Ansbach
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | |
| Höhe: | 405 m ü. NN | |
| Fläche: | 99,92 km² | |
| Einwohner: | 40.624 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 407 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91522 | |
| Vorwahl: | 0981 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 61 000 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Johann-Sebastian-Bach-Platz 1 91522 Ansbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeisterin: | Carda Seidel (parteilos) | |
Ansbach, bis ins 18. Jahrhundert als Onolzbach bezeichnet, ist eine kreisfreie Stadt, Sitz der Regierung von Mittelfranken sowie des Landratsamtes Ansbach.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Stadt liegt etwa 40 km südwestlich von Nürnberg an der Fränkischen Rezat, im Einzugsgebiet des Mains. Sie ist flächenmäßig die fünftgrößte Stadt des Freistaates Bayern. Das Stadtgebiet grenzt an die umliegenden Gemeinden (im Norden beginnend, Umlauf im Uhrzeigersinn) Weihenzell, Petersaurach, Sachsen bei Ansbach, Lichtenau, Weidenbach, Burgoberbach, Herrieden, Leutershausen und Lehrberg.
[Bearbeiten] Ausdehnung des Stadtgebietes
Zur Stadt Ansbach gehören die Orte:
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sowie weitere, kleinere Orte (Weiler und Einöden). Einige der oben genannten Orte sind baulich mit Ansbach zusammengewachsen.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahre 748 wurde zwischen dem Onoldsbach (daher der spätere Name Ansbach) und der Rezat ein Benediktinerkloster gegründet. In den folgenden Jahrhunderten wuchsen das Kloster und die danebenliegende Siedlung zu einer Stadt zusammen. Ansbach wurde 1221 das erste Mal als Stadt erwähnt.
Die Stadt wurde 1331 den Hohenzollern unterstellt. 30 Jahre darauf war Ansbach die Hauptstadt der verschiedenen zollerschen Herrschaftsbereiche.
Als die Hohenzollern zu Kurfürsten von Brandenburg aufstiegen, wurde Ansbach nicht mit Brandenburg vereinigt und blieb als Brandenburg-Ansbach unabhängig. 1791 verzichtete der letzte Markgraf Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach gegen eine jährliche Leibrente auf sein Herrschaftsgebiet und trat seine beiden Fürstentümer Ansbach und Bayreuth an Preußen ab, um sich fortan mit seiner jungen Geliebten ein schönes Leben in England zu machen. Später fielen beide Landesteile an das Königreich Bayern, 1806 zunächst das Ansbacher Gebiet im Austausch für das wittelsbachische Herzogtum Berg, 1810 auch das zwischenzeitlich französisch verwaltete Bayreuther Teilfürstentum.
Im Jahre 1796 wählte Maximilian Joseph, Herzog von Zweibrücken und bayerischer Kurprätendent Ansbach zu seiner Exilresidenz, nachdem Zweibrücken von Frankreich besetzt worden war. Preußen hatte sich 1795 im Frieden von Basel vom Reichskrieg gegen das revolutionäre Frankreich zurückgezogen und seine Neutralität erklärt. Damit war das preußische Ansbach ein sicherer Zufluchtsort. Maximilian von Montgelas entwickelte hier für seinen landlosen Fürsten Maximilian Joseph ein umfassendes Konzept einer künftigen radikalen politischen Neugestaltung Bayerns. Die Denkschrift wurde durch Eberhard Weis als „Ansbacher Mémoire“ ediert. Nach dem Erbfall von 1799 und dem Regierungsantritt des nunmehrigen bayerischen Kurfürsten Maximilian IV. Joseph und späteren (ab 1806) Königs Max I. Joseph wurde das Ansbacher Mémoire zur konzeptuellen Grundlage des modernen bayerischen Staates.
Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Ansbach auch Herzöge von Jägerndorf (siehe Patenstadt).
Ansbach ist Heimatstadt des Astronomen Simon Marius, der die Monde des Jupiter von den Türmen des dortigen Schlosses aus noch vor Galileo Galilei entdeckt haben soll.
Von 1769 bis zu seinem Tod im Jahr 1787 wirkte das Mitglied der Hofkapelle Bernhard Joachim Hagen als Violinist und Lautenist am Ansbacher Hof.
