Angelika Schrobsdorff

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Angelika Schrobsdorff (* 24. Dezember 1927 in Freiburg im Breisgau) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Angelika Schrobsdorffs Mutter Else, die in erster Ehe mit dem Autor Fritz Schwiefert verheiratet war, war eine assimilierte Jüdin, ihr Vater entstammte dem Berliner Großbürgertum. Sie wuchs in Berlin auf und flüchtete mit ihrer Mutter und ihrer Schwester 1938 nach Bulgarien (Sofia), wo sie bis zum Ende des Krieges blieb. Ihre Großmutter wurde in Theresienstadt ermordet. [1] 1947 kehrte Schrobsdorff nach Deutschland zurück. 1971 heiratete sie den französischen Filmemacher Claude Lanzmann, mit dem sie anschließend in Paris lebte. Es folgten einige Jahre in München, bis Schrobsdorff 1983 beschloss, nach Israel überzusiedeln. Die Autorin lebte bis Anfang 2006 in Jerusalem, in einem Haus an der grünen Grenze nahe der Altstadt. [2] Heute lebt Angelika Schrobsdorff wieder in Berlin.

Schrobsdorffs erster Roman Die Herren (1961) löste einen Skandal aus und machte die Autorin bekannt. Ihre Werke wurden und werden in etliche Sprachen übersetzt.

[Bearbeiten] Interviews

[Bearbeiten] Filme

  • Ein Leben lang Koffer - Erinnerungen von Angelika Schrobsdorff, R: Irmgard von zur Mühlen, D 1997 [3]
  • Ausgerechnet Bulgarien - Angelika Schrobsdorff und ihre Familie, Dokumentarfilm, R: Christo Bakalski , D 2007

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Es stirbt sich bequemer in Berlin (s. Angaben zur Person am Ende des Interviews)
  2. Autorin im Blickpunkt: Angelika Schrobsdorff
  3. „Töchter, Talmud, Tore!” – 12. Jewish Film Festival Berlin & Potsdam 2006

[Bearbeiten] Weblinks

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