Anne Brasseur

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Anne Justine Brasseur (* 19. Mai 1950 in Luxemburg (Stadt)) ist eine luxemburgische Politikerin (DP).

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1969 am Meederches Lycée in Limpertsberg studierte Anne Brasseur Psychologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Universität Mannheim mit Diplom-Abschluss 1975. Sie arbeitete unter anderem im Service de Psychologie et d'Orientation scolaires einer Berufsschule sowie am Lycée de Garçons in Esch-sur-Alzette und leitete den Service Central d’Assistance Sociale bei der Generalstaatsanwaltschaft.

1975 wurde sie in den Gemeinderat der Stadt Luxemburg gewählt, dem sie mit einer Unterbrechung von sechs Jahren bis September 2009 angehörte.[1] 1979 wurde sie erstmals in die Chambre des Députés gewählt.

Von 1980 bis 1994 war sie Präsidentin der Association des Femmes Libérales, die sie zu ihrem Ehrenmitglied ernannte.[2] Von 1991 bis 1990 war sie als Schöffin zuständig für Bauwesen, Bildung und Sport der Stadt Luxemburg.

Von 1999 bis 2004 war sie Ministerin für Erziehung, Berufsausbildung und Sport in der Koalitionsregierung Juncker-Polfer. Bei den Parlamentswahlen in Luxemburg 2013 wurde sie erneut in die Chambre des Députés gewählt.

In der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, dem sie von 1995 bis 1999 angehörte und erneut seit 2009, ist sie seit 2009 Präsidentin der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa und seit 2014 Präsidentin der Versammlung insgesamt.[3]

Anne Brasseur ist Mutter einer Tochter.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Biografie auf der Seite der Regierung Luxemburgs (französisch)
  • Anne Brasseur auf der Seite des Europarats (französisch)
  • Biografie (PDF; 5,8 MB) auf der Seite der DP

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anne Brasseur nimmt Abschied von der Gemeindepolitik In: Luxemburger Wort vom 22. September 2009
  2. Die „Association des Femmes Libérales“ feierte ihr 40jähriges Bestehen
  3. Alliance of Liberals and Democrats for Europe (englisch)
  4. Memorial, Amtsblatt des Großherzogtums Luxemburg (PDF; 223 kB) vom 1. Dezember 1999, S. 1150 (französisch)