Von 1831 bis 1833 lebte Kaspar Hauser in Ansbach und wurde dort im Hofgarten ermordet.
Nach zunehmenden Problemen bei der Trinkwasserversorgung ging 1900 das städtische Wasserwerk im 25 km entfernten Gersbach, das bis heute gemeinsam dem 1966 errichteten zweiten Werk in Schlauersbach 98 % des Trinkwasser liefert, in Betrieb.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Ansbach zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtete in einer ehemaligen Lungenheilanstalt im heutigen Stadtteil Strüth ein DP-Lager ein zur Unterbringung so genannter Displaced Persons.
[Bearbeiten] Die Landesherren des Fürstentums Ansbach
[Bearbeiten] Die Fayence-Manufaktur Ansbach
Dank eines 1709 von Markgraf Wilhelm Friedrich erlassenen Privilegs wurde ab 1710 produziert. Zunächst (bis etwa 1725) übernahm Ansbach das blauweiße Dekor aus Rouen, später erweiterte man die Palette um Mangan, Grün und Gelb. Unter J. G. Ch. Popp gelang das Kopieren des chinesischen Dekors der Grünen Familie - dies machte Ansbach berühmt. Besonders kostbar sind die Stücke dieser Familie und kalt bemalte Stücke mit Kirschblüten und Vögeln in Reliefdekor. Die Manufaktur bestand mit einer kurzen Unterbrechung 1806/07 bis 1839.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
In die Stadt Ansbach wurden eingemeindet:
- 1. Oktober 1970: die Gemeinde Eyb
- 1. Juli 1972: die Gemeinden Winterschneidbach, Bernhardswinden, Brodswinden (mit Wallersdorf), Claffheim, Elpersdorf bei Ansbach, Hennenbach, Neuses bei Ansbach und Schalkhausen
[Bearbeiten] Politik
Bei der Oberbürgermeisterwahl am 2. März 2008 erreichte die parteilose Nürnbergerin Carda Seidel, die von einem Bündnis aus BAP (Bürgerinitiative Ansbacher Parteiloser e.V.), ödp und Freie Wähler Ansbach unterstützt wurde, 38,9% der Stimmen und lag damit noch vor dem Amtsinhaber Ralf Felber (SPD), der auf 32,8% kam. Wolfgang Bartusch (GRÜNE) erzielte 26,0% und Rüdiger Silberer (FDP) 2,2%. Bei der daraufhin folgenden Stichwahl am 16. März 2008 erreichte Carda Seidel 67,0% und Ralf Felber 33,0%.
[Bearbeiten] Stadtrat
| 2008-2014[1]: | CSU | SPD | BAP (Bürgerinitiative Ansbacher Parteiloser e.V.) | ödp | GRÜNE | FW | Offene Linke Liste | Gesamt |
| 13 | 9 | 7 | 3 | 5 | 2 | 1 | 40 |
[Bearbeiten] Oberbürgermeister
- 1945–1950 Ernst Körner, SPD
- 1950–1952 Friedrich Böhner
- 1952–1957 Karl Burkhardt
- 1957–1971 Dr. Ludwig Schönecker
- 1971–1990 Dr. Ernst-Günter Zumach, CSU
- 1990–2008 Ralf Felber, SPD
- seit 1. Mai 2008 Carda Seidel, parteilos
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Mit Bay City in den USA wurde schon 1960 eine Partnerschaft vereinbart.
- Seit dem 17. Juli 1968 besteht die Partnerschaft mit der Stadt Anglet in Frankreich.
- 2004 wurde eine neue Partnerschaft mit dem chinesischen Ort Jing Jiang geschlossen.
- 2006 kam eine weitere Partnerschaft mit der italienischen Stadt Fermo hinzu.
[Bearbeiten] Patenstadt
Ansbach ist seit dem 21. Juni 1954 Patenstadt für Krnov (Jägerndorf) [2] in Tschechien. Die Patenschaft entstand hauptsächlich aus der alten geschichtlichen Verbindung mit dem Herzogtum Jägerndorf und aus den Bemühungen des Freistaates Bayern, die Sudetendeutschen wirtschaftlich, kulturell und sozial einzugliedern. Der Gründer des Jägerndorfer Heimatarchivs in der Patenstadt Ansbach, Professor Ernst Kober, geboren am 4. September 1885, verstarb am 30. November 1963 in Ansbach und wurde am Stadtfriedhof beerdigt. Er war der Vater der Patenschaft. Zusammen mit dem Fachlehrer Konorza, welcher 1953 über den Bund der Vertriebenen (BdV) in den Ansbacher Stadtrat gewählt wurde, konnte unter dem damaligen Oberbürgermeister Burkhardt – dem späterem Bezirksratspräsidenten – der Weg zur Patenschaft vorbereitet werden.
In den Jägerndorfer Heimatstuben sind in sechs Räumen Exponate aus der Geschichte des Herzogtums Jägerndorf zu besichtigen. Sie befinden sich im Rückgebäude des alten Rathauses am Martin-Luther-Platz. Das „Jägerndorfer Heimatarchiv“ befindet sich im Kulturzentrum (Stadtarchiv) am Karlsplatz.
[Bearbeiten] Religion
Neben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dem Stadtdekanat Ansbach innerhalb des Erzbistums Bamberg sind in Ansbach folgende Freikirchen vertreten:
- die Siebenten-Tags-Adventisten
- die evangelisch-methodistische Kirche
- die Volksmission entschiedener Christen
- die Baptisten.
Ebenfalls haben die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage (Mormonen) eine Gemeinschaft in Ansbach konstituiert.
Mit dem Zuzug von Gastarbeitern aus den mehrheitlich muslimischen Ländern gibt es auch einige kleine muslimische Gemeinschaften. Seit 2005 gibt es einen kleinen buddhistischen Tempel, ebenso wie eine kleine hinduistische Gemeinde seit 2007.[3]
Neben den oben genannten Glaubensgemeinschaften bestehen noch weitere Freikirchen und Religionsgemeinschaften in Ansbach.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- Markgrafen-Museum (mit Kaspar-Hauser-Abteilung)
[Bearbeiten] Bauwerke
- Residenz der Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach
- Die Residenz entwickelte sich aus einer mittelalterlichen Anlage. Um 1400 entstand die große Gotische Halle mit ihrem Kreuzrippengewölbe. Hier ist heute die größte Sammlung von Fayencen und Porzellan aus der ehemaligen Ansbacher Manufaktur ausgestellt. Die letzten Umbauten erfolgten zwischen 1705 und 1730, die Innenausstattung stammt aus der Zeit zwischen 1734 und 1745 (Architekt Leopoldo Retti). Da der letzte Markgraf von Brandenburg-Ansbach 1791 die Residenz bei seiner Abdankung dem Königreich Preußen übergab war das Schloss ab diesem Zeitpunkt kein Herrschersitz mehr, die Räume wurden nicht mehr nach dem Zeitgeschmack modernisiert und sind deshalb weitgehend unverändert erhalten. Sehenswert: Deckenfresko von Carlo Carlone im Festsaal, Gemäldegalerie des Rokoko, Gemälde aus der ehemaligen markgräflichen Galerie und eine Sammlung Meißner Porzellan im Spiegelkabinett.
- Orangerie und Hofgarten
- Erste Erwähnung Anfang des 16. Jahrhunderts im Kräuterbuch von Leonhart Fuchs. Zwischen 1723 und 1750 als Barockgarten gestaltet. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, im Stil des 17. und 18. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Kräutergarten mit vielen Heilpflanzen sowie Citrushaus zur Überwinterung der Kübelpflanzen.
