Anglosphäre

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blau: Staaten mit Englisch als Erstsprache eines Großteils der Bevölkerung und mit einem gemeinsamen, auf die Britischen Inseln zurückgehenden kulturellen Erbe (Anglosphäre im engeren Sinne)

türkis: ehemalige Britische Kolonien oder Protektorate, in denen die englische Sprache zwar als Verkehrssprache dient, darüber hinaus jedoch kein oder nur ein marginales gemeinsames kulturelles Erbe mit der ehemaligen britischen Kolonialmacht besteht (Anglosphäre im weiteren Sinne)

Anglosphäre (Kofferwort bzw. Neologismus aus „Anglo[phon]“ und „[Anthropo-]Sphäre“; Begriffsprägung durch den Science-Fiction-Autor Neal Stephenson) bezeichnet zusammenfassend die Staaten,

Zur Anglosphäre im engeren Sinne zählen demnach – aufgrund ihrer sprachlichen (→ Angelsächsischer Sprachraum), historischen (→ British Empire), juristischen (→ Common Law), wirtschaftlichen (→ Angelsächsisches Modell[1]) und politischen Gemeinsam- und Ähnlichkeiten –

Auch der Umstand, dass diese Staaten traditionell militärische Verbündete sind, wird durch den Terminus unterstrichen.

„Anglosphäre“ als politisches Schlagwort[Bearbeiten]

Der englischsprachige Ausdruck anglosphere wurde von angelsächsischen politischen Strömungen oft als Kampfbegriff im Zusammenhang mit einer stärkeren Loslösung Großbritanniens von Kontinentaleuropa und der EU in Richtung Nordamerika, insbesondere den USA, gebraucht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. siehe einstweilen Artikel Anglo-Saxon model in der englischen Wikipedia (Artikel in WP:Übersetzungswünsche#Englisch eingetragen)