Anonyme Geburt

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Die anonyme Geburt ist ein Angebot für Frauen in Notsituationen, ihre Kinder anonym, aber unter ärztlicher Betreuung zur Welt zu bringen. Nach der Geburt verlässt die Mutter das Krankenhaus wieder und lässt ihr Baby zurück. Das Kind wird nach einer Frist von acht Wochen zur Adoption frei gegeben beziehungsweise an Pflegeeltern oder in die Adoptivpflege übergeben. Das Kind wird zum Findelkind. Die Möglichkeit, dass Ärzte oder Berater zumindest einige wichtige Informationen für das Kind und seine spätere Entwicklung sichern können (zum Beispiel mögliche erbliche Vorbelastungen oder Anfälligkeiten in den Familien der leiblichen Eltern oder Informationen zu Schwangerschaftsverlauf und Geburt, die für das spätere Leben und eine möglichst optimale Förderung des Kindes wichtig sein können), ist aber eher als bei dem Ablegen von Kindern in der Babyklappe gegeben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Für und Wider der anonymen Geburten in Deutschland

Siehe: Babyklappe

[Bearbeiten] Anlaufstellen für anonyme Geburten in Deutschland

Etliche Kliniken bieten die Möglichkeit der anonymen Geburt an, manche möchten dieses Angebot jedoch nicht öffentlich machen. Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen wissen in jeder Region, welche Kliniken die anonyme Geburt anbieten. Beratungen hier können anonym in Anspruch genommen werden. Krankenhäuser, die Babyklappen betreiben, bieten in der Regel auch anonyme Geburten an.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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