Ansfelden

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Ansfelden
Wappen von Ansfelden
Ansfelden (Österreich)
Ansfelden
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Linz-Land
Kfz-Kennzeichen: LL
Fläche: 31,33 km²
Koordinaten: 48° 12′ N, 14° 17′ O48.20833333333314.288888888889289Koordinaten: 48° 12′ 30″ N, 14° 17′ 20″ O
Höhe: 289 m ü. A.
Einwohner: 15.716 (1. Jän. 2013)
Bevölkerungsdichte: 502 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 4052, 4053
Vorwahl: 07229, 07227 und 0732
Gemeindekennziffer: 4 10 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 41
4052, 4053 Ansfelden
Website: www.ansfelden.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Baumberger (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(37 Mitglieder)
17 SPÖ, 9 FPÖ, 9 ÖVP, 2 GRÜNE
Lage der Stadtgemeinde Ansfelden im Bezirk Linz-Land
Ansfelden Asten Eggendorf im Traunkreis Enns Hargelsberg Hofkirchen im Traunkreis Hörsching Kematen an der Krems Kirchberg-Thening Kronstorf Leonding Neuhofen an der Krems Niederneukirchen Oftering Pasching Piberbach Pucking St. Florian (Linz-Land) St. Marien Traun (Stadt) Wilhering Allhaming Linz OberösterreichLage der Gemeinde Ansfelden im Bezirk Linz-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Blick auf den Ortsteil Ansfelden, April 2009
Blick über Ansfelden beim Einbruch der Nacht

Ansfelden ist eine Stadt mit 15.716 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013) im oberösterreichischen Zentralraum.

Ansfelden ist vor allem durch die Nähe zur weiter nördlich gelegenen Landeshauptstadt Linz geprägt. Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Traun.

Geografie[Bearbeiten]

Ansfelden liegt auf einer Seehöhe von 289 m ü. A. im Zentralraum von Oberösterreich. Das Stadtgebiet grenzt im Norden an die Landeshauptstadt Linz und an die Stadt Traun, im Osten an Sankt Florian, im Süden an St. Marien, im Südwesten an Neuhofen an der Krems und im Westen an Pucking.

Die höchste Erhebung mit 373 m ü. A. ist der Zirnberg[1] (nicht zu verwechseln mit dem Ziehberg) in der Katastralgemeinde Nettingsdorf.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 14 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Ansfelden (1790)
  • Audorf (999)
  • Berg (134)
  • Fleckendorf (149)
  • Freindorf (2308)
  • Fürhappen (243)
  • Grabwinkel (57)
  • Haid (7218)
  • Kremsdorf (1360)
  • Moos (172)
  • Nettingsdorf (336)
  • Rapperswinkel (794)
  • Vordermayrberg (53)
  • Weißenberg (59)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Ansfelden, Fleckendorf, Kremsdorf, Nettingsdorf und Rapperswinkel.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Traun Linz
Pucking Nachbargemeinden St. Florian
Neuhofen an der Krems St. Marien

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals gesichert urkundlich erwähnt wurde Ansfelden um 788/91 in einem Güterverzeichnis der Kirche zu Salzburg als "Albinsvelt". Die Ortsbezeichnung Ansfelden leitet sich von Albinsvelt und Alpunesfeld (Albuni) her (Erwähnung in der "Kremsmünsterer Stiftungsurkunde" von 777 im Zuge einer Schenkung von Tassilo III an das Stift Kremsmünster.[3])

Ursprünglich (ab 976) im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort in der Region „Ostarrichi” seit 1156 zum neuen Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehörte der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zur neuen Verwaltungseinheit, dem "Gau Oberdonau".

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Ansfelden zur US-amerikanischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich und zum wiederhergestellten Bundesland Oberösterreich.

Maßgeblich zum Anstieg der Bevölkerungszahl trug das von der amerikanischen Militärverwaltung auf dem Gelände eines ehemaligen Kriegsgefangenenlagers im Ortsteil Haid eingerichtete DP-Lager, die Wohnsiedlung 121 Haid für so genannte Displaced Persons bei[4]. Später wurden dort Heimatvertriebene, teilweise bis zu 10.000 Menschen, aus dem Osten untergebracht. Ab Mitte der 1950er Jahre wurde Haid zu einer modernen Satellitenstadt Ansfeldens mit großer Infrastruktur ausgebaut.

