Anne Louise Hassing

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Anne Louise Hassing (* 17. September 1967 in Horsens, Dänemark) ist eine dänische Schauspielerin, die für ihre Filmrollen mehrfach mit dem dänischen Filmpreis Bodil ausgezeichnet wurde. Sie erhielt diesen Preis 1999 als beste Schauspielerin in einer Nebenrolle für die Darstellung der Susanne in dem Dogma-Film Idioten (1998, Regie: Lars von Trier). Bereits 1993 erhielt sie den Bodil als beste Schauspielerin in einer Hauptrolle in Pain of Love (1992, dänisch: Kærlighedens Smerte, Regie: Nils Malmros). Für diese Rolle erhielt sie auch den dänischen Filmpreis Robert.

Karriere und Leben[Bearbeiten]

Hassing begann ihre Schauspielkarriere mit der Rolle der Kirsten in Nils Malmros Pain of Love, einer Geschichte über eine emotional verletzliche junge Frau, die im Verlauf ihrer Beziehung zu ihrem Lehrer in eine schwere Depression gerät. Erst nach diesem Erfolg begann sie 1993 eine Schauspielausbildung an Dänemarks staatlicher Schule für Theater und modernen Tanz in Kopenhagen (Statens Teaterskole), die sie 1997 abschloss. Im gleichen Jahr besetzte Lars von Trier die Rolle der Susanne in seinem Film Idioten mit Anne Louise Hassing. Es ist die Rolle einer sanften Frau mit goldenem Herzen, die mit ihrem Jugendfreund Stoffer und einer Gruppe ihrer Freunde gemeinsam in einem Haus auf dem Land zusammenlebt.

In den folgenden Jahren spielte Anne Louise Hassing in weiteren dänischen Filmen wie beispielsweise Klinkevals (1999) und Juliane (2000) mit. Sie erfährt für ihre Rollen in erfolgreichen dänischen Fernsehserien, wie in der Serie Krøniken (2004–2007), besondere Anerkennung bei Kritikern.

Anne Louise Hassing konvertierte 1998 zum Buddhismus und ist mit dem dänischen Musiker Peter Hellemann verheiratet.

Weblinks[Bearbeiten]