Annasee

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Annasee
Der Annasee vom Südwestufer aus gesehen
Der Annasee vom Südwestufer aus gesehen
Geographische Lage ca. 3 km nordöstlich von Beilstein, Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg
Zuflüsse
Abfluss Söhlbach[1] → Söhlbach → Bottwar → Murr → Neckar → Rhein → Nordsee
Größere Städte in der Nähe Beilstein
Daten
Koordinaten 49° 3′ 45″ N, 9° 20′ 2,5″ O49.06259.3340138888889376.1Koordinaten: 49° 3′ 45″ N, 9° 20′ 2,5″ O
Annasee (Baden-Württemberg)
Annasee
Höhe über Meeresspiegel 376,1 m ü. NN
Fläche 1 haf5
Länge 150 mf6
Breite 110 mf7
Besonderheiten

Naturdenkmal

Der Annasee ist ein natürlicher See bei Beilstein im Landkreis Heilbronn im nördlichen Baden-Württemberg. Als flächenhaftes Naturdenkmal steht er unter Naturschutz.

Geographie[Bearbeiten]

Der 1,0 ha große Annasee liegt etwa drei Kilometer nordöstlich von Beilstein auf 376,1 m ü. NN im Beilsteiner Stadtwald, nahe dem Weiler Gagernberg. Der See wird insbesondere von der höhergelegenen Waldkuppe Tautzenbühl (Gipfel auf 418,9 m ü. NN) gespeist und natürlich durch den wasserundurchlässigen Lettenboden angestaut. Er entwässert über einen etwa 1,0 km langen Bach durch den Hangwald zum Söhlbach, in den er auf 284 m ü. NN gegenüber von Helfenberg mündet. Auch der Seeabfluss wird Söhlbach genannt.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Der See wie auch der umgebende Stadtwald zählten seit jeher zum Besitz der Gemeinde Beilstein. Der See wurde im 19. Jahrhundert auch als Tannensee bezeichnet. 1846 wurde seine Größe mit knapp sechseinhalb Morgen bezeichnet. Im Jahr 1901 bezog die Brauerei Cluss Eis aus dem See. Zwischen 1923 und 1931 war der See an den nahen Weiler Gagernberg verpachtet. 1931 lief der See durch den Durchbruch einer Ablassvorrichtung zur Löschwasserentnahme nach Beilstein nahezu aus und wurde darauf mehrmals entschlämmt. Seit 1951 ist der See geschützter Landschaftsteil. Das Fischwasser des Sees ist an den Fischereiverein Heilbronn-Sontheim verpachtet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ein kürzerer linker und südwestlich laufender Hangwaldast des gleichnamigen Vorfluters von etwa 1,0 km Länge.
  2. Fläche und Abfluss nach den Gewässerlayern, Höhenlage nach Beschriftung auf dem dortigen Hintergrundlayer Topographische Karte, Länge und Breite beide abgemessen auf: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)

Literatur[Bearbeiten]

  • Otto Rohn und Dietmar Rupp (Hrsg.): Beilstein in Geschichte und Gegenwart. Stadt Beilstein, Beilstein 1983.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Annasee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien