Anja Kling
Anja Kling (* 22. März 1970 in Potsdam) ist eine deutsche Schauspielerin.
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Leben [Bearbeiten]
Kling wuchs gemeinsam mit ihrer fünf Jahre älteren Schwester, der Schauspielerin Gerit Kling, in Wilhelmshorst bei Potsdam auf. Ihr Vater war Atelierchef im Filmstudio Babelsberg, ihre Mutter Schauspieleragentin.
Kling besuchte die Polytechnische Oberschule. Ursprünglich wollte sie nach dem Abitur Medizin studieren, wurde jedoch 1987/88 entdeckt und für die Hauptrolle einer jungen Mutter in dem DEFA-Kinofilm von Herrmann Zschoche Grüne Hochzeit engagiert. Mit diesem Film wurde sie einem größeren Publikum bekannt. 1989 machte sie ihr Abitur in Potsdam und ging danach auf die Schauspielschule. Nach eigenen Angaben floh Kling fünf Tage vor dem Mauerfall – also im November 1989 – über die ČSSR nach Bayern.[1] [2]
Von 1989 bis 1991 war sie als Moderatorin für das Mädchenmagazin Paula der Jugendsendereihe Elf 99 des Deutschen Fernsehfunks (DFF) tätig.
In der Kategorie „Beste Nachwuchsschauspielerin“ wurde ihr 1995 die Goldene Kamera überreicht. 1997 synchronisierte sie die weibliche Hauptrolle (Sprache) der Anastasia im gleichnamigem Zeichentrickfilm. Die italienische Fernsehserie La Piovra 8 (deutsch als erster Teil von Solange es Liebe gibt), in der Kling die weibliche Hauptrolle spielte, erhielt 1998 die Goldene Nymphe und den Internationalen Kritikerpreis des Fernsehfestivals von Monte Carlo. Im Jahre 2004 bekam Kling den Deutschen Comedypreis sowie einen Bambi. 2004 war sie in dem Kinofilm (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 zu sehen, in dem sie die Rolle der Königin Metapha übernahm, einer Parodie auf die Star-Wars-Figuren Prinzessin Leia und Padmé Amidala. Ebenfalls 2004 begann sie bei Christian Tramitz in dessen Comedyserie Tramitz & Friends mitzuspielen.
2007 erschien ihr Buch Meine kleine Großfamilie.
Für ihre Rolle in Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen (2008) wurden ihr drei Preise verliehen: Die Goldene Kamera (als „Beste Schauspielerin“), der Bayerische Fernsehpreis (als „Beste Schauspielerin in einem Fernsehfilm“) sowie als Ensemblepreis der Deutsche Fernsehpreis. [3]
Persönliches [Bearbeiten]
Anja Kling lebt mit ihrer Schwester Gerit Kling (* 1965) in Wilhelmshorst bei Potsdam. Mit dem Aufnahmeleiter Jens Solf hat sie einen Sohn und eine Tochter. Kling und Solf waren etwa 20 Jahre ein Paar und gaben im November 2012 bekannt, getrennt zu leben.[4]
Filmografie (Auswahl) [Bearbeiten]
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Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1995: Goldene Kamera (Lilli-Palmer-Gedächtniskamera) als Beste deutsche Nachwuchsschauspielerin
- 1998: Goldene Nymphe als Ensemblepreis für die achte Staffel von Allein gegen die Mafia (deutsch: Solange es Liebe gibt)
- 1998: Kritikerpreis des Fernsehfestivals von Monte Carlo (dito)
- 2004: Deutscher Comedypreis
- 2004: Bambi
- 2009: Goldene Kamera als Beste deutsche Schauspielerin für Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen
- 2009: Bayerischer Fernsehpreis als Beste Schauspielerin in einem Fernsehfilm für Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen
- 2009: Deutscher Fernsehpreis als Ensemblepreis für den Fernsehfilm Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen
- 2012: Bayerischer Fernsehpreis als Beste Schauspielerin in einer Serie und Reihe für Hannah Mangold & Lucy Palm
Weblinks [Bearbeiten]
- Anja Kling in der Internet Movie Database (englisch)
- Literatur von und über Anja Kling im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Agenturseite von Anja Kling
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ rp-online Anja Kling floh über die Grenze
- ↑ Interview mit Anja Kling in der SUPERillu
- ↑ Auszeichnungen
- ↑ Rheinische Post 9. November 2012
| Personendaten | |
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| NAME | Kling, Anja |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 22. März 1970 |
| GEBURTSORT | Wilhelmshorst |