Angeln (Region)

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54.659.9166666666667Koordinaten: 54° 39′ 0″ N, 9° 55′ 0″ O

Lage von Angeln und Schwansen
Der Leuchtturm Falshöft an der Angelner Ostseeküste

Die Landschaft Angeln (dänisch: Angel, latein: Anglia) liegt zwischen der Flensburger Förde (dänisch: Flensborg Fjord) und der Schlei (dänisch: Slien) im heutigen Kreis Schleswig-Flensburg (dänisch: Slesvig-Flensborg amt) im Nordosten des Landes Schleswig-Holstein. Angeln stellte zu keiner Zeit eine politische Einheit dar. Trotzdem ist die Landschaft für viele Bewohner eine identitätsstiftende Größe. Erstmals erwähnt wurden die Angli im Jahre 98 n. Chr. von Tacitus in seiner Ethnographie Germania.

Die Menschen in Angeln nennen sich Angelner oder Angeliter (dänisch: angelboer).

Lage[Bearbeiten]

Die Halbinsel Angeln liegt zwischen der Flensburger Förde im Norden, der Ostsee im Osten und der Schlei im Süden. Im Westen geht Angeln in die Schleswigsche Geest über. Die Grenze zur Geest folgt dem historischen Ochsenweg, heute weitgehend identisch mit der Bundesautobahn 7.

Siehe auch: Luusangeln

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name der Landschaft geht auf den germanischen Volksstamm der Angeln zurück, der (unter anderem) in der Landschaft Angeln ansässig war (das damalige Angeln dürfte deutlich größer gewesen sein). Kultisches Zentrum scheint das Thorsberger Moor gewesen zu sein – darauf deutet nicht nur der Name hin, der vielleicht erst in dänischer Zeit entstand, sondern vor allem auch zahlreiche archäologische Funde, von denen ein großer Teil aus dem Römischen Reich stammt. Ab etwa 400 n. Chr. wanderte ein Großteil der Angeln u.a. nach Britannien aus und siedelte dort unter anderem in East Anglia. König Offa ist die große Sagengestalt des Volkes der Angeln.

Gräber[Bearbeiten]

Gräberfelder sind in Sörup (1375 Bestattete), Husby (1360) und Süderbrarup (1234). Diese rund 4000 Männergräber sind durch eine geringe Zahl recht bescheidener Beigaben gekennzeichnet. Die Zahl der Frauengräberfelder ist viel geringer. In ihnen wurden jedoch mehr und zudem deutlich wertvollere Beigaben gefunden. Das besondere am Süderbraruper Gräberfeld ist seine sehr lange Belegungszeit: Um 100 n. Chr. wurden die drei Gräberfelder angelegt; während ab ca. 320 n. Chr. die Belegung der beiden anderen Friedhöfe deutlich abnimmt, steigt diese in Süderbrarup an und setzt sich bis ins 6. Jahrhundert fort. Die Siedlungsdichte verringerte sich in Angeln im 5. und 6. Jahrhundert offenbar außerordentlich; viele Dörfer verfielen. Ein starker Rückgang der Getreidepollen lässt auf eine Verödung ehemaliger Äcker schließen. Verlassen wurden dabei zunächst Standorte mit schweren, lehmigen Böden. Da auf einigen Standorten der Geest zeitgleich mehr Pollen gefunden werden, geht man davon aus, dass sich das Klima verändert hatte. Erhöhte Regenmengen könnten dieses Ausweichen auf die sandigen Geestflächen erklären. Als weiterer Grund für das Verlassen küstennaher Siedlungen werden Angriffe von der See her vermutet. Dieses zunächst regionale Ausweichen würde auch ein weiteres Phänomen erklären: Es gilt heute als wahrscheinlich, dass zwischen dem Ende der Siedlungszeit in der heutigen Landschaft Angeln und dem Eintreffen der Angeln in Ost- und Mittelengland und der Sachsen in Südengland (= Angelsachsen) bis zu 100 Jahre vergangen sind.[1] Zunächst wären die Angeln demnach auf die Geest ausgewichen, bevor sie ihre Heimat ganz verließen.

Besiedlung[Bearbeiten]

Hauptartikel: Angeln (Volk) und Jüten

Allem Anschein nach war das Gebiet um 550 dann fast unbewohnt. Nach 600 siedelten sich Jüten und Dänen auf der Halbinsel an, was heute noch an den Ortsnamen in Angeln und im übrigen Schleswig deutlich wird; so enden viele Ortsnamen auf -by und -rup, was übersetzt „Dorf“ bzw. „Siedlung“ heißt. An die zwanzig Orts- oder Hofnamen enden auf -gaard, was soviel wie „befestigte Hofanlage“ bedeutet (vergleiche dänisch Gård). Noch heute bekennen sich zahlreiche Angeliter zur dänischen Volksgruppe. Allerdings begann sich in Angeln (wie im restlichen südlichen Schleswig) in der Neuzeit zunehmend die (nieder-)deutsche Sprache auszubreiten; nach 1800 wurde auch das Angeldänische vom Deutschen abgelöst.[2]

Reste von germanischen Flurbegrenzungen aus der Römischen Kaiserzeit sind an über 50 Stellen (z. B. Ausselbeck, Gemeinde Klappholz) in den kleinflächigen Gutswäldern bekannt. Sie bestehen aus Erdwällen von 0,2-0,6 m Höhe und 4–12 m Breite, in Hanglagen auch aus Terrassenkanten (Hochrainen) und entsprechen den in Jütland gefundenen Oldtidsagre.

Im Gegensatz zu dem südlich der Schlei gelegenen Schwansen ist Angeln bis heute durch kleinere, selbständige Bauernhöfe gekennzeichnet. Anders als in Schwansen waren hier viele Bauern von Gutsherrschaft und Leibeigenschaft ausgenommen.[3] Eine Ausnahme bildet vor allem der Osten Angelns. Die Leibeigenschaft wurde hier 1805 aufgehoben. Als Hofform bildeten sich das jütische Geesthardenhaus und nach der Verkoppelung im 19. Jahrhundert im Osten Angelns der Dreiseithof heraus.

Sprachen[Bearbeiten]

Heute sind die wichtigsten Sprachen in Angeln Hochdeutsch, Niederdeutsch (Schleswigsch) und Dänisch. Letztere wird überwiegend in der Variante des Sydslesvigdansk gesprochen. Der alte angeldänische Dialekt des Südjütischen starb im 19. Jahrhundert aus, hat sich jedoch in zahlreichen Ortsnamen erhalten. Das Angler Niederdeutsch – das Angeliter Platt oder Angelner Platt – unterlag lange noch dem Einfluss aus dem Dänischen und besitzt heute noch einige Eigenarten gegenüber anderen Varianten des Niederdeutschen. Beispielhaft wird oft der folgende Satz genannt: De chute Chegend, wo de chrossen cheelen Cheorchinen chanz chräsig chut chedeien („Die gute Gegend, wo die großen gelben Georginen besonders gut gedeihen“). Bei diesem Satz handelt es sich allerdings um kein Niederdeutsch, sondern um Hochdeutsch – wenn auch mit einem regionalen niederdeutschen Einfluss.

Die „Petuhtanten“ sind im Flensburger Raum notorisch.

Landschaft[Bearbeiten]

Schlei
Luusangeln wirkt wie ein natürlicher Landschaftspark

Das Land wurde von den Grund- und Endmoränen der letzten Eiszeit gebildet, im Wesentlichen durch große Gletscherzungen, die auch die Förden ausschürften. Hier befinden sich auch die meisten abflusslosen Senken zwischen den Kuppen, die im Laufe der Zeit vermoorten, und einige von Bächen durchflossene Seen. Die Hügelkette zwischen Husby und Kappeln stellt die Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee dar, östlich fließen kleine Auen in die nahe Ostsee oder eine ihrer Förden, während westlich z. B. die Treene 60 km bis Friedrichstadt und dann über die Eider in die Nordsee fließt.

Das Landschaftsbild ist, obwohl stark ackergeprägt, durch das sanfte Relief, die Gewässer und in weiten Bereichen ein gut ausgeprägtes Knicknetz, aufgelockert und harmonisch. Der Waldanteil ist mit 5 % verhältnismäßig gering. Das Hügelland mit seinen kurvenreichen Straßen wird häufig durch kleinere Buchenwälder unterbrochen, so dass es wirkt wie ein natürlicher Landschaftspark.

Bedingt durch fruchtbare Geschiebelehme wird die Landschaft überwiegend als Ackerland genutzt. Die Moorböden der Niederungen und Senken sind zwar weitgehend melioriert und ebenfalls unter Ackernutzung genommen worden, doch beträgt der Anteil an Grünländern noch ca. 20 %.

Das Land ist hügelig mit Höhen von 60–70 m ü. NN. Die höchste Erhebung Angelns ist nicht, wie oft angenommen, der Scheersberg (71 m), auf dessen Kuppe sich eine alte germanische Thingstätte befand, sondern der Höckeberg in Freienwill mit 82 m.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2012[4])

Amtsfreie Gemeinden/Städte

Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten (* = Sitz der Amtsverwaltung)

  1. Ahneby (222)
  2. Esgrus (785)
  3. Gelting (1988)
  4. Hasselberg (867)
  5. Kronsgaard (232)
  6. Maasholm (622)
  7. Nieby (153)
  8. Niesgrau (601)
  9. Pommerby (160)
  10. Rabel (643)
  11. Rabenholz (274)
  12. Stangheck (226)
  13. Steinberg (869)
  14. Steinbergkirche* (2772)
  15. Sterup (1373)
  16. Stoltebüll (773)
  1. Ausacker (535)
  2. Freienwill (1554)
  3. Großsolt (1804)
  4. Hürup* (1223)
  5. Husby (2310)
  6. Maasbüll (701)
  7. Tastrup (411)
  1. Arnis, Stadt (297)
  2. Grödersby (226)
  3. Oersberg (311)
  4. Rabenkirchen-Faulück (639)
  1. Dollerup (1007)
  2. Grundhof (845)
  3. Langballig* (1575)
  4. Munkbrarup (1101)
  5. Ringsberg (556)
  6. Wees (2236)
  7. Westerholz (741)
  1. Mittelangeln* (4969)
  2. Schnarup-Thumby (577)
  3. Sörup (4262)
  1. Böklund* (1477)
  2. Brodersby (528)
  3. Goltoft (229)
  4. Havetoft (904)
  5. Idstedt (848)
  6. Klappholz (499)
  7. Neuberend (1080)
  8. Nübel (1362)
  9. Schaalby (1596)
  10. Stolk (803)
  11. Struxdorf (646)
  12. Süderfahrenstedt (493)
  13. Taarstedt (876)
  14. Tolk (1034)
  15. Twedt (510)
  16. Uelsby (426)
  1. Böel (751)
  2. Boren (1153)
  3. Brebel (393)
  4. Dollrottfeld (253)
  5. Loit (250)
  6. Mohrkirch (1009)
  7. Norderbrarup (642)
  8. Nottfeld (141)
  9. Rügge (240)
  10. Saustrup (211)
  11. Scheggerott (368)
  12. Steinfeld (768)
  13. Süderbrarup* (4133)
  14. Ulsnis (689)
  15. Wagersrott (239)
Die St. Johanniskirche Flensburg-Adelby, die älteste Kirche Flensburgs, Teil der Husbyharde

Neben den hier angezeigten Gemeinden gehören aber zumindest auch die Flensburger Stadtteile östlich der Flensburger Förde der Region Angeln an, denn um 1100 entstand durch Aussiedlungen aus dem Dorf Adelby die Siedlung Sankt Johannis am Ende der Flensburger Förde. Diese neue Siedlung wuchs und die alte Siedlung wurde kleiner. Auf diese Weise war ein jüngerer Teil der Husbyharde entstanden, welcher später mit noch weiteren entstandenen Siedlungen am Westufer der Förde, nämlich Sankt Nikolai, Sankt Marien und Sankt Gertrud, zusammenwuchs, wodurch Flensburg entstand. Im Laufe der Zeit wuchs die Stadt auch immer weiter am Ostufer lang und so wurden schrittweise Orte, wie beispielsweise Mürwik, die zuvor zum Kirchspiel Adelby gehört hatten eingemeindet. So wurde das Kirchspiel Adelby immer kleiner bis das mittlerweile stark geschrumpfte Altdorf Adelby, im Kern nur noch bestehend aus der St. Johanniskirche Adelby, dem Friedhof und ein paar Feldern, schließlich im Jahr 1974 ebenfalls eingemeindet wurde. Flensburg liegt somit an der Peripherie Angelns.[6]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Angeln ist bekannt für seine Viehzucht und seine besonderen Nutztierrassen. So stammen das Angler Rind und das Angler Sattelschwein aus Angeln. Die Handelswege der Angeliter Bauern zum Ochsenweg und zu den Märkten in Flensburg und Schleswig wurden Angelbowege genannt (dän. angelbo Angeliter). Bekanntester Verarbeiter der Fleischindustrie ist die Böklunder Plumrose-Gruppe mit Hauptsitz in Böklund mit einem weiteren Werk in Satrup (Marke: Redlefsen).

Tourismus[Bearbeiten]

Museumszug im Bahnhof Süderbrarup

Wichtige Erwerbsquelle sind die touristisch attraktiven Küsten der Ostsee und der Schlei mit ihrem Badetourismus und dem Segeltourismus. Touristisch wichtig ist außerdem die Tolk-Schau ein Familien-Freizeitpark in Tolk sowie die Angelner Dampfeisenbahn mit ihrer Museumsstrecke von Kappeln nach Süderbrarup.

Der Brarup-Markt, der am letzten Juli-Wochenende in Süderbrarup stattfindet, ist der größte ländliche Jahrmarkt in Schleswig-Holstein. Er wurde im Jahr 1593 erstmals erwähnt und feierte 1993 sein 400-jähriges Jubiläum.

Verkehr[Bearbeiten]

Bahn- und Busverkehr[Bearbeiten]

Am Rande Angels bedient die Deutsche Bahn die Bahnhöfe Schleswig und Flensburg mit der ICE-Linie 76 von (Berlin-) Hamburg nach Aarhus in Dänemark. Auf der gleichen Strecke verkehrt auch die Regionalbahn zwischen Hamburg und Flensburg mit direktem Anschluss an das dänische IC-Netz, das seit Dezember 2010 bis nach Flensburg verlängert wurde. Quer durch Angeln führt die Regionalbahnstrecke Flensburg-Kiel mit den Bahnhöfen Husby, Sörup und Süderbrarup im Stundentakt. Von Schleswig, Kappeln und Flensburg aus bedient ein enges Busnetz der VKSF-Verkehrsbetriebe des Kreises Schleswig/Flensburg die Angelner Gemeinden.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Gedenkstein zur Errichtung der B 199 als Nordstraße Angeln

An das internationale Straßennetz ist Angeln mit der Bundesautobahn 7/E 45 und den Anschlussstellen Schleswig-Schuby und Tarp angeschlossen. Quer durch Angeln erschließen die Bundesstraßen 201 und 199 die Landschaft.

Von der Autobahnausfahrt 5 der A 7, Schleswig/Schuby bildet die Bundesstraße 201 die Schleswiger Nordumgehung. Die erste Ortschaft, die wieder mit der Bundesstraße 201 durchfahren wird ist Grumby. Zwischen Schleswig und Grumby liegt im Dorf Tolk der Freizeitpark Tolk-Schau. Danach fährt man noch durch Loit, Brebel, Süderbrarup, Dollrottfeld. In Kappeln endet die Bundesstraße 201.

Auf der Strecke Kappeln-Flensburg durchquert die als „Nordstraße Angeln“ gebaute Bundesstraße 199 die hügelige Landschaft Angelns und bietet streckenweise Sicht auf die Ostsee.

Radwege[Bearbeiten]

Die größeren Straßen verfügen über separate Radwege. Außerdem ist ein ausgedehnten Radwegenetz in ganz Angeln ausgeschildert. Ein bekannter Themenradweg ist der Wikinger-Friesen-Weg.[7] An der Ostseeküste verläuft die internationale Ostseeküstenroute (D2). Der Geltinger-Birk-Törn ist ein etwa 25 km langer Rundweg durch das Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Geltinger Birk.[8] Beim Radwanderweg „Alte Kreisbahntrasse: Schleswig–Süderbrarup“ geht es durchgängig auf der alten Kreisbahntrasse sanft wellig bis nach Süderbrarup. An beiden Enden des Weges besteht Bahnanschluss. Beim Bau der Kreisbahn wurden allerdings aus Gründen der Kostenersparnis einfach Knickstrecken gewalzt und mit Schotter belegt. Es ist keine durchgängige Befestigung des Weges umgesetzt worden. Die Hälfte der ca. 24 km langen Strecke ist dadurch nur bei Trockenheit zu befahren.[9]

