Anna Malikova

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Anna Malikova

Anna Malikova (russisch Анна Михаиловна Маликова; * 14. Juli 1965 in Taschkent, Usbekistan) ist eine Konzertpianistin.

Leben[Bearbeiten]

Ihre erste Klavierausbildung erhielt sie bei Tamara Popowitsch an der Uspensky Musikschule in Taschkent. 14-jährig kam sie nach Moskau an die Zentrale Musikschule in die Klasse von Lew Naumow. Bei ihm studierte sie ebenfalls am Tschaikowski Konservatorium. Nach ihrem Studium unterrichtete sie dort von 1992 bis 1996 als Assistentin ihres Lehrers Naumow.

Danach begann sie ihre Konzerttätigkeit in der Sowjetunion, u.a. in Rezitals in Moskau, Leningrad, Omsk und Baku und als Solistin von Sinfonieorchestern in Jekaterinburg, Minsk, Nischhny Nowgorod, Kasan, Taschkent. Nach dem Gewinn des ARD-Wettbewerbs München 1993 begann ihre weltweite künstlerische Karriere. Sie spielt als Solistin mit Orchestern, als Kammermusikerin und in Rezitals; darüber hinaus unterrichtet sie seit 2001 in Meisterkursen in Armenien, China, Deutschland, Japan, Korea und ist als Jurorin in Klavierwettbewerben tätig.

Von 2002 bis 2005 hatte sie an der Folkwang Universität Essen eine Vertretungsprofessur inne. Malikova war von 2011 bis 2013 an der Szymanowski- Akademie Katowice, Polen, als Visiting Professor tätig. Sie lebt in Krefeld.

Wettbewerbe und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Classical Records
  • Frederic Chopin, Mazurken, Balladen, Walzer, Andante Spianato
  • Frederic Chopin, die zwei Klavierkonzerte; Orchestra Filarmonica di Torino, Julian Kovatchev
  • Frederic Chopin, sämtliche Préludes und Impromptus
  • Frederic Chopin, sämtliche Etüden op. 10, op. 25, op. posth.
  • Franz Schubert, Sonate A dur D 664, Sonate B dur D 960
  • Franz Schubert, Lieder-Arrangements von Franz Liszt
  • Dmitri Schostakowitsch, Préludes op. 28, Phantastische Tänze, Puppentänze
  • Padre Antonio Soler, ausgewählte Sonaten
  • Sergei Prokofiev, Sarcasmen op. 17, Visions fugitives op. 22, Romeo & Julia op. 75
Audite Musikproduktion[4]
  • Camille Saint-Saëns, Klavierkonzerte I - V (Doppel-CD); WDR Radio-Sinfonieorchester Köln, Dir. Thomas Sanderling
Farao Classics[5]
  • Peter Tschaikowski, Ballettsuiten Dornröschen und Nußknacker, Kinderalbum
Acousence Recordings[6]
  • Johannes Brahms, Klavierkonzert II; Duisburger Philharmoniker, Dir. Jonathan Darlington

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Fryderyk Chopin - Information Centre - Anna Manikowa abgerufen 25. Feb. 2015
  2. The Sydney International Piano Competition of Australia. Abgerufen am 25. Februar 2014.
  3. Classical Internet Awards. Abgerufen am 25. Februar 2014.
  4. http://www.audite.de//
  5. http://www.farao-classics.de/
  6. http://www.acousence.de/