EPs
- Ich bin kein Amerikaner (10"/CD, 24. November 2003)
- Phantome (CD, 15. November 2004)
- Was wollt ihr alle? (CD, 28. November 2008)
[Bearbeiten] Singles
- Geh doch nach Berlin (Maxi-CD 24. Februar 2003)
- Eigentlich, eigentlich (Maxi-CD 26. Mai 2003)
- Nimm mich mit (7"-Single/Maxi-CD, 22. März 2004)
- Rock Fucker Rock (CD, 7. Juni 2004)