- Ludwigskirche, klassizistisch, 1834–40 von Leonhard Schmidtner
- Die St.-Gumbertus-Kirche samt markgräflichen Gebäuden sowie die St.-Johannis-Kirche, beide aus dem 15. Jahrhundert
- Gymnasium Carolinum
- Herrieder Torturm
- Bauten von Leopoldo Retti
- Synagoge
- Denkmal für August Graf von Platen von Johann von Halbig
- Kaspar-Hauser-Denkmal
- Denkmal für Johann Peter Uz im Hofgarten
- Fernmeldeturm (Typenturm FMT 16, Höhe: 137,5 Meter, für die Öffentlichkeit nicht zugänglich)
- Bismarckturm auf der Kaiserhöhe
- ehemaliges Warnamt IX mit Bunkeranlage bei Ansbach-Claffheim, nicht für die Öffentlichkeit zugänglich
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
- Kreuzeiche bei Hürbel
[Bearbeiten] Sport
Deutschlandweit bekannt wurde Ansbach in den 60er Jahren, als der TSV 1860 Ansbach zwischen 1960 und 1962 zweimal die deutsche Feldhandball-Meisterschaft gewann. Des Weiteren wurden die Ansbacher Grizzlies 1981, 1982 und 1985 Deutscher Meister im American Football. Die Basketballabteilung spielt als hapa Ansbach in der Pro B-Liga. Ansbach war zudem mehrmals Etappenort bedeutender deutscher Radrennen. In den Jahren 2000 und 2003 endete jeweils eine Etappe der Deutschland-Tour in Ansbach, 2001 war die Internationale Bayernrundfahrt für Radprofis zu Gast in der Residenzstadt.
Weitere bedeutende Vereine:
- SpVgg Ansbach (Fußballverein)
- Ansbach Grizzlies (American Football)
- hapa Ansbach (Basketball)
- Radsportgemeinschaft (RSG) Ansbach (Radsport, Volksradfahren, Triathlon)
- HG Ansbach (Handball)
- TSV 1860 Ansbach (Leichtathletik, Tennis...)
- TSV Fichte Ansbach (Fußball, Tennis...)
- ESV Ansbach-Eyb (Fußball, Tennis...)
- SV Schalkhausen
- TSV Brodswinden
- TSV Elpersdorf
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Bachwoche Ansbach
- Ansbacher Altstadtfest (um Himmelfahrt oder Fronleichnam)
- Rokokofestspiele
- Kaspar-Hauser-Festspiele
- Internationale Gitarrenkonzerte Ansbach (Mai-Oktober)
- Ansbacher Weihnachtsmarkt (immer ab dem Freitag vor dem 1. Advent bis 23. Dezember)
- LesArt (Vorlesungen bekannter Autoren, an verschieden Orten in Ansbach und 3 weiteren Städten)
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Ansbach hat durch den Sitz der Bezirksregierung, überregionaler Behörden und Gerichte (wie dem Verwaltungsgericht und einem Senat des bayerischen Verwaltungsgerichtshofes) einen hohen Anteil der Beschäftigten im öffentlichen Sektor.
[Bearbeiten] Verkehr
- Autobahn
- Bundesstraßen
- Bahnstrecken
- Flughafen
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
Die Stadt ist weiterhin bekannt für ihre kunststoffverarbeitenden Unternehmen (Oechsler AG, u. a.) und die Automobilzulieferindustrie. Die Firma Robert Bosch GmbH stellt mit seinen ca. 2500 Mitarbeitern einen der wichtigsten Arbeitgebern im Raum Ansbach dar. Mit der PIGROL Farben GmbH, die ihrerseits im Jahr 2002 die KULBA BAUCHEMIE übernommen hat, ist in Ansbach ein namhafter Holz- und Bautenschutzhersteller beheimatet. In Ansbach-Eyb hat die HYDROMETER GmbH, ein weltweit bekannter Hersteller von Wasser- und Wärmezählern ihren Hauptsitz. Der örtliche Einzelhandel wird mehrheitlich durch die Interessenvertretung der Ansbacher Innenstadt „PRO City“ vertreten. Nordwestlich von der Altstadt befindet sich das 1997 errichtete Einkaufszentrum Brücken-Center.
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
- Regierung von Mittelfranken
- Bezirk Mittelfranken
- Klinikum Ansbach
- Evang.-Luth. Landeskirchenstelle
- Amtsgericht Ansbach
- Landgericht Ansbach
- Bayerisches Verwaltungsgericht
- Finanzamt Ansbach mit Außenstellen in Rothenburg und Dinkelsbühl
- Amt für Landwirtschaft und Forsten Ansbach mit Außenstellen in Dinkelsbühl, Rothenburg, und Heilsbronn (Bereich Forsten)
- Landesfinanzschule Bayern
- Justizvollzugsanstalt
- Kulturzentrum am Karlsplatz (Karlshalle, Stadtarchiv, Angletsaal)
- Feuerwehr der Stadt Ansbach
[Bearbeiten] Bildung
- Landesfinanzschule Bayern
- Fachhochschule Ansbach
- Theresien-Gymnasium
- Platen-Gymnasium
- Gymnasium Carolinum
- Staatliche Realschule Ansbach (Johann-Steingruber-Schule)
- Maschinenbauschule Ansbach
- Staatliche Fach- und Berufsoberschule
- Städtische Wirtschaftsschule
- Staatliche Berufsschule I mit Berufsfachschule für Technische Assistenten für Informatik
- Staatliches Berufliches Schulzentrum, bestehend aus Berufsschule II und Berufsfachschulen für Hauswirtschaft, Kinderpflege und Sozialpflege
- Evangelische Schule Ansbach
- Bündnis Ansbacher Schülerinnen und Schüler (BASS e.V.)
- Friedrich-Güll-Schule Ansbach
- Waldschule Ansbach Grund- und Hauptschule: Kooperation mit der bundesweiten Initiative Wissensfabrik
[Bearbeiten] Medien
- Fränkische Landeszeitung
- Radio 8
- Radio Galaxy
- Woche im Blick
- Wochenzeitung
- „Ansbacher-Fenster“
- Bayerischer Rundfunk
- Jonglierkiste Ansbach – Das Magazin für Junge Kunst in Franken
[Bearbeiten] Sender Ansbach
Ansbach ist der Standort dreier Senderanlagen, der Ludwigshöhe, dem Senderstandort Katterbach der amerikanischen Truppen und dem Senderstandort Galgenmühle.
| Frequenz (MHz) |
Programm | RDS PS | Regionalisierung | ERP (kW) |
Sendediagramm rund [ND]/gerichtet [D] |
Polarisation horizontal [H]/vertikal [V] |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vom Sender Ansbach/Ludwigshöhe abgestrahlte Radioprogramme | ||||||
| 89,4 | Radio 8 | RADIO_8 | - | 0,5 kW | ND | H |
| 105,8 | Radio Galaxy | GALAXY | Ansbach | 0,1 kW | D | V |
| Vom Sender Ansbach/Katterbach abgestrahltes Radioprogramm | ||||||
| 107,3 | AFN − The Eagle | - | Bavaria | 0,25 kW | D | H |
| Vom Sender Ansbach/Galgenmühle abgestrahlte Radioprogramme | ||||||
| 92,7 | Deutschlandfunk | DLF | - | 0,2 kW | D | H |
| 102,7 | Deutschlandradio Kultur | DKULTUR | - | 0,2 kW | D | H |
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Ehrenbürger
- Hans Maurer (Staatsminister a. D.)
- Georg Oberhäuser, bedeutender Optiker des 19. Jahrhunderts
- Konrad Porzner (Präsident des Bundesnachrichtendienstes a. D.)
- Gretl Schneider
- Carl-Dieter Spranger (Bundesminister a. D.)
- Dr. Ernst-Günther Zumach (Altoberbürgermeister)
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Caroline von Ansbach, Gemahlin des englischen Königs Georg II.
