annabelle

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Dieser Artikel behandelt die Zeitschrift annabelle. Zu anderen Bedeutungen von Annabelle siehe Anabel.


annabelle
Annabelle-Logo.svg
Beschreibung Das Logo der Zeitschrift
Fachgebiet Frauenzeitschrift
Sprache deutsch
Verlag Tamedia AG (Schweiz)
Erstausgabe 1938
Erscheinungsweise 22 x jährlich
Verkaufte Auflage
(WEMF 2012)
70'113 Exemplare
Reichweite (MACH 2012-2) 315'000 Mio. Leser
Chefredakteurin Silvia Binggeli
Weblink www.annabelle.ch
ZDB 820613-2
Mabel Zuppinger auf dem Cover der annabelle im Oktober 2012 zum Thema Frauenquote

Annabelle ist eine 1938 gegründete Schweizer Frauenzeitschrift. Sie war damit die erste typische Frauenzeitschrift im deutschsprachigen Gebiet. Gegründet wurde sie von zwei Machern der Weltwoche, Karl von Schumacher und Manuel Gasser. Die erste Chefredaktorin war Mabel Zuppinger (1897–1978). Zuerst erschien die annabelle einmal pro Monat, ab 1962 bis heute (mit Unterbrüchen) alle zwei Wochen. Die aktuelle Chefredaktorin ist seit dem 1. Juli 2013 Silvia Binggeli.[1]

Die Zeitschrift annabelle lanciert immer wieder politische Themen, so entstand beispielsweise 2006 die Petition «Keine Schusswaffen zu Hause».[2] 2012 machte sich das Magazin stark für eine auf fünf Jahre befristete Frauenquote von dreissig Prozent in der operativen Unternehmensführung für Betriebe mit mindestens 200 Mitarbeitenden.[3]

Heute wird sie von der Tamedia AG herausgegeben und hat 315'000 Leserinnen (MACH 2012-2). Sie erscheint 22 Mal im Jahr mit einer Auflage von 70'113 (beglaubigte Auflage durch die WEMF 2012).

Siehe auch[Bearbeiten]

Die Schweizer Rapperin Steff la Cheffe beschäftigte sich 2010 in ihrem Debütalbum im Lied Annabelle satirisch mit Frauenzeitschriften.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Silvia Binggeli neue Chefredaktorin der «Annabelle».
  2. Schusswaffen – Von der annabelle-Petition bis zur Volksinitiative
  3. Dossier Frauenquote