Anne-Sophie Barthet

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Anne-Sophie Barthet Ski Alpin
Anne-Sophie Barthet im Dezember 2010
Anne-Sophie Barthet im Dezember 2010
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 23. Februar 1988
Geburtsort Toulouse
Größe 170 cm
Gewicht 70 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom, Kombination
Verein Courchevel
Status aktiv
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 22. Oktober 2005
 Gesamtweltcup 48. (2011/12, 2012/13)
 Riesenslalomweltcup 26. (2012/13)
 Slalomweltcup 22. (2011/12)
 Kombinationsweltcup 21. (2012/13)
letzte Änderung: 29. Januar 2014

Anne-Sophie Barthet (* 23. Februar 1988 in Toulouse) ist eine französische Skirennläuferin. Sie ist auf die Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert.

Biografie[Bearbeiten]

Barthet bestritt ihr erstes FIS-Rennen im November 2003, die ersten Rennen im Europacup folgten im Dezember 2004. Ihr bestes Resultat ist bisher ein zweiter Platz in der Abfahrt von St. Moritz am 18. Januar 2007. Damit erreichte sie in der Saison 2006/07 den vierten Platz in der Abfahrtswertung. In den Jahren 2006 und 2007 nahm sie an den Juniorenweltmeisterschaften teil und konnte beide male Rang acht in der Abfahrt erzielen.

Ihr Debüt im Weltcup hatte Barthet am 22. Oktober 2005 im Riesenslalom von Sölden. Zwei Monate später fuhr sie im Slalom von Aspen auf Rang 26 und gewann erstmals Weltcuppunkte. Am 26. Dezember 2006 gelang ihr mit Platz 12 im Slalom von Semmering ihr vorläufig bestes Resultat. Barthet nahm 2006 an den Olympischen Winterspielen in Turin teil: im Slalom belegte sie Rang 34, die Kombination konnte sie nicht beenden. Bei ihrer ersten Weltmeisterschaftsteilnahme in Åre 2007 konnte sie mit dem Team Rang 5 erreichen und fuhr im Slalom auf Platz 19 sowie in der Superkombination auf Platz 22.

In der von Schneefall und schlechter Sicht geprägten Weltcupabfahrt am 8. Dezember 2007 in Aspen stürzte Barthet schwer und erlitt eine Luxation der Kniescheibe und Bänderrisse im rechten Knie. Die Französin ging mit Startnummer 37 an den Start, nach ihrem Sturz wurde das Rennen abgebrochen. Zuvor war bereits die Österreicherin Alexandra Meissnitzer schwer zu Sturz gekommen. Die Saison 2007/08 war durch die Verletzung für Barthet zu Ende, in der folgenden Saison konnte sie in keinem Weltcuprennen punkten.

Am 28. November 2009 holte Barthet mit Rang elf im Riesenslalom von Aspen ihre ersten Weltcuppunkte seit über zwei Jahren und ihr bis dahin bestes Ergebnis im Weltcup. Einen Tag später konnte sie sich mit Platz sechs im Slalom von Aspen nochmals steigern und erreichte damit ihre erste Top-10-Platzierung. Ein zweites Mal fuhr sie am 11. Januar 2011 mit Platz neun im Slalom von Flachau unter die schnellsten zehn. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver wurde sie 26. im Slalom. Bessere Resultate erzielte sie bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen, wo sie 14. im Slalom und 19. im Riesenslalom wurde. In der Saison 2011/12 blieb Barthet zwar ohne Top-10-Ergebnis, doch sie konnte konstanter als in den Vorjahren punkten und erreichte mit zahlreichen Top-20-Platzierungen ihre bisher besten Ergebnisse im Gesamt- und Slalomweltcup.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 3 Platzierungen unter den besten zehn

Europacup[Bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
12. Dezember 2013 Andalo Italien Riesenslalom
7. Januar 2014 Zinal Schweiz Riesenslalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]