Anneliese Poppinga

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Anneliese Poppinga links neben Richard von Weizsäcker im Garten den Adenauer-Hauses in Rhöndorf

Anneliese Poppinga (* 1928 in Lübeck) ist eine deutsche Juristin und Politikwissenschaftlerin und frühere enge Mitarbeiterin Konrad Adenauers.

Leben[Bearbeiten]

Nach Abitur und Ausbildung begann sie ihre Berufstätigkeit im Auswärtigen Amt. Sie arbeitete an den deutschen Botschaften in London und Tokio, wo sie zuletzt als Chefsekretärin des dortigen Botschafters fungierte. 1958 begann sie ihre Tätigkeit als Konrad Adenauers Sekretärin im Bundeskanzleramt im Palais Schaumburg. Auch nach Adenauers Rücktritt vom Amt des Bundeskanzlers 1963 blieb sie als wissenschaftliche Assistentin und Mitarbeiterin an seinen Erinnerungen bis zu seinem Tod 1967 für ihn tätig.

1969 nahm sie ihr in den 1950er Jahren in Bonn unterbrochenes Studium wieder auf, und schloss es in München mit der Dissertation über Das Grundsätzliche in der Politik Konrad Adenauers in seinem Selbstverständnis ab. In der Folge leitete sie das Konrad-Adenauer-Archiv in Rhöndorf und wirkte bis 1990 als Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Sie publizierte mehrere Bücher über Konrad Adenauer, darunter auf Anregung von Arnulf Baring ihre Erinnerungen an Adenauers letzte Tage, deren Zeugin sie in seinem Rhöndorfer Haus gewesen war.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Meine Erinnerungen an Konrad Adenauer. DVA, Stuttgart 1970, ISBN 3-421-01530-9.
  • Adenauers letzte Tage: Die Erinnerungen seiner engsten Mitarbeiterin. Hohenheim, Stuttgart 2009, ISBN 3-898-50190-6.
  • "Seid wach für die kommenden Jahre" Grundsätze, Erfahrungen, Einsichten hrsg. v. Anneliese Poppinga, Lübbe, Bergisch Gladbach 1997, ISBN 3-7857-0693-6.
  • "Das Wichtigste ist der Mut" Konrad Adenauer - die letzten fünf Kanzlerjahre Lübbe, Bergisch Gladbach 1994, ISBN 3-7857-0714-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hohe Auszeichnung für Anneliese Poppinga