- Renate Ackermann, Politikerin
- Wilhelm Adam, Generaloberst
- Albrecht I. von Brandenburg-Ansbach, erster Herzog von Preußen
- Karl Sigmund Franz von Altenstein, preußischer Staatsmann
- Ernst von Bandel, Maler und Bildhauer
- Ludwig Ernst von Benkendorf, sächsischer Reitergeneral
- Marcus Elieser Bloch, Ichthyologe
- Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach, Markgraf von Brandenburg-Kulmbach
- Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach, Markgraf von Brandenburg-Ansbach und Brandenburg-Bayreuth
- Walter Brandmüller, Theologe und Kirchengeschichtler, Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft
- Krafft von Crailsheim, bayerischer Politiker
- Johann Friedrich Freiherr von Cronegk, Dichter
- Emil Engelhardt, Philosoph und Schriftsteller
- Theodor Escherich, Kinderarzt und Bakteriologe
- Hermann Fegelein, General der Waffen-SS
- Waldemar Fegelein, Offizier der Waffen-SS
- Georg Friedrich (Brandenburg-Ansbach), Markgraf von Brandenburg-Ansbach und Brandenburg-Bayreuth, sowie Kurator und Herzog im Herzogtum Preußen
- Friedrich Güll, Dichter
- Georg D. Heidingsfelder, Heimatdichter, Grammatik des Ansbachischen, kathol. Widerstand gegen Hitler
- Robert Limpert, 1945 kurz vor Einmarsch der amerikanischen Truppen hingerichteter katholischer Widerstandskämpfer
- Gustav Ritter von Meyer, Justizrat und Ehrenbürger von Bayreuth
- Herbert Hechtel, Komponist
- Ferdinand Herbst, evangelischer Theologe
- Fritz Hommel, Orientalist
- Olga Knoblach-Wolff, Malerin, Grafikerin und Dichterin
- Peter Moosleitner, Gründungsherausgeber des populärwissenschaftlichen P.M. Magazins
- Karl Ferdinand Friedrich von Nagler, Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes
- Georg Christian Oeder, Botaniker
- August Graf von Platen, Dichter, siehe auch August-Graf-von-Platen-Preis
- Sebastian Preiß, Handballspieler
- Ernst Ludwig Rochholz, Germanist und Sagenforscher
- Hans Michael Schletterer, Musiker
- Friedrich Julius Heinrich von Soden, Schriftsteller
- Georg Ernst Stahl, Chemiker
- Abdias Trew, Astronom
- Johann Peter Uz, Dichter
- Georg Volkert, Fußballspieler
- Georg Simon Winter von Adlersflügel, Reitmeister, Hippiatriker und Buchautor
- Christian Wurm, Polizeikommissär der Stadt Nürnberg 1806 bis 1818
[Bearbeiten] Weitere Persönlichkeiten
- Albrecht von Eyb (1420–1475, geboren auf Schloss Sommersdorf) Humanist und Schriftsteller
- Jakob Meiland (1542-1577), Komponist
- Bernhard Joachim Hagen († 9. Dezember 1787 in Ansbach) Lautenist und Komponist
- Ludwig Andreas Feuerbach, Philosoph
- Paul Johann Anselm von Feuerbach, Jurist, Vater von Ludwig Feuerbach und Vormund von Kaspar Hauser
- Kaspar Hauser, Berühmtes Findelkind
- Hans Maurer, Politiker (CSU), Staatsminister a. D.
- Konrad Porzner, Politiker (SPD), Präsident des BND a.D.
- Carl-Dieter Spranger, Politiker (CSU), Bundesminister a. D.
- Andreas Althamer, Reformator
- Johann Rurer, Reformator
- Johann Konrad Vogel (1796–1883), machte die Linzer Torte durch Massenproduktion und weltweiten Versand populär.
- Jörg Jaksche, Profi-Radrennfahrer
- Cornelia Dumler, Volleyball-Nationalspielerin
[Bearbeiten] Quellen
Bruckmann's Fayence-Lexikon. Majolika, Fayence, Steingut. Hrsg.: Eleonore Pichelkastner, Eckhart Hölzl. München 1981.
- ↑ Endergebnis Stadtratswahl am 02.03.2008
- ↑ Patenschaft Ansbach-Jägerndorf
- ↑ Bericht der Bezirksregierung Mittelfranken über die Religionszugehörigkeit, Nürnberg 2007
[Bearbeiten] Literatur
- Fitz, Diana: Ansbach unterm Hakenkreuz; Ansbach 1994.
- Dallhammer, Hermann: Ansbacher Chronik; Kleine Residenz, Große weite Welt; erschienen 1979
- Heidingsferlder, Georg: Der unbekannte Platen, Eine Auswahl aus seinen Gedichten; erschienen 1966
[Bearbeiten] Weblinks
- Ansbach: Wappengeschichte vom HdBG
- Wissenschaftliche Edition des Ansbacher Mémoire durch Eberhard Weis
- Das Ansbacher Mémoire in deutscher Übersetzung
- Ansbach. Artikel in: Meyers Konversations-Lexikon, 4. Aufl. 1888–1890, Bd. 1, S. 614 f.
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