Ansfelden erhielt am 27. September 1986 das Gemeindewappen und wurde am 25. September 1988 zur Stadt erhoben. Anlässlich dieser Feier wurde von der österreichischen Postverwaltung einer Sonderbriefmarke aufgelegt.[5]

Bei der Jahrhundertflut von 2002 kam es in Kremsdorf zu einem Dammbruch im Bereich der Redersiedlung, wodurch diese teils 1,5 Meter überschwemmt wurde. Insgesamt wurden damals 20 % des Stadtgebiets überflutet. [6]

Wappen[Bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Durch eine silberne Wellenleiste vom Schildfuß zum Schildhaupt schräglinks geteilt; oben in Grün eine Reihe von sechs silbernen, jeweils unten etwas kürzeren Orgelpfeifen, unten in Rot ein silbernes Zahnrad. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Rot.

Politik[Bearbeiten]

  • Bürgermeister ist seit 21. Juni 2010 Manfred Baumberger von der SPÖ, der sich bei der Neuwahl des Bürgermeisters im Juni 2010 im ersten Wahlgang gegen seine Konkurrenten mit rund 57 Prozent der Stimmen durchgesetzt hatte.
  • Der Gemeinderat setzt sich aus 37 Mitgliedern zusammen, von denen seit der Gemeinderatswahl 17 auf die SPÖ, 9 auf die FPÖ, 9 auf die ÖVP und 2 auf die Grünen entfallen. Bei der Gemeinderatswahl 2009 musste die SPÖ dabei mit einem Minus von 16,6 Prozentpunkten große Verluste einstecken und verlor mit einem verbleibenden Stimmenanteil von 44,4 % sieben Mandate und erstmals seit 1949 die absolute Mehrheit. Am Stärksten konnte von den Verlusten die FPÖ profitieren, die mit einem Zuwachs von rund 14,7 Prozentpunkten einen Stimmenanteil von rund 24,8 % (+ 6 Mandate) gewinnen konnte. Auch die ÖVP legte dank einem Zugewinn von 4,8 Prozentpunkten auf rund 24 % zu und erzielte ebenso wie die FPÖ neun Mandate. Die Grünen verloren hingegen 2,9 Prozentpunkten (ein Mandat) und erzielten einen Stimmenanteil von 6,9 % womit sie nunmehr mit zwei Mandaten im Gemeinderat vertreten sind.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Aktuell leben in Ansfelden inklusive der Zweitwohnsitzer über 16.000 Menschen. Ein Viertel der in Ansfelden lebenden Bevölkerung wurde nicht in Österreich geboren und hat somit Migrationshintergrund. Unter anderem ist dieser Umstand auf das ehemalige Flüchtlingslager Haid zurückzuführen, woraus viele Menschen in Ansfelden eine neue Heimat gefunden haben.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ansfelden
Anton Bruckner Centrum in Ansfelden
Pfarrkirche Berg
  • Geburtshaus Anton Bruckner: Nicht nur den Liebhabern klassischer Musik ist Ansfelden durch das Geburtshaus des Komponisten Anton Bruckners bekannt. Er wurde am 4. September 1824 geboren und wuchs in Ansfelden auf.
  • Anton Bruckner Centrum (ABC): Im Jahre 1996 wurde in Erinnerung an den 100. Todestag von Anton Bruckner das 'Anton Bruckner Centrum (ABC)' im Ortszentrum von Ansfelden errichtet, das als Veranstaltungszentrum genutzt wird. Neben der direkten Abkürzung des Namens sollen die Buchstaben auch die Tätigkeit Bruckners als Lehrer symbolisieren.
  • Sinfonie-Wander-Weg: Zu Ehren des Komponisten wurde auch der Sinfonie-Wander-Weg angelegt, der vom Geburtshaus des Musikers im Zentrum der Stadt durch Wiesen und Wälder in die Nachbargemeinde Sankt Florian bei Linz - einer seiner Wirkungsstätten als Organist und seiner Grabesstätte - führt.
  • Rathausfestsaal, Galerien: im Stadtteil Haid; Neben der alljährlichen Hobby- und Osterausstellung wird er von ortsansässigen Vereinen und dem städtischen Kulturreferat (größere Veranstaltungen) genutzt.
  • Kirchen: Im Stadtgebiet von Ansfelden gibt es insgesamt vier Kirchen. In Ansfelden, Berg und Haid (Autobahnkirche) gibt es jeweils eine katholische Kirche. Die einzige evangelische Kirche in der Stadtgemeinde Ansfelden steht in Haid.

Landesgartenschau 2011[Bearbeiten]

2011 wurde in Ansfelden, unter dem Titel „Sinfonie in Grün“, die Oberösterreichische Landesgartenschau abgehalten. Die Fachschule Ritzlhof stellte einen Teil des 20 ha großen Geländes zur Verfügung und war ein wichtiger Partner in der Planung und Umsetzung. Bei dieser Gelegenheit entstand entlang der Krems ein Naherholungsgebiet, das auch nach der Landesgartenschau für die Bevölkerung in der Stadt und der Region bestehen bleibt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Personen mit Beziehung zur Stadt:

Ehrenbürger:

  • Walter Wimmer, Bürgermeister von 1958 bis 1985 (2003)
  • Gottfried Aschenwald, Bürgermeister von 1985 bis 1995 (2005)
  • Albert Schreiberhuber (2005)

Kulturehrennadel: Die Kulturehrennadel wird seit 1996 an verschiedene im Bereich der Kultur engagierte Gemeindebürger vergeben.

  • Josef Fuchshuber (1997)
  • Josef Friedhuber (2001)
  • Konsulent Oskar Feldtänzer (2001)
  • Harald Limberger (2005)
  • Michael Hochgatterer (2006)
  • Otto Griesmeier (2006)
  • Josef Paulmair (2006)
  • Hermann Holzner (2008)

Anerkennungszeichen für besondere Verdienste im Ehrenamt

Im Dezember 2011 wurde erstmals das Anerkennungszeichen für besondere Verdienste im Ehrenamt an 24 Personen verliehen. Die Stadt drückt damit ihre Wertschätzung und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement aus. Bei der Gala wurde das Anerkennungszeichen an Othmar Gruber, Paul Müller, Walter Becker, Christine Platzl, Georg Tiefgraber, Daniel Stotz, Rupert Schwaiger, Waltraud Schinko, Margaretha Cepek, Anna und Georg Safnauer, Werner Brandl, Johann Niederhuemer, Erwin Schönecker, Leopoldine Grünbart, Anna Auer, Karl Greul, Peter Mayer, Eduard Gruber, Elisabeth Fuchshuber, Siegfried Niederhuber, Grete Pichler, Helmut Rabitsch und Brigitte Schauflinger verliehen.

Verkehr[Bearbeiten]

Ansfelden an der Autobahn
Stadtteil Haid (Kirchenstraße) im Winter
Bahnhof Nettingsdorf
Haltestelle Ansfelden
Nettingsdorfer Papierfabrik von Süden her. Im Vordergrund die Hackschnitzelberge

Ansfelden ist sowohl über den Straßenweg als auch mit der Bahn und per Luft gut erreichbar. Proteste von Bürgervereinigungen Anfang dieses Jahrhunderts zeigten die Problematik auf, dass das Verkehrsaufkommen in manchen Stadtteilen die Kapazität der Straßen übersteigt.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Im Stadtgebiet von Ansfelden befinden sich zwei wichtige überregionale Verkehrsknotenpunkte:

  • Der Autobahnknoten Linz im Stadtteil Freindorf, wo die A 7 Mühlkreisautobahn von der A 1 Westautobahn in Richtung Norden abzweigt.
  • Der Autobahnknoten Haid im Stadtteil Berg (ein Teil des Knotens befindet sich auch im Gemeindegebiet von Pucking), wo die A 25 Welser Autobahn von der Westautobahn A1 in Richtung Nordwest abzweigt.

Die A1 zwischen den beiden Autobahnknoten gehört zu den meist befahrenen Autobahnabschnitten Österreichs. Mit 33,94 Millionen Kfz jährlich (92.986 Kfz pro Tag)[7] liegt sie beim Kfz-Verkehr auf Platz 5, beim Lkw-Verkehr liegt die A1 in Haid mit 6,14 Millionen Lkw jährlich (16.820 Lkw pro Tag)[8] sogar auf Platz 1.

Innerstädtische Verkehrsrouten[Bearbeiten]

  • Traunufer Landesstraße L563 (Ost-West) von der Stadtgrenze zu Linz durch die Stadtteile Freindorf, Audorf, Rapperswinkel, Haid bis zur Stadtgrenze nach Pucking. Sie verläuft nördlich versetzt parallel zur Westautobahn.
  • B 139 Kremstal Straße (Nord-Süd) von der Stadtgrenze zu Traun durch die Stadtteile Haid, Kremsdorf und Ritzelhof zur Stadtgrenze nach Neuhofen an der Krems.
  • Ansfeldner Landesstraße L1394 (Nord-Süd) vom Kreisverkehr im Stadtteil Ansfelden in Richtung Süden durch die Stadtteile Ansfelden und Fleckendorf und das Florianerholz zur Stadtgrenze nach St. Florian bei Linz.
  • Ritzlhof Landesstraße L1392 (Ost-West) von der Kreuzung mit der Traunufer Landesstraße im Stadtteil Audorf durch den Stadtteil Kremsdorf zur Kreuzung mit der Kremstal Bundesstraße beim Haid Center.
  • Wambacher Straße (Gemeindestraße, West-Ost) durch die Stadtteile Nettingsdorf, Moos, Grabwinkel, Fleckendorf, Vordermayrberg zur Stadtgrenze nach Linz. Sie verläuft im Wambachtal südlich versetzt parallel zur Westautobahn.

Radwege[Bearbeiten]

In Nord-Süd-Richtung verläuft parallel zur Pyhrnbahnstrecke der überregionale oberösterreichische Radweg R10 (Kremstalradweg), der von Traun bis Klaus führt. Im Stadtteil Kremsdorf, beim Bahnhof Nettingsdorf zweigt der überregionale oberösterreichische Radweg R14 (Anton-Bruckner-Radweg), der innerstädtisch über die Wambachstraße weiter nach St. Florian führt und beim Kraftwerk Abwinden-Asten endet.

Innerhalb des Stadtgebietes sind besonders die nördlich der Autobahn A1 gelegenen Stadtteile untereinander über beinahe durchgängige Radwege erreichbar. Zwischen den Stadtteilen Ansfelden und Kremsdorf besteht entlang der Ritzlhofstraße ein Radweg.

Die Nachbarstadt Traun ist vom Stadtteil Haid aus auf kurzem Wege über einen Stahlsteg parallel zur Pyhrnbahn erreichbar. Über denselben Weg ist auch die Landeshauptstadt Linz in rund 40 bis 60 Minuten zu erreichen. Vom Stadtteil Freindorf führt ein Radweg parallel zur Traunufer-/Kremsmünsterer Straße nach Ebelsberg.

Eine witterungsgeschützter Bike&Ride Anlage befindet sich bei der Bahnhaltestelle Ansfelden.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

In Kremsdorf befindet sich der Bahnhof Nettingsdorf. Die durch ihn verlaufende Pyhrnbahn ist ab hier in Richtung Süden (Selzthal) nur mehr eingleisig ausgebaut. Zwischen 1988 und 1995 wurden zwischen Linz Hbf und Nettingsdorf Schnellbahnzüge geführt, deren südlicher Endbahnhof mit jeder Fahrplanperiode ausgeweitet wurde: Zuerst nach Rohr im Kremstal, später nach Kirchdorf an der Krems. Der Bahnhof Nettingsdorf ist auch ein Verschubbahnhof für die in unmittelbarer Nähe liegende und durch einen Gleisanschluss verbundene Papierfabrik Nettingsdorf.

Im Rapperswinkel befindet sich die Haltestelle Ansfelden, die als Inselbahnsteig ausgeführt ist. Diese Station wird nur von Regionalzügen der ÖBB bedient.

Nahverkehr[Bearbeiten]

Ansfelden und alle Stadtteile sind durch die Busse der Wilhelm Welser Verkehrsbetriebe Traun verbunden. Sie verkehren meist im Stunden-Takt. Es fährt auch ein Shuttle-Bus zwischen Linz Hbf und IKEA Haid, über den Haider Hauptplatz.

Zukünftige Straßenbahn: Es liegen Pläne vor die Linie 3 der Linzer Straßenbahn von Traun über Haid bis nach Nettingsdorf zu erweitern. Das Bauvorhaben ist allerdings unklar.

Flughafen[Bearbeiten]

Die unmittelbare Nähe zum Flughafen Linz bietet auch Erreichbarkeit aus der Luft.

