Anno 1701

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Anno 1701
ANNO 1701.jpg
Studio DeutschlandDeutschland Related Designs
Publisher DeutschlandDeutschland Sunflowers
DeutschlandDeutschland Koch Media
Erstveröffent-
lichung
DeutschlandDeutschland 26. Oktober 2006
NordamerikaNordamerika 30. Oktober 2006
EuropaEuropa 3. November 2006
Plattform Windows, Nintendo DS, Handy
Genre Aufbau-Strategiespiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler (bis zu 4 Spieler; Internet & LAN)
Steuerung Tastatur, Maus
Systemvor-
aussetzungen
Medium DVD-ROM, CD-ROM
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch
Aktuelle Version 1.04
Altersfreigabe
USK ab 6 freigegeben
PEGI ab 3+ Jahren empfohlen

Anno 1701 ist der dritte, am 26. Oktober 2006 erschienene Teil der Anno-Serie. Dieser wurde, im Gegensatz zu seinen Vorgängern Anno 1602 und Anno 1503, von der Firma Related Designs entwickelt. Erstmals wird das Spiel mit 3D-Vektorgrafik dargestellt, wogegen die Vorgänger nur eine isometrische Ansicht über Bitmapgrafik boten. Eine weitere technische Veränderung ist die Tonausgabe, die nun in Dolby-Digital-5.1-Qualität erzeugt wird.

Auch ist wieder ein Mehrspielermodus im Spiel integriert. Um die Qualität des Spiels zu sichern, wurden die Anhänger des Spiels nach ihren Wünschen und Anregungen befragt. Die Ergebnisse trugen zur Entwicklung des Spieles bei. Im Gegensatz zu früheren Anno-Spielen ist keine Kampagne enthalten, stattdessen sind im Endlosspiel Ziele wählbar. Für bestimmte Leistungen, etwa den Abschluss der zehn Szenarien oder das Erreichen einer bestimmten Spielzeit, werden darüber hinaus Medaillen vergeben.[1] Zudem gibt es von Anno 1701 eine Umsetzung für den Nintendo DS, diese entspricht spielmechanisch nicht exakt der PC-Version, insbesondere wurden der Handelspart und der militärische Aspekt des Spiels vereinfacht.[2]

Related Designs konzentrierte sich in der Entwicklungsphase auch auf die Umsetzung eines Java-ME-Handyspiels mit dem Namen Anno mobile. Mit diesem können in einer Reihe von Geschicklichkeitsspielen Bonus-Taler erwirtschaftet werden, die dann in das PC-Spiel geladen werden können. So können bestimmte Waren gleich zu Beginn des Spiels erworben und für den Spieler hinterlegt werden.

Spielweise[Bearbeiten]

Der Anfang besteht darin, für sich eine passende Insel zu finden, auf der man sein Kontor bauen möchte. Die Stellen, an denen dies möglich ist, sind durch Sandstrände klar erkennbar. Um sein Kontor herum kann man in einem bestimmten Einzugsradius Gebäude errichten. Die Grenzen des eigenen Reiches auf einer Insel und damit das Gebiet, auf dem man bauen kann, werden durch das Bauen von Markthäusern erweitert.

Manche Inseln sind von Anfang an bereits von fremden Völkern oder Piraten besiedelt. Auf diesen kann man kein Kontor errichten, aber man kann mit ihren Bewohnern Handel treiben. Durch intensiven Handel mit den fremden Völkern gewinnt man Ansehen und kann mit der Zeit die für den Aufstieg zur Entwicklungsstufe Aristokraten nötigen Kolonialwaren Elfenbein, Jade, Pelze und Talismane erwerben. Auch mit den Piraten ist Handel und ein Bündnis möglich, aber dies muss man zu Lasten der anderen Mitspieler erarbeiten. Zu Beginn sind die Piraten feindlich gesinnt und greifen jedes Schiff sofort an.

Ein neues Spielelement in Anno 1701 ist das Dorfzentrum:

  • Eine Ritter-Statue, die Rückmeldung über das Wohlbefinden des Volkes gibt. Glänzt sie golden und streckt das Schwert empor, so ist das Volk zufrieden, senkt sie dagegen das Schwert, ist das Volk unzufrieden, was es zusätzlich durch Protest und Brandstiftung ausdrückt. Das Aussehen der Statue beziehungsweise der Gemütszustand der Einwohner lässt sich auch direkt über die Steuern beeinflussen.
  • Im Spielverlauf werden besondere Gäste (wie z. B. ein Musikantenzug, Erfinder oder Schmied) im Dorfzentrum verweilen. Sie nehmen direkten Einfluss auf das Spiel, indem sie z. B. die Zufriedenheit steigern, Forschungen beschleunigen oder einen wichtigen Lagervorrat auffüllen. Diese so genannten Ehrengäste tauchen oft nur einmal pro Partie und Insel (mit Dorfzentrum) auf, können aber mithilfe eines Senats später auch eingeladen werden.
  • Das Dorfzentrum ist zudem notwendig, um das Bedürfnis „Gemeinschaft“ zu decken, weswegen Wohnhäuser nur im Umkreis eines Dorfzentrums gebaut werden können, sonst ziehen die Bewohner aus und die Wohnhäuser verfallen zu Ruinen, gleich wie wenn das Bedürfnis Nahrung nicht gestillt wird.

Verschiedene Tiere, von Adlern über Füchse bis hin zu Zebras und Elefanten, bevölkern die Inselwelt. Viele Tiere können gejagt und zu Nahrung verarbeitet werden. In den Siedlungen leben Haustiere wie Katzen und Hunde. Geht es den Leuten schlecht, kann es zum Aufstand und zur Brandstiftung kommen. Außerdem kann zufallsgesteuert die Pest um sich greifen oder eine Rattenplage die Siedlung heimsuchen, falls zu viele Waren ungenutzt gelagert werden. Dies ist vor allem in späteren Spielphasen in größeren Siedlungen der Fall.

Im Gegensatz zu Anno 1503 werden wieder direkt Steuern erhoben. Der Spieler verdient nicht mehr am Verkauf der Waren durch Marktstände (wobei man den Warenwert in Anno 1503 nicht selbst definieren konnte). Ein Hilfemodus und ein im Spiel aufrufbares Handbuch erleichtern den Einstieg in das Spiel.

Die Haupteinnahmequelle sind die Steuern; die Einnahme durch den Handel ist über die Menge an Waren sehr eingeschränkt. Alle Gebäude und Schiffe verursachen laufende Kosten, ausgenommen Wohnhäuser. Damit die Bevölkerung zufrieden ist, wächst und damit Steuereinnahmen bringt, muss sie mit Waren versorgt werden und bestimmte Gebäude in Reichweite und ein Dorfzentrum haben. Je nach Zufriedenheit der Bevölkerung kann man die Steuern deutlich erhöhen und damit die Einnahmen, ohne dass die Bevölkerung abnimmt beziehungsweise nicht mehr weiter wächst.

Die Wohnhäuser durchlaufen eine Entwicklung von Pionieren über Siedler, Bürger, Kaufleute bis zu Aristokraten. Jede Entwicklungsstufe bringt neue Baumöglichkeiten, außerdem zahlen die Bewohner einer höheren Stufe deutlich mehr Steuern und die Wohnhäuser bieten immer mehr Platz. Während Pionierhäuser nur acht Bewohnern Platz bieten, kommen in den Aristokratenhäusern 40 Bewohner unter. Wohnhäuser entwickeln sich weiter, wenn die Bedürfnisse der Bewohner über längere Zeit voll gestillt werden. Diese müssen nach dem Aufstieg weiterhin gestillt werden, sonst verlassen die Bewohner das Gebäude und es entwickelt sich zurück.

Der automatische Aufstieg von Wohnhäusern kann abgeschaltet und für jedes Haus manuell durchgeführt werden, damit Baustoffe nicht unkontrolliert verbraucht werden oder der Warenverbrauch nicht unkontrolliert zunimmt. Ebenso kann man die Produktion von Gebäuden stilllegen, wodurch die laufenden Kosten erheblich vermindert werden. Man kann auch den Zugriff der Bevölkerung auf bestimmte Waren sperren, wodurch sie unzufriedener wird und man weniger hohe Steuern erheben kann. Außerdem wird damit verhindert, dass die Wohnhäuser weiter aufsteigen können.

Bei der Zahl der Produktionsketten haben die Entwickler auf ein Mittelmaß zwischen Anno 1503 und Anno 1602 geachtet. So bietet Anno 1701 zwar neue Produktionswege und neue Waren, ist aber nicht mehr ganz so komplex wie der Vorgänger Anno 1503. Waren wie Nahrung und Alkohol können durch unterschiedliche Produktionsketten erzeugt werden.

Die vorhandenen Rohstoffe einer Insel sind von Anfang an bekannt, sobald die Insel gesichtet wird oder auf der Karte verzeichnet ist. Auch die Erz-, Gesteins- und Goldvorkommen sind gleich sichtbar. Jedes fremde Volk besitzt ein Kontor, wodurch der Handel nun direkt möglich ist. Einen Scout, welcher im Vorgänger für all diese Aufgaben verantwortlich war, gibt es in Anno 1701 nicht mehr.

Der freie Händler stellt den Spielern in gewissen Abständen zufällige Aufgaben, deren Schwierigkeitsgrade sich an den Fortschritt der Spieler anpassen und für sie nützliche Belohnungen einbringen. In einer Mehrspielerpartie werden die Aufgaben allen Spielern gestellt und nur derjenige, der die Aufgabe als Erster erfüllt, bekommt die Belohnung. Eine solche Aufgabe besteht zum Beispiel darin, eine bestimmte Anzahl Waren zu liefern oder ein bestimmtes Piratenschiff zu versenken. Der Erfüllungsort wird auf der Karte mit einem roten Kreis markiert und ist im Spiel durch eine sich drehende Schatztruhe sichtbar. Die Belohnung besteht aus einer Summe Geld und einem Bestand an Waren, von denen zwei unterschiedliche zur Auswahl bereitliegen.

Interaktion mit anderen Spielern[Bearbeiten]

Der Schwerpunkt von Anno 1701 liegt mehr auf Produktion, Transport und Handel von Waren. An jedem Kontor, also einem pro Insel, kann man bis zu sechs verschiedene Waren durch passiven Handel für einen Mindestbestand einkaufen oder Überschüsse verkaufen. Der freie Händler und die Computerspieler, mit denen ein Handelsvertrag besteht, kaufen oder verkaufen dann die jeweiligen Waren in begrenzten Mengen an das Kontor; die Preise kann man nicht festlegen. Die fremden Völker besitzen keine Schiffe und handeln nur über ihr Kontor.

Durch Einrichten von Handelsrouten kann man zwischen allen Kontoren, ausgenommen dem des freien Händlers, automatisch Waren transportieren lassen. Je Kontor gibt man eine Ware an, eine angestrebte Menge und ob man sie aufnehmen oder entladen soll. Bei Kontoren anderer Spieler oder fremder Völker wird mit den Waren zu handeln versucht.

Die Computerspieler entsprechen im Spiel einem normalen menschlichen Spieler, nur dass sie die Aufträge des freien Händlers nicht durchführen. Alle Computerspieler gehen nach dem gleichen Schema vor, unter anderem versuchen alle mit der Zeit, Inseln zu besiedeln, auf denen andere Spieler bereits ein Kontor errichtet haben, anstatt unbesiedelte Inseln zuerst zu besiedeln. Die KI ist auch nicht in der Lage, bezüglich der Rohstoffe optimale Inseln auszumachen. Je nach Charakter sind die Computerspieler nur unterschiedlich feindselig und bauen unterschiedlich starkes Militär.

Zu jedem Spieler, dem freien Händler, den fremden Völkern, der Königin und den Piraten hat man ein bestimmtes Verhältnis, das man durch seine Handlungen verbessern oder verschlechtern kann. Ein gutes Verhältnis ist nötig für ein Friedensabkommen, Handelsabkommen und letztlich Bündnis. Man kann von anderen Spielern Geld verlangen oder es ihnen schenken und Verbündete um Schiffe bitten. Die fremden Völker bieten nach der Verbrüderung zudem eine Spezialaktion, mit der man anderen Spielern Schaden zufügen kann.

Ist man mit einem Spieler verfeindet, greifen Kriegsschiffe und Wachtürme dessen Schiffe/Einheiten automatisch an und umgekehrt. Ist man mit einem Spieler verbündet, kann man die eigenen Schiffe bei seinen Werften reparieren lassen und Einheiten bei dessen Medicus regenerieren.

Mit Kriegsschiffen kann man andere Schiffe versenken und Gebäude und gegnerische Truppenverbände nahe der Küste zerstören. Mit Bodentruppen kann man Gebäude zerstören und zerstörte Markthäuser übernehmen, wobei ein Truppenverband verbraucht wird. Wachtürme greifen Schiffe und Bodentruppen an und schützen somit passiv vor Feinden. Durch eine Stadtmauer kann man Bodentruppen beim Vormarsch erheblich behindern. Bodentruppen lassen sich uneingeschränkt an jedem Strand absetzen, auch auf einer komplett besiedelten Insel, auf der man kein Kontor mehr errichten kann. Somit kann man fremde Inseln immer übernehmen.

Alle Schiffe und Einheiten sind einzeln steuerbar wie bei einem Echtzeit-Strategiespiel, können zu Achtergruppen zusammengefasst werden und einer Taste von 0 bis 9 zugewiesen werden, um sie schnell aufrufen zu können. Neben dem Bewegen und Angreifen kann man ihnen auch komplexere Befehle erteilen, wie Schiffe zu eskortieren oder zwischen Wegpunkten zu patrouillieren.

Durch Logenaktivität (siehe unten) kann man darüber hinaus seinen Mitspielern schaden oder sich einen Vorteil verschaffen, ohne einen offenen Krieg zu führen; man kann auch Gebäude von verbündeten Mitspielern zerstören, ohne ihnen den Krieg zu erklären oder das Bündnis aufzukündigen.

Anno 1701 fehlen diplomatische Mittel, um andere Spieler auf friedlichem Weg dazu zu bewegen, Siedlungen aufzugeben, beispielsweise durch ein Kaufangebot für Gebäude. Um einen Krieg zu vermeiden, muss man daher wichtige Inseln so schnell wie möglich besiedeln und den Bau von Kontoren durch Markthäuser an allen Stränden der Insel blockieren. Auch Charaktere, die als ängstlich dargestellt werden, bauen Kontore auf bereits besiedelte Inseln.

Logenaktivität[Bearbeiten]

Neu in Anno 1701 ist unter anderem die „Logenaktivität“, mit der man reale oder virtuelle Mitspieler ausspionieren und schädigen kann. Allerdings funktionieren Logenaktivitäten nicht immer. Es stehen z. B. folgende Logenaktivitäten zur Verfügung:

  • Spion: Er kann dem Spieler Daten über Vermögen, Forschung oder Unabhängigkeit eines Gegners verraten.
  • Saboteur: Er zerstört die Marktkarren von fremden Markthäusern. Sie fallen dann auf dem Weg zur Produktion auseinander und der Marktkarrenzieher muss diese erst wieder zusammenbauen.
  • Revoluzzer: Dieser kann im gegnerischen Dorfzentrum einen Aufstand anzetteln, was dazu führt, dass die Bewohner brandschatzend durch die Stadt ziehen.
  • Taschendieb: Dieser bestiehlt die Einwohner der gegnerischen Stadt.
  • Bombenleger: Sprengt beliebige gegnerische Gebäude, mit Ausnahme eines Dorfzentrums.
  • Giftmischer: Vergiftet den gegnerischen Brunnen und löst dadurch die Pest aus.
  • Einschmeichler: Kann das Ansehen bei einem Mitspieler steigern.
  • Verräter: Überredet Truppen des Gegners, zum Spieler, der ihn eingesetzt hat, überzulaufen.

Außerdem gibt es noch eine passive Logenaktivität, die ständig wirkt:

  • Doppelspionage: Bringt einen gegnerischen Spion dazu, Informationen über seinen Auftraggeber preiszugeben.

Alle Logenaktivitäten, bis auf den Spion, müssen vor dem Einsatz erforscht und damit freigeschaltet werden. Weitere Spezialaktionen sind die eiserne Ration, Sprengmeister, Kreuzzug und die verschiedenen Fähigkeiten der Einheimischen.