Inoffizielles Wappen[Bearbeiten]

Inoffizielles Wappen
Flagge von Angeln

Das Wappen von Angeln ist kein hoheitliches Zeichen, erfreut sich aber unter den Bewohnern Angelns großer Beliebtheit. Weite Verbreitung findet es vor allem auf Flaggen mit den Landesfarben Schleswig-Holsteins und auf Schmucktellern. Es wurde von H.N.A. Jensen zusammengestellt und erschien 1847 erstmals in der Festgabe für die Mitglieder der XI. Versammlung deutscher Land- und Forstwirthe.

Die Gestaltung des überfüllt wirkenden Wappens folgt nicht heraldischen Regeln. Es besteht aus neun Feldern, die bis auf eines die historischen Harden Angelns darstellen:

  1. Husbyharde (stilisiertes Haus)
  2. Munkbrarupharde (Laurentiusrost)
  3. Nieharde (Stern mit Mondsichel)
  4. Schliesharde (Hering mit Wellenzeichen)
  5. der Ostangler Güterbezirk, der nicht der Hardengerichtsbarkeit sondern dem Landesherren direkt unterstellt war und erst 1853 zur Kappelner Harde umgewandelt wurde (symbolisiert durch zwei Schleswigsche Löwen)
  6. Struxdorfharde (stilisierte Eiche)
  7. Satrupharde (Sense)
  8. Mohrkirchharde (Antoniuskreuz)
  9. Füsingharde (gekreuzte Schlüssel)

Im ursprünglichen Entwurf des Wappens wurde die Husbyharde durch zwei gekreuzte Pfeile mit einem Herz davor symbolisch dargestellt. Spätestens ab 1906 erschien das dem alten Hardensiegel entsprechende stilisierte Haus an dieser Stelle. Im Wappen fehlt das Zeichen für die Uggelharde, die nur zum Teil zu Angeln gehörte.

Die Flagge von Angeln zeigt die Farben der schleswig-holsteinischen Flagge mit dem angeler Wappen in der Mitte.

Literatur[Bearbeiten]

  • Berthold Hamer: Biografien der Landschaft Angeln, Bd. I + II, Husum Verlagsgesellschaft, 2007, ISBN 978-3-89876-339-4
  • Berthold Hamer: Topografie der Landschaft Angeln, Bd. I + II, Husum Verlagsgesellschaft, 1995, ISBN 978-3-88042-749-5 und ISBN 978-3-88042-705-1
  • Hans Nicolai Andreas Jensen: Angeln: Zunächst für die Angler historisch beschrieben, S. 432, Flensburg: Andersen 1844. ISBN 3-921361-00-1
  • Erich Thiesen: Das neue Angelnbuch, S. 160, Neumünster: Wachholtz 2001. ISBN 3-529-06183-2
  • Paul Selk: Zum Angler Wappen, Jahrbuch des Angler Heimatvereins, 36. Jg., 1972, S. 7-12.
  • Bernhard Asmussen: 150 Jahre „Angelner Wappen“, Jahrbuch des Heimatvereins der Landschaft Angeln, 61. Jg., 1997, S. 185-188.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikivoyage: Angeln (Region) – Reiseführer
 Wiktionary: Angeln – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Angeliter – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Gebühr in: Jann Markus Witt, Heiko Vosgerau (Hrsg.): Schleswig-Holstein von den Ursprüngen bis zur Gegenwart – Eine Landesgeschichte. Hamburg 2002, ISBN 3-934613-39-X.
  2. Zeitschrift Slesvigland 1980-04
  3. Gesellschaft für schleswig-holsteinische Geschichte
  4. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011)
  5. Von dieser wohl eigentlich St. Jürgen und Klosterhof; Vgl. Die Landschaft Angeln; Abgerufen am 16. November 2013
  6. Vgl. Die Landschaft Angeln; Abgerufen am 16. November 2013
  7. Wikinger-Friesen-Weg
  8. Der Geltinger-Birk-Törn
  9. A. Bartoschek: Bahntrassenradeln