Wirtschaft[Bearbeiten]

  • Die smurfit kappa Nettingsdorfer (früher Papierfabrik Nettingsdorf) ist wohl der bekannteste und auch für Teile der Bevölkerung identitätsstiftende Industriebetrieb aus Ansfelden mit Sitz im Stadtteil Nettingsdorf.
  • Das Haid Center (früher Shopping Center Haid) sowie die Ansiedlung von Handelsbetrieben aus der Möbel- und Baubranche entlang der A1 im Stadtteil Audorf sind dominierend im Stadtbild.

Infrastruktur[Bearbeiten]

  • Rettung: Das Gemeindegebiet wird vom Roten Kreuz Oberösterreich über die Ortsstelle Traun mit Dienstleistungen im Notfall- und Krankentransport sowie der Hauskrankenpflege versorgt. In der Ortschaft Freindorf, im Gebäudekomplex der Autobahnmeisterei befindet sich der Stützpunkt des Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) für den Bezirk Linz Land und das südliche Linz.
  • Feuerwehr: Das Stadtgebiet von Ansfelden wird von den drei Freiwilligen Feuerwehren Ansfelden, Freindorf, Nettingsdorf sowie von der Betriebsfeuerwehr Nettingsdorf Papierfabrik betreut.
  • Polizei: Im Stadtteil Haid befindet sich eine Polizeiinspektion sowie an der Autobahn ein Stützpunkt der Autobahnpolizei.

Soziale Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Kindergärten, Eltern-Kind-Zentren und Horte:Für Kinder unter drei Jahren wird von den Kinderfreunden die Krabbelstube Zwergerldorf im Stadtteil Haid betrieben. Für Kinder ab drei Jahren stehen fünf Kindergärten zur Auswahl: Der Kindergarten Ansfelden, Kindergarten Freindorf, die Kindergärten Haid I und Haid II, sowie der Kindergarten Kremsdorf samt Expositur.
  • Eltern-Kind-Zentren: In den Stadtteilen Haid und Freindorf befinden sich Eltern-Kind-Zentren, die Angebote für Kinder zwischen null und fünf Jahren, aber auch für Eltern und Erziehende (Fortbildungsseminare) setzen. Das ELKIZ in Freindorf wird dabei von einem privaten Trägerverein (Familienbund OÖ), jenes in Haid von der Stadtgemeinde Ansfelden getragen.
  • Hort: Im Stadtteil Ansfelden nutzen 2 Hortgruppen in der Volks- und Hauptschule Ansfelden die Schulräumlichkeiten. Im bevölkerungsstarken Stadtteil Haid können Kinder zwischen 7 und 14 Jahren eine von 4 Hortgruppen besuchen. Schließlich befindet sich auch am Schulstandort im Stadtteil Kremsdorf eine Hortgruppe.
  • Tagesheimstätten: In den Stadtteilen Ansfelden, Haid und Kremsdorf befinden sich Tagesheimstätten, in denen ältere Bürger und Bürgerinnen Gesellschaft und Gemeinschaft erleben können. Die Einrichtungen in Ansfelden und Haid haben wochentags am Nachmittag, jene in Kremsdorf zweimal die Woche Nachmittags geöffnet.
  • Essen auf Rädern: Für Gemeindebürger und Gemeindebürgerinnen, die sich aufgrund des fortgeschrittenen Alters und aus Mangel an Verwandten nicht mehr selbst mit Essen versorgen können bietet die Stadtgemeinde Ansfelden das Service "Essen auf Rädern" an. Das Menue besteht aus drei Gängen und wird jeden Tag frisch gekocht und in warmen Zustand zugestellt.
  • Betreubares Wohnen: In den Stadtteilen Ansfelden, Kremsdorf und Freindorf befinden sich in Summe 40 Wohnungen des Angebotes "Betreubares Wohnen". Neben den barrierefreien Wohnungen befindet sich in jedem Haus auch ein Gruppenraum. Mitarbeiterinnen des Stadtgemeindeamtes stehen als Ansprechpartnerinnen für die Bewohner und Bewohnerinnen mehrmals die Woche zur Verfügung.
  • Alten- und Pflegeheim Haid: Der Sozialhilfeverband Linz-Land betreibt im Stadtteil Haid ein Alten- und Pflegeheim. Menschen aus dem Bezirk Linz-Land finden dort in 137 Pflegeplätzen ein neues Zuhause, sobald der Verbleib oder die Pflege zuhause nicht mehr möglich ist.
  • Mobiler Sozialmarkt: Seit Mai 2009 bietet ein mobiler Sozialmarkt zweimal pro Woche Waren aus dem Handel an, deren Ablaufdatum bereits überschritten wurde, die jedoch ohne Weiteres genießbar sind. Die Produkte werden dabei an Menschen mit geringem Einkommen zu einem symbolischen Preis verkauft. Die Einkaufsberechtigung wird dabei anhand des Haushaltseinkommens überprüft und mit einem Ausweis dokumentiert.
  • Sozialberatungsstelle: Für Menschen in sozialen Notlagen bietet die Sozialberatungsstelle Ansfelden eine erste Anlaufstelle. Bürger und Bürgerinnen erhalten dort (beispielsweise) Informationen zu Themen wie Sozialhilfe, Pflegegeld, Kinderbetreuungsbonus, Altenheimaufnahme und den gemeindeeigenen Angeboten im sozialen Bereich.

