Anna Anatoljewna Kondraschowa

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Anna Kondraschowa Eiskunstlauf
Voller Name Anna Anatoljewna
Kondraschowa
Nation SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Geburtstag 30. Juni 1965
Geburtsort Moskau
Größe 163 cm
Gewicht 50 kg
Karriere
Disziplin Einzellauf
Verein Trud Moskau
Status zurückgetreten
Karriereende 1988
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 4 × Bronze
ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
Silber Ottawa 1984 Damen
ISU Eiskunstlauf-Europameisterschaften
Bronze Budapest 1984 Damen
Bronze Kopenhagen 1986 Damen
Bronze Sarajevo 1987 Damen
Bronze Prag 1988 Damen
 

Anna Anatoljewna Kondraschowa, verh. Levandi (russisch Анна Анатольевна Кондрашова, engl. Transkription Anna Kondrashova,; * 30. Juni 1965 in Moskau) ist eine ehemalige russische Eiskunstläuferin, die für die Sowjetunion im Einzellauf startete. Heute arbeitet sie als Trainerin.

Kondraschowa wurde in den Jahren 1985 bis 1987 sowjetische Meisterin im Eiskunstlauf der Damen. Von 1983 bis 1988 nahm sie an Europameisterschaften teil. Ihre erste Medaille dort gewann sie 1984 in Budapest hinter Katarina Witt und Manuela Ruben. Bei den Europameisterschaften 1986, 1987 und 1988 gewann sie abermals Bronze, stets hinter Witt und ihrer Landsfrau Kira Iwanowa. Von 1983 bis 1987 nahm Kondraschowa an Weltmeisterschaften teil. Ihre einzige Medaille dort gewann sie 1984 in Ottawa, wo sie Vize-Weltmeisterin hinter Katarina Witt wurde. Kondraschowa vertrat sie Sowjetunion bei zwei Olympischen Spielen. 1984 in Sarajevo belegte sie den fünften Platz und 1988 in Calgary wurde sie Achte.

Kondraschowa heiratete den estnischen Nordischen Kombinierer Allar Levandi[1] und ging nach dem Ende ihrer aktiven Eiskunstlaufkarriere nach Estland, um dort als Trainerin zu arbeiten. Unter anderem trainiert sie die mehrfache estnische Meisterin Jelena Glebova.

Anna Kondraschowa Levandi als Trainerin beim Cup of Russia 2010

Ergebnisse[Bearbeiten]

Wettbewerb / Jahr 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988
Olympische Winterspiele 5. 8.
Weltmeisterschaften 5. 2. 4. 7. 9.
Europameisterschaften 5. 3. 5. 3. 3. 3.
Sowjetische Meisterschaften 3. 2. 1. 1. 1.

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Riina Reinvelt: Integration, Multinational Estonia and Estonian-Language Press (PDF; 153 kB), Seite 14