Trivia[Bearbeiten]

Wenn man das Spiel am 24. Dezember spielt, wünscht der Sprecher dem Spieler Frohe Weihnachten und auf dem Dorfzentrum steht bis zum 1. Januar ein bunt geschmückter Weihnachtsbaum.

Der Fluch des Drachen[Bearbeiten]

Logo der Erweiterung Der Fluch des Drachen

Seit 25. Oktober 2007 ist das Add-on Der Fluch des Drachen für Anno 1701 erhältlich, in dem eine Kampagne mit elf zusammenhängenden Missionen enthalten ist, vier neue Computergegner, die auch in der Kampagne auftauchen, die neuen Zierobjekte Rosenhecke, Voliere und Vogelbad, die Katastrophe Meteoriteneinschlag (fälschlich „Meteor“ genannt), neue Aufträge des freien Händlers sowie ein Welteditor, mit dem eigene Karten erstellt werden können.[3]

Der Welteditor ermöglicht allerdings nur die Zusammenstellung neuer Inselwelten aus einem Satz vorgefertigter, unveränderlicher Inseln, die man auf unterschiedlich großen Karten platzieren, in 90°-Schritten drehen und dessen Rohstoffmengen man festlegen kann. Die vorgegebenen Lehmgruben lassen sich nicht zugunsten von Bauland entfernen und den auf jeder Insel vorgegebenen Minen kann man Eisenerz, Marmor, Gold oder Edelsteine zuweisen, aber man kann keine eigenen Rohstoffvorkommen platzieren.

Ebenso wenig kann man Gebäude oder andere Objekte auf den Inseln verteilen. Die Spieler beginnen mit einem Schiff oder Kontor auf der Stufe Pioniere wie bei einem normalen Endlosspiel, wobei die dort üblichen Spieleinstellungen wie beispielsweise die Siegbedingungen und Computergegner im Karteneditor bestimmt werden und vor dem Spielen der Karte nicht mehr geändert werden können. Auch Gebäude- und Einheiteneigenschaften, wie z. B. die Produktionsgeschwindigkeit, lassen sich nicht ändern. Es gibt keine Möglichkeit, auslöserbasierte Ereignisse zu gestalten, weswegen man mit dem Welteditor keine eigenen Szenarien oder Kampagnen erstellen kann.

Die Kampagne ist die Geschichte von Finn Halqvist und dem Spieler. In elf Missionen muss man gegen das Böse und Diego DelTorro antreten, die Gunst der Asiaten erlangen und die Macht des Auge des Drachen bannen.

Adaptionen[Bearbeiten]

Im Frühjahr 2007 erschien Anno 1701 - Das Kartenspiel für zwei Spieler und im Herbst 2007 erschien Anno 1701 - Das Brettspiel, die ebenso wie das Brettspiel Anno 1503 von Klaus Teuber stammen und auf dem Prinzip des Siedler-von-Catan-Kartenspiels bzw. Siedler-von-Catan-Brettspiels aufbauen.[4][5]

Roman[Bearbeiten]

Im August 2007 wurde auf der Games Convention in Leipzig der Roman Anno 1701 - Kampf um Roderrenge[6] vom Panini Verlag vorgestellt. In ihm wird die Geschichte des jungen Mannes Jon erzählt. Die Autorin Claudia Kern ging dabei sehr akribisch auf die Atmosphäre des Spieles ein. Der Roman erschien am 13. September 2007.

Unternehmensübernahme[Bearbeiten]

Am 11. April 2007 wurde bekannt gegeben, dass Ubisoft den deutschen Publisher Sunflowers und damit auch die Rechte an der Anno-Reihe und die 30-Prozent-Beteiligung am Entwickler Related Designs übernehmen wird. Die Akquisition sollte im ersten Quartal des Finanzjahres 2007/08 abgeschlossen werden.[7]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.rebell.at/ Anno 1701 „MANNOMANN, das neue Anno, Mann!!“
  2. Anno 1701 DS (Test)
  3. Anno 1701 Add-on
  4. http://www.catan.com/CMS/index.php?option=com_content&task=view&id=385&Itemid=38
  5. http://www.catan.com/CMS/content/view/433/162
  6. http://www.paninicomics.de/anno-1701-s10512.html
  7. Ankündigung von Ubisoft vom 11. April 2007