Bildung[Bearbeiten]

Fachschule Ritzlhof

Freizeit und Sport[Bearbeiten]

  • Erlebnisbad Haid: das Erlebnisbad Haid wurde 1994 im Stadtteil Haid eröffnet
  • Skaterplatz:In den Stadtteilen Ansfelden und Nettingsdorf wurden Skaterplätze errichtet
  • öffentlichen Spielplatz: In jedem Stadtteil gibt es zumindest einen öffentlichen Spielplatz
  • Jugendtreff: Insgesamt drei Jugendtreffs werden in den Stadtteilen Freindorf, Nettingsdorf und Haid von einem privaten Verein im Auftrag der Stadtgemeinde betrieben
  • EREMA Bewegungsarena: Sieben attraktive Lauf- und Walkingstrecken lassen das Ansfeldner Gemeindegebiet sportlich erkunden

Sonstiges[Bearbeiten]

Sender[Bearbeiten]

1955 wurde in Fleckendorf ein Kurzwellensender errichtet. Bis 1968 wurde diese Anlage vom österreichischen Rundfunk genutzt. Dann wurde sie dem österreichischen Militär übergeben, welches sie bis 1996 nutzte. Heute wird der 1955 errichtete 110 Meter hohe einstige Tragturm der Kurzwellen-Antennen als Sendeturm für Mobilfunk genutzt.

1978 wurde weiter nördlich der Sendeanlage Fleckendorf ein 93 Meter hoher Richtfunkturm in Stahlbetonbauweise errichtet.

Biomasse Heizwerk Haid[Bearbeiten]

Im Stadtteil Haid wurde Ende 2009 das Biomasse Heizwerk Haid eröffnet. Im Endausbau soll es rund 2.000 Wohnungen mit Fernwärme versorgen und dabei etwa 5.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Literatur[Bearbeiten]

  •  R. M. Mayr: Ansfelden 1986 bis 2006 - Chronik der Stadtgemeinde Ansfelden. Stadtamt Ansfelden, 2006.
  •  Josef Fuchshuber: Ansfelden einst und jetzt. Stadtgemeinde Ansfelden, 1988.
  •  Maria Weiss: D.P. Siedlung 121 Haid 1941 bis 1961. Historisch-biographische Fotodokumentation. Stadtamt Ansfelden, 2004.
  •  Ines Höllinger: Das Feuerwehrwesen in Ansfelden. Stadtgemeinde Ansfelden, 2009.
  •  Joseph Fuchshuber: Ansfelden einst und jetzt Band 1. Stadtgemeinde Ansfelden, S. 15–234, 329–346.
  •  Joseph Fuchshuber: Ansfelden einst und jetzt Band 2. Stadtgemeinde Ansfelden, S. 228–230.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ansfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://maps.doris.at/?x=69899&y=339457&zoom=6&layer=op
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3.  J. Fuchshuber: Ansfelden einst und jetzt - Band 1. S. 36 ff.
  4. Der Zweite Weltkrieg. Abgerufen am 11. August 2013.
  5. Eintrag zu 1200 Jahre Ansfelden in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (als Briefmarkendarstellung)
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHochwasser in Ansfelden. August 2002, abgerufen am 11. August 2013.
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVCÖ-Untersuchung: Südosttangente ist meist befahrene Autobahn Österreichs. März 2013, abgerufen am 28. August 2013.
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVCÖ: Auf der A1 bei Haid waren im Vorjahr die meisten Lkw in Österreich unterwegs. Jänner 2011, abgerufen am 28. August 2013.