Anna Gourari

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Anna Gourari (ursprünglich russisch Анна Гурари; * 3. Oktober 1972 in Kasan, Tatarstan, Russland) ist eine Konzertpianistin.

Leben[Bearbeiten]

Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit fünf Jahren. 1979 gab sie ihr erstes öffentliches Konzert und studierte von da an in weiteren renommierten Klavierschulen. Anna Gourari machte sich schnell einen Namen durch den Gewinn von bedeutenden Wettbewerben:

1990 siedelte sie mit ihren Eltern nach Deutschland über und studierte an der Musikhochschule in München.

Jury: Martha Argerich, Vladimir Ashkenazy, Nelson Freire, Alexis Weissenberg, Joachim Kaiser. Dieser Preis markierte ihren internationalen Durchbruch. Seither internationale Konzerttätigkeit und in international renommierten Festivals. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Zubin Mehta, Iván Fischer, Sir Roger Norrington, Yutaka Sado, Kyrill Petrenko, Christian Arming, Jonathan Nott etc. und mit Orchestern wie Budapest Festival Orchestra , Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk, SWR Rundfunksinfonie-Orchester Danish Radio Symphony Orchestra, Orchester der Komischen Oper Berlin, Bamberger Symphoniker, Tokyo Symphony Orchestra, Bruckner-Orchester Linz, St. Petersburg Symphony Orchestra etc. etc. und Festivals wie Ludwigsburger Schlossfestspiele, Attergauer Kultursommer, Festival Pianistico Bergamo-Brescia, Stensgård Festival etc. Salzburger Festspiele, Rheingau Musikfestival, St. Moritz Festival, Schumannfest Düsseldorf, Bad Kissingen, Barcelona, Luzern, etc. etc.

Dozentin verschiedener Meisterkurse, u.a. in Deutschland, Italien, Österreich, Japan.

Film / Fernsehen 2001 spielte sie eine der Hauptrollen in Werner Herzogs Film Invincible. Dreharbeiten/Moderation von sechs TV-Beiträgen über Kunst und Kultur in Moskau für Deutsche Welle. Unzählige TV-Auftritte und Konzertmitschnitte

Anna Gourari lebt mit Ihrer Familie in München.

Diskografie[Bearbeiten]

  • Anna Gourari und Jörg Widmann (Hindemith, Schumann, Brahms etc.) mit Jörg Widmann (Klarinette) - Tonicale 1997
  • Chopin (Klaviersonate Nr. 3, Mazurken) - Koch Classics 1998
  • Scriabin (Preludes) - Koch Classics 1999
  • Richard Strauss (Klavierkonzerte für die linke Hand) mit Bamberger Symphoniker, Karl Anton Rickenbacher - 2001
  • Chopin (Vier Scherzi, Fantasie, Polonaise etc.) - Koch Classics 2001
  • Beethoven (Klavierkonzert Nr. 3, Sonate Nr. 8, c-moll, "Pathétique", 32 Variationen) mit Staatskapelle Dresden, Sir Colin Davis - Koch Classics 2001 (Cover-Bild mit Filmszene)
  • Nocturnes: Werke von Field, Chopin, Villa-Lobos, Barber, Tansman, Respighi, Skrjabin etc. - Decca 2003
  • Desir (Scriabin, Gubaidulina) - Decca 2005
  • Die Späten Klavierstücke Op.116-119 (Johannes Brahms) - Edel 2009 (Diapason d’Or, Excellentia Award, CD des Monats etc)
  • The Mazurka Diary (Frédéric Chopin) - Edel 2010 (CD des Monats in versch. europäischen Publikationen, Klassikcharts etc)
  • "Canto Oscuro" Bach/Busoni, Gubaidulina, Hindemith - ECM New Series 2012
  • Vorschau: Chopin (Sonate Nr. 3 h-Moll), Prokofiev (Visions Fugitives) - ECM New Series 2014


Samplers:

  • Chopin-Wettbewerb Preisträgerkonzert - 1990
  • Live-Aufnahmen vom Clara-Schumann-Wettbewerb - 1994
  • Best of Sony Classic - 2000
  • Sunday Night Classics - 2003
  • Piano 2003 - 2003

Weblinks[Bearbeiten]