Anheuser-Busch InBev

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Anheuser-Busch InBev NV
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN BE0003793107
Gründung November 2008
Sitz Löwen, Belgien
São Paulo, Brasilien
Leitung Carlos Brito (CEO), Kees J. Storm (Chairman)
Mitarbeiter >150.000 (2013)[1]
Umsatz 43.195 Mio. USD (2013)[1]
Gewinn 14.394 Mio. USD (2013)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Bilanzsumme 141.666 Mio. USD (31. Dezember 2013)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Brauerei
Produkte BierVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website ab-inbev.com

Anheuser-Busch InBev (AB-InBev NV) ist – gemessen am Absatzvolumen – die größte Brauereigruppe der Welt. Sie entstand 2008 durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische InBev-Gruppe. Das Unternehmen ist an der Brüsseler Euronext-Börse notiert und Teil des EURO STOXX 50.[2] Es beschäftigt über 150.000 Mitarbeiter und ist mit über 200 Marken in über 140 Ländern vertreten. Die weltweite Bierproduktion betrug 2013 399,0 Millionen Hektoliter; das entspricht einem Weltmarktanteil von 20,2 Prozent.[3]

Wirtschaftliche Entwicklung[Bearbeiten]

2010 berichtete unter anderem der Münchner Merkur in Deutschland über die Aufgabe der Marken Spaten und Löwenbräu – da diese nach der Neuausrichtung des Konzerns keine Rolle mehr spielen sollten. Jedoch werden auch noch 2014 die Markenbiere Löwenbräu und Spaten Original Munich verkauft. Diese Marken werden sogar durch AB Inbev als Local Champion Brands auf der Liste aller Marken aufgeführt, wo auch Franziskaner erwähnt wird.[4]

In Deutschland (inkl. Österreich und Schweiz) betrug die Produktionsmenge 2013 insgesamt 8,1 Millionen Hektoliter, was volumenmässig noch einem Marktanteil von 8,8% entspricht.[5]

Auch in den Vereinigten Staaten wurde der Abbau der Arbeitsplätze weiter vorangetrieben.[6]

Ende 2009 verkaufte Anheuser-Busch InBev sein Osteuropageschäft an die Private Equity-Gesellschaft CVC Capital Partners für ca. 3 Milliarden US-Dollar, behielt jedoch das Recht, die Marke Staropramen in mehreren Ländern zu brauen und zu vertreiben.[7]

Durch Zukäufe ist AB Inbev weiter gewachsen. So wurde der internationale Teil (ohne USA) der mexikanischen Grupo Modelo mit der weltweit bekannten Marke Corona im Juni 2013 übernommen. AB Inbev versteht es, mit den übernommenen Firmen Synergiepotentiale zu nutzen und dadurch Kosten zu sparen.[1]

Im April 2014 übernahm AB Inbev für insgesamt 5,8 Milliarden Dollar den führenden südkoreanischen Anbieter Oriental Brewery, der dort auf einen Marktanteil von 60 Prozent kommt.[8]

Dass die Firma wirtschaftlich erfolgreich arbeitet, zeigt die Entwicklung der Dividende pro Aktie, welche von 0,35 USD für das Geschäftsjahr 2008 auf 2,83 USD für 2013 stetig angestiegen ist.[9]

Kartellbeteiligung[Bearbeiten]

Regionale Tochtergesellschaften von Anheuser-Busch InBev waren sowohl an einem Bierkartell hinsichtlich unerlaubter Preisabsprachen für Bier in den Niederlanden in den Jahren 1996–1999,[10] wie auch an einem Bierkartell in Deutschland in den Jahren 2006 und 2008 beteiligt.[11] In beiden Kartellen fungierte Anheuser-Busch InBev vor den Kartellämtern als Kronzeuge und ging somit straffrei aus.

Standorte[Bearbeiten]

Stand 2013

Deutschland[Bearbeiten]

Brasilien[Bearbeiten]

USA[Bearbeiten]

Europa[Bearbeiten]

Restliche Welt[Bearbeiten]

Sowie 36 Braustätten in China

Marken[Bearbeiten]

Die Webseite des Unternehmens unterscheidet zwischen globalen Marken, internationalen Marken und lokalen führenden Marken.[4]

Globale Marken[Bearbeiten]

Internationale Marken[Bearbeiten]

Lokale Marken (Auswahl)[Bearbeiten]

Belgische Marken[Bearbeiten]

Deutsche Marken[Bearbeiten]

Südamerikanische Marken[Bearbeiten]

Weitere Marken[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Bier – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Bier

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Anheuser–Busch InBev – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Anheuser-Busch InBev 2013 Annual Report. Abgerufen am 19. März 2014 (PDF).
  2. Noch mal draufgelegt: InBev schluckt Anheuser
  3. http://www.welt.de/wirtschaft/article130324378/Die-WM-war-ein-absolutes-Bier-Event.html
  4. a b Markenliste, Stand März 2014
  5. Marktanteile 2013
  6. John W. Miller: Big Beer Gets Belgian Emotion Flowing. The Wallstreet Journal, 23. Februar 2010.
  7. Anheuser-Busch InBev veräußert Osteuropa-Aktivitäten an CVC
  8. http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien/aktien-im-fokus/aktie-im-fokus-hoffnungstraeger-schwellenlaender/9625730-2.html
  9. Key Figures. Anheuser-Busch InBev. Abgerufen am 20. März 2014.
  10. Abgesprochene Preiserhöhung: Bierkartell muss Millionen-Bußgeld zahlen. In: Spiegel Online. Abgerufen am 16. Februar 2014.
  11. Preisabsprachen: Kartellamt verhängt Millionenbußgeld gegen Brauereien. in: Spiegel Online. Abgerufen am 16. Februar 2014.

50.88564.7078Koordinaten: 50° 53′ 8,2″ N, 4° 42′ 28,1″ O