Anita Pichler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Anita Pichler (* 28. Januar 1948 in Meran; † 6. April 1997 in Bozen) war eine deutschsprachige Schriftstellerin aus Südtirol.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Anita Pichler wuchs in Südtirol und ab 1965 in Triest auf. Das Studium der Slawistik an der Universität Venedig schloss sie mit einer Doktorarbeit über Welimir Chlebnikow ab. Von 1978 bis 1982 lebte sie in Ost-Berlin; anschließend war sie Lektorin für Deutsch an der Universität Venedig. 1986 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Von 1986 an lebte sie als freie Schriftstellerin zwischen Venedig, Wien, Berlin und Südtirol.

Anita Pichler schrieb Erzählungen, kurze Prosatexte und Lyrik; daneben übersetzte sie aus dem Italienischen ins Deutsche.

[Bearbeiten] Stipendien und Auszeichnungen

[Bearbeiten] Werke

  • Die Zaunreiterin, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1986
  • Wie die Monate das Jahr, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1989
  • Die Frauen aus Fanis, Haymon-Verlag, Innsbruck 1992 [gemeinsam mit Markus Vallazza]
  • Beider Augen Blick, Haymon-Verlag, Innsbruck 1995
  • Haga Zussa. Die Zaunreiterin, Folio Verlag, Wien - Bozen 2004
  • Flatterlicht. Verstreute und unveröffentlichte Texte, [hg. von Helmut Luger], Folio Verlag, Wien - Bozen 2007

[Bearbeiten] Übersetzungen

  • Vincenzo Consolo: Die Steine von Pantalica, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1996
  • Hans Kitzmüller: Über das Innehalten auf einem Feldweg, Styria Verlag, Graz - Wien [u.a.] 1993

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge